Hager Höhenweg  (gelesen 404 mal)

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Offline kalle

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Hager Höhenweg
« am: 02. Apr 2017 - 17:57 Uhr »
Der Hager Höhenweg bei Hägerau (Steeg) im Lechtal - ideal als Einstiegstour mit trittsicheren Kindern

Hägerau - Winkel - Hintergföll - Gföll - Vorder- und Hinterhager - Hägerauer Wald - Ebene - Hägerau

Von Hägerau über den Ortsteil Winkel auf einem Fahrweg und später einem Wiesenpfad in den Talgrund des Hägenbaches. Der kleine, wackelige Steg leitet uns in die Steilflanke, welche auf einem schmalen Steig schräg aufwärts passiert wird. Steil zieht der ganz kleine Pfad entlang der Geländekante durch den Wald in die Höhe und tritt nach etwa einer viertel Stunde aus demselben heraus. Über eine Lichtung waagrecht hinaus zu den zahlreichen Heustädeln im sogenannten Hintergföll, wo ein breiter Fahrweg weiter gegen Osten zu dem Gföllhof hinausführt.


Begleitet wird unsere Wanderung in diesem Bereich von einem interessanten Schauspiel am Himmel - dutzende von Kolkraben ziehen ihre Kreise am Himmel, jagen einander und sitzen seltsam glucksend auf den Bäumen - dass wir zunächst schon dachten, irgendein Vertreter aus der Familie der Rauhfußhühner mache sich über den Zirkus den die Raben veranstalteten lustig. Tatsächlich stammt dieser Gluckslaut aber von den Raben selbst.

Vom Gföllhof gegen Westen spazieren wir auf einem asphaltierten Sträßchen leicht steigend bergan. Der Asphalt in dieser Höhenlage und in diesem Gelände verwundert uns jedoch. Die kleine Straße führt bald in Serpentinen in Richtung Donnersomhütten, der Hager Höhenweg zieht aber als geschotterter Forstweg weiter in westlicher Richtung bald in den tief eingeschnittenen Tobel des Hägenbaches. Ab dem Talgrund verengt sich die Breite des Steiges - etwas mehr als Fußbreite steht uns jetzt noch zur Verfügung und es geht durch das dichte Buschwerk aus dem Tobelinneren hinaus auf die Geländekante, wo uns auch schon die zahlreichen Heuerhütten am Vorderhager begrüßen.


Oberhalb der Hütten breiten sich weite Mähder aus, die in früheren Zeiten emsig von den Bauern im Tal gemäht und das gewonnene Heu als Winterfutter in den Städeln zwischengelagert wurde. Gleich bei der ersten Heuhütte ist auch ein Drahtseil gespannt, an welchem man die mit Bergheu gefüllten "Blachen" einhängte und in die Tiefe gleiten ließ. Heute werden die Hütten aber wohl eher als Wochenend-Domizile genutzt.

Trotzdem der Steig hier recht schmal durch die Landschaft zieht, strampelt dennoch ein Vertreter der radelnden Zunft an uns vorüber. Respekt - mit dem Rad hätte ich hier wirklich niemanden vermutet...

Am Hinterhager treffen wir dann wieder auf einen breiten Forstweg, welchem wir bis zu einer Weggabelung folgen. Kurz nach rechts, geht es auch schon bald auf einem kleinen Steig links vom Fahrweg ab in Richtung Ebene (Steeg). Zuvor gilt es aber noch den Lawinenkegel des Baches aus dem Peischelkar zu überqueren. Von der Ebene steigen wir dann in Richtung Hägerau ab und treffen nach etwa 3,5 Stunden inklusive Pausen wieder beim Gefährt ein.

Meinen Mitstreitern Pia und Nadja hat die Rundtour großen Spaß gemacht und auch landschaftlich konnte die Strecke punkten. Mit mir als Tourenplaner war man wohl einigermaßen zufrieden.  ;D
Schneekontakt gab es abgesehen von dem Lawinenkegel am Ende der Tour überhaupt keinen  :-L)
« Letzte Änderung: 05. Apr 2017 - 15:03 Uhr von kalle »

Offline Chris

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Re: Hager Höhenweg
« Antwort #1 am: 04. Apr 2017 - 17:11 Uhr »
Den Hager Höhenweg gehe ich auch immer wieder gerne. Die Variante von Kalle bin ich noch nicht gegangen. Am liebsten starte ich in Holzgau und gehe dann über den Hager Höhenweg zur Ebene, von dort hinab nach Steeg und über den Jochweg zurück nach Holzgau.
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