|
Der "stillste
Gipfel" der Tannheimer Berge ist zugleich der östlichste
Ausläufer dieser Gebirgsgruppe.
Die erstmalige Besteigung durch Dr. W. Gümbel im Jahre 1854
zog alsbald noch mehr Interessenten nach sich. Darunter
befanden sich auch hochrangige Besucher wie etwa Königin Maria
von Bayern oder Hermann von Barth.
Der Anstieg kann von mehreren Seiten her erfolgen.
Beispielsweise ist die Variante aus dem Reintal sehr
interessant, so würde hier der Ausgangspunkt auf die
Gastwirtschaft Roßschläg bei Musau fallen. Dem breiten
Forstweg folgend gelangt man nach ca. anderthalb Stunden zu
der Musauer Alm. Östlich hinter der Hütte führt der Pfad dann
über den Sababach und durch den Wald hinauf zur Sabacher
Galtalpe (1.689m). Daran vorbei führt der Weg wenn man sich
immer an der linken Hangseite hält hinauf zum Gehrenjoch
(1.858m).
An dem Wiesenrücken des Joches angekommen hält man sich
unmittelbar nach passieren des Drehkreuzes nach links. Nach
ca. 100m ist dann der Einstieg zu bewältigen. Nun geht es über
zahlreiche Felsrippen zum so genannten "Kamin". Die schmale
Felsrinne ist besonders vorsichtig zu durchqueren, da von
vorausgehenden immer wieder Steine gelöst werden können. Durch
einen schmalen Durchschlupf endet nun dieser "Kamin" und eine
herrliche Aussicht ins Alpenvorland nach Norden tut sich auf.
Zu unserer Rechten führt nun der Weg weiter über felsiges
Terrain und ein paar kniffligen Stellen (Schwierigkeitsgrad I+)
zum Grat, dem wir nun folgen und nach ca. 20 Minuten den
Gipfel erreichen.
 |
 |




 |