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Die Salzstraße nach Westen

Ein Kulturführer von Hall in Tirol übers Außerfern durchs Allgäu zum Bodensee


Salzstraße nach WestenAutor
Strolz Bernhard
Verlag
Tyrolia
Erscheinungsjahr
2004



das Datenblatt für das Buch Die Salzstraße nach Westen wurde bereits 10x aufgerufen
Dieser reich bebilderte und mit Kartenausschnitten versehene Kulturreiseführer folgt der alten Salzstraße von Hall in Tirol nach der Handelsstadt Lindau, einer Drehscheibe für den Salzhandel mit Süddeutschland und der Schweiz. Den Leser erwartet eine Raum- und Zeitreise: einerseits folgt er der Route der alten Salzstraße mit den Hauptstationen Zirl, Telfs, Nassereith, Lermoos, Reutte, Nesselwängle, Hindelang, Immenstadt, Simmerberg, Lindau und bekommt zahlreiche Hinweise für Sehenswertes an der Strecke mitgeliefert, etwa die historischen aber heute noch betriebenen Gaststätten, andererseits taucht er in die über 300jährige Geschichte des Tiroler Salzhandels ein, der einst die Landesfürsten reich machte und vielen Menschen Brot gab: Die Salzhändler durften z. B. keine eigene Fuhrwerke verwenden, sondern mußten die örtlichen Bauern mit dem Transport der Salzfässer beauftragen, und zwar für jeweils eine Tagesetappe. Eine Tagesstrecke entsprach je Gelände bis zu 30 km. Für die bäuerliche Bevölkerung bedeuteten diese Salztransporte einen existenzsichernden Zuverdienst zur kärglichen Landwirtschaft. Heute kann man die Salzstraße – ausgestattet mit diesem Führer – ebenfalls wie in alter Zeit zu Fuß in zehn Etappen (max. 30 km) erwandern. Wer‘s gemütlicher will, wird sich mit bescheideneren Abschnitten begnügen. Sportliche schwingen sich aufs Fahrrad (am besten Mountainbike) und Bequeme setzen sich ins Auto. Allerdings müssen Pkw-Reisende bei der Entdeckungsfahrt berücksichtigen, daß der Verlauf der Salzstraße nur zum Teil der Trasse heutiger Straßen folgt.