|
Am 29. Mai 2003
haben wir den Breitenberg (Ostlerhütte) als unser Ziel
auserkoren.
Beim Parkplatz unweit des Gasthofes Fallmühle haben wir
unseren PKW abgestellt und sind von dort gleich durch den Wald
über einen Forstweg bergan gegangen. Nach wenigen Kehren
leitet ein Wegweiser auf einen kleinen Wanderpfad der bald
steil über Serpentinen schnell an Höhe gewinnt.
Allerdings ist der Anstieg immer im Schatten der Bäume und
deshalb nicht ganz so kräftezehrend. Nach ca. 1/2 Stunde wird
der Anstieg dann weitaus flacher und durch einen
sturmgeschädigten Wald, der eigentlich nur noch aus Stümpfen
besteht, geht es dann in einigen Minuten zu einem herrlichen
Aussichtsplatz.
Von hier oben hätte man normalerweise einen schönen Ausblick
auf das Allgäuer Alpenvorland, allerdings war von hier oben
"nur" ein Wolkenmeer zu erblicken, was den Betrachter hier
oben aber keinesfalls großartig stören dürfte, denn der
Anblick ist atemberaubend schön.
Von diesem Aussichtspunkt aus geht es immer in der nähe des
Breitenberggrates entlang bis zur Ostlerhütte selbst.
Allerdings sind es bis dorthin noch einige Meter zu gehen und
der Grat ist hier ein wenig kraftraubend, da es immer rauf und
wieder runter geht. Hinter jeder Latsche (Legföhre) hofft man
auf die Hütte zu treffen, aber so schnell erfüllt sich dieser
Wunsch nicht.
Doch nach ca. 1 1/4 Stunden stehen wir vor ihr, der
Ostlerhütte. Vor allem unser Hund freut sich hier zu sein,
denn während des ganzen Aufstieges war nicht ein einziges
kleines Bächlein anzutreffen, an dem er hätte seinen Durst
löschen können. Für alle Hundebesitzer hier als Anmerkung:
bitte etwas Wasser mitnehmen!
Von der Hütte aus waren schon recht eindrucksvolle
Wolkenformationen über dem Tannheimer Tal auszumachen. Würde
das Wetter halten?
Über den Fahrweg machten wir uns auf den Weg ins Tal. Nach ca.
1 1/2 Stunden erreicht man die Straße in der nähe des alten
Grenzüberganges Enge. Von dort sind es dann noch ca. 4 km bis
zurück zum Parkplatz bei der Fallmühle. |
 |








 |