B179 - Fahrverbote Winter 2019/20

Grubach- und Saldeinerspitze  (gelesen 29314 mal)

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Offline Max

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Re: Grubach- und Saldeinerspitze
« Antwort #20 am: 16. Jan 2007 - 16:40 Uhr »
@ Andi,

wieviel Schnee liegt den im unteren Bereich der Grubachspitze, also der Weg von VoHoBa zum Wegverzweig (Grubach übers Kar, Grubach Normalweg)?

Max
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Offline Andi

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Re: Grubach- und Saldeinerspitze
« Antwort #21 am: 16. Jan 2007 - 17:25 Uhr »
@ Andi,

wieviel Schnee liegt den im unteren Bereich der Grubachspitze, also der Weg von VoHoBa zum Wegverzweig (Grubach übers Kar, Grubach Normalweg)?

Max

In dem nordseitigen Wald unterhalb des Sattele liegen durchschnittlich so 10cm-20cm. Der Schnee ist dort aber wunderbar zum laufen, er ist schön harschig, so dass man nicht einsinkt, aber dennoch griffig. Weiter oben im Kar, das man auf dem Bild schön sehen kann liegt wohl schon ein bißchen mehr. Hart unterhalb des Grats, der sich zur Stallkarspitze rüber zieht haben sich schon einige Schneebretter mit mit ner Abbruchkante von 30- 50 cm gelöst.
Unterhalb von etwa 1500m, bis zur Wegverzweigung also, ist der Weg größtenteils schneefrei.
« Letzte Änderung: 16. Jan 2007 - 17:34 Uhr von Andi »
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Offline Andi

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Re: Grubach- und Saldeinerspitze
« Antwort #22 am: 16. Jan 2007 - 17:32 Uhr »
@Kristian
Das Buch wird zwar jetzt 27 alt und hat oft monateweise keine Eintragungen, doch im November/Dezember 2006 waren noch 4-5 Gruppen am Gipfel, darunter auch die "Allgäuer und Lechtaler Bergsteigerlegende" Raimund Moll von dem behauptet wird, er hätte ALLE Allgäuer und Lechtaler Gipfel bestiegen, darunter auch z.B. Freispitz-Trapez, Babylonischer Turm (Kellerspitze), Drei Festen, Kleine Schlenkerspitze...
Ein Ziel, auf das wir noch lange hinzuackern haben...
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Offline Andi

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Re: Grubach- und Saldeinerspitze
« Antwort #23 am: 16. Jan 2007 - 17:38 Uhr »
@ Andi,

wieviel Schnee liegt den im unteren Bereich der Grubachspitze, also der Weg von VoHoBa zum Wegverzweig (Grubach übers Kar, Grubach Normalweg)?

Max


In dem nordseitigen Wald unterhalb des Sattele liegen durchschnittlich so 10cm-20cm. Der Schnee ist dort aber wunderbar zum laufen, er ist schön harschig, so dass man nicht einsinkt, aber dennoch griffig. Weiter oben im Kar, das man auf dem Bild schön sehen kann liegt wohl schon ein bißchen mehr. Hart unterhalb des Grats, der sich zur Stallkarspitze rüber zieht haben sich schon einige Schneebretter mit mit ner Abbruchkante von 30- 50 cm gelöst.
Unterhalb von etwa 1500m, bis zur Wegverzweigung also, ist der Weg größtenteils schneefrei.

