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Hasenjöchl- Brünstelskopf- Gr. Zunderkopf- Vor. Felderkopf- Windstierlkopf  (gelesen 3449 mal)

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Offline Bergfex33

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Nach dem langen Schlechtwetter, wollte ich endlich wieder mal, ja einfach eine lange und schöne Bergtour machen.
Geplant hatte ich diese Tour schon lange, wenn auch nicht in diesem Ablauf.
Also gestern erst mal von Graswang (Parken am ausgeschilderten Parkplatz) den bekannten Weg, Richtung Kienjoch/Notkarspitze, am Kühalpenbach hoch zur Kuhalm, dann weiter, ausgeschildert Richtung Notkatpitze bis man dann am Grat oben angelangt nach rechts abbiegt und übers Hasenjöchl Richtung Bünstelskopf geht. Man kann dann den vorgelagerten Gipfel, das Brünstlkreuz noch mitnehmen. Von da geht es dann über den Grat zum Brünstelskopf. Da zweigt der Weg dann ausgeschildert zum Felderkopf ab. Immer im leichten Auf und Ab geht es dann zum Großen Zunder Kopf hoch, den höchsten Punkt ziert ein Steinmanndl. Dann geht es weiter zum Vorderen Felder Kopf auf dem ein kleines Kreuz steht. Da hab ich dann erst mal Rast gemacht. Hier hat sich dann der Nebel auch erst mal ein wenig gelichtet. Erste Ausblicke wurden möglich. Sogar ein paar Sonnenstrahlen sind durch gedrungen, nur nicht allzu lange.Weiter gings unterhalb des Felderkopf dann zum Windstierlkopf. Inzwischen kam immer mehr die Sonne durch, so stieg ich zur Ennigalpe ab und bin den vielversprechen Weg Via Alpina nach Graswang gegangen, nur hat sich das als regelrechter Flop heraus gestellt. Von der Elmauer Hütte aus bis nach Graswang geht man auf einem recht uninteressanten Forstweg der sich auch deswegen recht in die Länge zieht.
Trifft man dann auf Wegweiser, die dann nach rechts Richtung Graswang weisen, und wenn da was von Hochwasser steht, sollte man unbedingt, wenn es ein paar Tage zuvor noch geregnet hat, den Weg geradeaus nehmen.
Ich brachte Hochwasser mit, naja so mit Überschwemmung in Verbindung und hab mir dabei nichts gedacht. Das änderte sich schlagartig als der Wegweiser Richtung Bachbett ging.
Die ersten paar Läufe gingen gerade so noch, dann mußte ich schon gut suchen um rüber zu kommen, bei den letzten 5m ging gar nichts mehr. Also Schuhe aus und barfuss durch. Dann hat man noch einen halben Kilometer zum Parkplatz.
Letztes Jahr hat es noch 2.-€ gekostet, heuer nimmt man 3.-€
Ich würd sagen eine wunderschöne Tour, aber nicht mehr runter zur Ennigalpe, sondern dann wieder zur Kuhalm und zur Abwechslung den Fostweg zurück.
Werd die Tour bestimmt bald nochmal gehen, schon um die Ausblicke, die mir diesesmal wegen des Nebels verwehrt waren, richtig genießen zu können.
Fazit: Eine einfache, wunderschöne aber lange Tour im Herzen der Ammergauer Alpen, mit sehr schönem Panorama.
Und sicherlich nicht überlaufen.

LG
Bergfex33
« Letzte Änderung: 16. Jul 2014 - 23:54 Uhr von Bergfex33 »
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Offline Bergfex33

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und noch ein paar Bilder...
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Offline Alpenspezi

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Ist eine schöne Gratwanderung. Ein paar Gipfel davon fehlen mir auch noch in meiner "Ammergauer Gipfelsammlung". So ähnlich werde ich die Runde im Spätherbst oder im nächsten Frühjahr auch noch gehen, allerdings etwas erweitert. Mir ging's mal so ähnlich wie dir, stand auf dem Kienjoch im Nebel (Sichtweite ca. 10m) und muss deshalb da unbedingt auch noch mal hoch.

