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Vorwerke der Festungsanlage Ehrenberg


Aus verteidigungstechnischen Gründen musste die Festungsanlage Ehrenberg schon bald nach Errichtung des Ensembles Ehrenberg mit Vorwerken und Verschanzungen gegen Norden gesichert werden. Solche Vorwerke befanden sich:

  • Stieglerberg (Katzenberg?)
  • Roßrücken (heute an der Verbindungsstraße Reutte-Plansee)
  • Torsäuler Klause nördlich des Plansees
  • Ober- und Unterletzen
  • Kniepass
  • Kühloch (oberhalb Kniepass)
  • Lechschanze bei Musau
  • Roßschläg (1632 Morenschanze - Innsbrucker Miliz)
  • Stieglschanze bei Pinswang
  • Ga(i)chtpass
  • Vilsrain bei Schattwald



Kniepass


Der Kniepass war zu seiner Hochzeit im 17. Jahrhundert wohl eines der weitläufigsten Vorwerke Ehrenbergs. Vom Lech riegelte eine massive Mauer mit Rondell und Tor gegen Norden die Talenge ab. An den ebenen Flächen am ersten Kopf oberhalb der Straße wurden kleinere Bauten wie Wachstuben, Ställe und Unterkünfte für die Besatzung errichtet. Nordöstlich des zweiten Kopfes liegen noch heute die Reste der sogenannten Sternschanze in dem Sattel, von dort zog sich eine Mauer mit Wall gegen Westen hin in Richtung Bärenau.

Sagen

Der Geist vom Kniepaß


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