Allerdings hab ich beim Aufstieg irgendwann den Weg verloren, weil er unter dem Schnee nicht mehr auszumachen war, da lachte mich dieses Bachbett an...
Ein absolut grandioser Aufstieg in Richtung Sattele...
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Offline jimbobkeli

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Re: Grubach- und Saldeinerspitze
« Antwort #24 am: 18. Aug 2007 - 21:00 Uhr »
Kleine Vorbemerkung: die Vorderhornbacher markieren und pflegen ihre Wege gar nicht gern. Der alte Weg der hier zum Teil zitiert wird vom Schwarzwassertal über den Herrgott existiert auch nicht mehr, das empfehle ich nur ortskundigen Pfadfindern.
Es gibt aber eine, von den Jägern natürlich noch weniger gern gesehene Möglichkeit: von Vorderhornbach wie gehabt Richtung Grubachspitze. An der Weggabelung (Jägeransitz) wenn man erstmals den Wald in die Latschen verlässt nicht links Richtung Grubachspitze, sondern geradeaus, dann mit Rechtsknick parallell zur Hangneigung weiter. Quer durch den Latschenhang auf inzwischen zum Schießfeld erweiterter Pfadschneisse. Weiter hinten, wieder im Wald nicht die obere Wegvariante nach hinten zum Sattele oder hinauf zur Grubachspitze nehmen, sondern kurz darauf westlich ins Wiesbachtal eingebogen  den unmarkierten Jägersteig nach unten zum Wiesbach hinuntergehen. Den Bach überqueren und auf sehr schwachen Pfadspuren nördlich ein wenig im Zickzack hinauf zur Jagdhütte. Dort rechts, Richtung Osten abbiegen. Die Bäume lichten sich. Z.T. freie Flächen zwischen Latschen führen fast eben zur Quelle. Von dort geht's mit etwas Orientierungstalent links abzweigend, erst durch ein paar Latschen, dann über Schotter und steilere Grashänge den Nordosthang hinauf. Von der  Linie Quelle-Saldeinergipfel leicht nach rechts abweichend hinaufsteigen. Ist weglos aber zu finden. Vom Gipfel aus etwas den luftigen Grat entlang finden sich die Markierungen für den beschriebenen Westhang hinunter zum Sattele viel besser wie von unten.
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Offline kalle

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Re: Grubach- und Saldeinerspitze
« Antwort #25 am: 21. Aug 2007 - 10:34 Uhr »
Kleine Vorbemerkung: die Vorderhornbacher markieren und pflegen ihre Wege gar nicht gern...

Das ist nicht nur in Vorderhornbach so ;) Im Bereich des Lechtales gibt es immer wieder mal Steige, die schon seit geraumer Zeit keine "Pflege" mehr erfahren. Die Gründe dafür kenne ich natürlich nicht.

Aber ich weiß, dass sich darüber einige ärgern und andere widerum sehr freuen ;D

Gruß und "Weidmannsheil"
Kalle
« Letzte Änderung: 21. Aug 2007 - 11:57 Uhr von Kalle »
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Offline Kristian

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Re: Grubach- und Saldeinerspitze
« Antwort #26 am: 21. Aug 2007 - 12:15 Uhr »
Zitat
darunter auch die "Allgäuer und Lechtaler Bergsteigerlegende" Raimund Moll von dem behauptet wird, er hätte ALLE Allgäuer und Lechtaler Gipfel bestiegen, darunter auch z.B. Freispitz-Trapez, Babylonischer Turm (Kellerspitze), Drei Festen, Kleine Schlenkerspitze...
Ein Ziel, auf das wir noch lange hinzuackern haben...

Hat er doch auch, oder? Am Babylonischen Turm und am Kelleschrofen waren wir gemeinsam unterwegs.

Die Kl. Schlenkerspitze: Da gibt es von Westen eine Klettertour aus den 90-ger Jahren die am Vorgiopfel endet. Von dort über den Südgrat auf den Gipfel (II-III)

Abstieg durch eine große Schlucht: 1 mal abseilen.


Zitat
Die Gründe dafür kenne ich natürlich nicht.


Gruß und "Weidmannsheil"
;D ;D ;D

Macht ja nichts, wenn manch Grüner mit dem Gewehr in den Latschen hängenbleibt, greift er vielleicht selbst zur Säge.