Was mich etwas irritiert ist die von dir genannte Elmauhütte, die kenn ich nämlich nicht ...  ::)

Der schönere Rückweg nach Graswang wär wahrscheinlich die Überschreitung des Kienjochs gewesen.
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Offline Bergfex33

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Was mich etwas irritiert ist die von dir genannte Elmauhütte, die kenn ich nämlich nicht ...  ::)

Der schönere Rückweg nach Graswang wär wahrscheinlich die Überschreitung des Kienjochs gewesen.


Wenn man von der Ennigalpe runter Richtung Griesen/Linderhof geht, ist da noch die Rotmoosalpe angeschrieben.
Nach ca. 1 Std Gehzeit, gelangt man an 2 Hüttchen. Das direkt an der Forststraße gelegene hat an der Vorderseite ein Schild auf dem steht eindeutig Elmauhütte.
Ich dachte erst ich wär an der Rotmoosalpe angelangt, aber scheinbar kommt die erst kurz nach dem Abzweig Griesen.
Kalle müßte es wissen, der ist da schon mal runter.

Und natürlich wär der der schönere Weg übers Kienjoch gegangen, aber da war ich ja letztes Jahr schon, es gibt hier ja auch einen Eintrag, Kieneckspitze - Kienjoch.
Deshalb wollte ich mal neue Wege gehn.Eine Brotzeit auf der Alm war natürlich auch verlockend.
Aber macht ja nix. Jetzt bin ich wieder um eine Erfahrung reicher. ;)

Auf der Alm gibt es im Moment ein Lamm das keine Mutter mehr hat und von allen recht verhätschelt und bedauert wird und recht anhänglich ist.
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Offline Alpenspezi

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Ich glaub ich weiß jetzt welche Hütte das ist. Die ist dann in unmittelbarer Nachbarschaft zur Rotmoosalm. Eine der beiden Hüttchen, von denen du schreibst, müsste nämlich die Rotmoosalm sein (siehe Bild). Die Elmauhütte steht dann, etwas erhöht, kurz davor (wenn man vom Berg kommt).

Wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege, und du an denen vorbei gekommen bist, hast du ja eine ganz beachtliche Runde gedreht.  :o
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Offline Bergfex33

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Die Hütte auf Deinem Bild ist die Elmauhütte, es steht wenigstens vorn auf dem Giebel drauf. Und kurz danach zweigt der Weg nach Griesen nach links ab, und der nach Graswang nach rechts.
Ob dann die zweite Hütte die Rotmoosalm ist weiß ich nicht. In Richtung Graswang kam mal nichts mehr. Könnte dann höchstens nach Griesen runter noch sein.

LG
Bergfex33
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Offline Alpenspezi

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Die Elmauhütte ist die Rotmoosalm der Weidegenossenschaft Garmisch, ist also ein und dasselbe ... ;). Den Namen Elmauhütte kannte ich nur nicht (auf kleine Schildchen an den Hütten achte ich meist nicht ...  ::)).
Glaube aber mal irgendwo gelesen zu haben dass diese nicht mehr als Viehalm genutzt wird.
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Offline Bergfex33

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Naja, Vieh war mal keines da, auch für ein Weidegebiet scheint es recht klein.
Aber dann ist ja das Rätsel soweit gelöst.

LG
Bergfex33
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Offline Bergfex33

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Heute sind wir dann die Runde entgegen gesetzt gegangen.
Wieder am Kühalpenbach hoch zur Kuhalm dann weiter Richtung Kienjoch, ein gutes Stück vorher, ging dann der Abzweig, man muß gut aufpassen (gelbes Bändchen) nach links zum Windstierlkopf ab. Wie schon beschrieben nur anders rum nun unterhalb vom Felderkopf durch, zum Gipfel vom Vorderen Felderkopf, Zunterkopf, hier lag nun auf dem Weiterweg zum Brünstels Kopf ein wenig Schnee. Runter zum Brünstlkreuz, rüber zum Hasenjöchl, von da wieder zur Kuhalm. Dieses mal den Forstweg, die letzten Meter den Steig.
Nur am Ende der Tour sind wir einem Mountainbiker begegnet, war recht einsam heute, aber schön.
War eine wunderschöne Tour für die Jahreszeit.
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