Ausserdem schadet es ja nicht, wenn es Berge gibt, bei denen man sich den Weg anhand einer Beschreibung und der Karte selbst suchen muss, anstatt roten Punkten nachzulaufen

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Offline jimbobkeli

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Re: Grubach- und Saldeinerspitze
« Antwort #27 am: 16. Nov 2007 - 16:56 Uhr »
Für trittsichere Grubachspitzgänger gibt es eine Abstiegsvariante über die eher sonnigen Südhänge in Richtung Jagdhütte und die ehemaligen Stallmähder, jetzt Jungfichtenwald. Es gibt keine Wegmarkierung, erstmal gilt es, am Grat westlich entlangzugehen. Der dann auftauchende grössere Felsgipfel wird links (also südlich) umgangen. Dann kann schon langsam der Abstieg über das steile Wiesengelände begonnen werden. Rutschig bei lang anhaltender Trockenheit oder Nässe. Auf die Art gelangt man auf jeden Fall auf einen kleineren Absatz, der sich parallel zum Hang etwa am oberen Ende des Latschengürtels entlangzieht. Diese Steigspuren führten im Übrigen nach links wieder in Richtung markiertem Normalanstieg zurück. Dort gibt es ein paar Steigspuren am Hang entlang, die Schlüsselstelle ist dann mittels Steinmann und älterem roten Farbklecks gekennzeichnet. Dort führt ein alter, gut erhaltener und ausgeschnittener Steig durch die Latschen hinunter. Der Einstieg in den Steig ist wichtig weil ein paar steile und felsige Stellen den frei gesuchten Abstieg durch die Latschen unmöglich machen.
Den letzten kleinen Felsabsatz vor freierem Gelände "sichert" ein uraltes rostiges Stahlseil. dann entweder schräg rechts abwärts bis zur Jagdhütte. In der benachbarten luxuriösen Hütte finden sich neuerdings auch schon mal Münchner Naturliebhaber die natürlich mit dem Porsche Cayenne bis zum Ende des Fahrwegs hochgekommen sind.
Von der Jagdhütte aus geht es den Steig hinunter, entweder den wunderschönen Hagwaldweg abwärts abzweigend Richtung Hornbachtal oder ostwärts bis zum Fahrweg nach Vorderhornbach.
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Offline jimbobkeli

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Re: Grubach- und Saldeinerspitze
« Antwort #28 am: 22. Jul 2008 - 20:51 Uhr »
Der zitierte Steig aus dem Schwarzwassertal, beim Hergott abzweigend ist nicht so ganz aus der Welt. Von dort quert ein vergessener, schwer auffindbarer Steig. Der führt unter dem auf dem Foto sichtbaren unteren Felsriegel vorbei und kommt hoch oben, links vom Wiesbach über dem Baichelstein raus. Es gibt seit letztem Jahr etwas unterhalb einen vom Baichelstein kommenden, schick geschotterten, Mountainbikegeeigneten Fußweg der auf einen von Schwarzwasser bzw. aus Richtung Lech unten heraufkommenden Fahrweg mündet. Wer am Herrgott durch sehr steiles Waldgelände rauffindet der kommt über dem Felsriegel auf einer Lichtung an der Baumgrenze auf fast ebenes Gelände. Von hier aus ist dann mit etwas Geschick ein gut gehbarer Steig zu finden, der leicht aufwärts nach Süden zur Quelle nördlich der zu Vorderhornbach gehörenden Jagdhütte quert. Die Quelle (mit Plastikbehälter und Schläuchen "zivilisiert") ist dann der richtige Ausgangspunkt für den Ostaufstieg.
Im Übrigen hat der amtierende Vorderhornbacher Bürgermeister klargestellt, daß da keine Berggänger gewünscht wären weil Jagdgebiet. ;D
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Offline jimbobkeli

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Re: Grubach- und Saldeinerspitze
« Antwort #29 am: 22. Jul 2008 - 20:55 Uhr »
kleine Fehlerkorrektur: das Foto (Titel "Westaufstieg..") zeigt natürlich den Ostaufstieg, sorry
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