Klettersteigfestival Innsbruck

Jubiläumsweg (Varianten)  (gelesen 8107 mal)

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Offline kalle

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Jubiläumsweg (Varianten)
« am: 15. Jun 2009 - 10:34 Uhr »
Landsberger Hütte - Teilstück Saalfelder Weg - Jubiläumsweg - Fuchsloch - Fuchskar - Schwabegg
Von Tannheim nach Hinterhornbach

Vom Parkplatz am Vilsalpsee am östlichen Seeufer entlang bis zur Unteren Traualpe (der früher genutzte Steig ab dem 'Hexenhäusl' ist wegen Steinschlages nicht mehr begehbar!). Aufstieg über die Obere Traualpe und den Traualpsee zur Landsberger Hütte (Übernachtungsmöglichkeit).

Über dem Traualpsee der Querriegel mit der Landsberger Hütte und Wände der Lachenspitze

Ab der Hütte gegen Westen hinauf ins Kastenjoch und auf die Steinkarspitze (2068m). Weiter gegen Südwesten und zur Wegegabelung unterhalb der Kalbleggspitze. Rechterhand unter Kalbleggspitze und Kastenkopf hindurch gelangt man in die Lahnerscharte. Ein Blick hinüber lohnt sich: Schrecksee!

Ausblick von der Steinkarspitze hinab zur Landsberger Hütte und der Lache

Ab der Scharte werden südlich der Lahnerkopf, die Schänzlespitze, das Schänzle und der Schänzlekopf passiert (der Weg ist an manchen Passagen drahtseilversichert. Ein flacher Sattel, die Notländ Alp, verfügt über einen Notabstieg hinunter zum Giebelhaus!).

Rückblick von der Wegegabelung zu Roter Spitze (li.) und Steinkarspitze

Blick aus der Lahnerscharte auf den darunterliegenden Schrecksee

Im darauffolgenden Kessel sollte der vom Kesselkopf herableitende Reitgehrenbach bei nicht zu trockener Witterung Wasser führen und für das Auffüllen der Trinkwasservorräte genutzt werden können. Die Nordostflanke der Lärchwand wird über einen stellenweise drahtseilversicherten Steig gequert. Kurz darauf gelangt man zu der Wegegabelung, von welcher ein Steig gegen Südwesten in die Bockkarscharte und dem eigentlichen Verlauf des Jubiläumsweges zum Prinz-Luitpold-Haus folgt. Der andere Pfad führt linkerhand gegen Süden an einem Ausläufer der Kesselspitze bis ca. 1720 Meter, ein Stück oberhalb der Oberen Lichtalpe, hinab.

Von links nach rechts: Hochvogel, Kesselspitze und Lärchwand

Blick über die Obere Lichtalpe hinaus ins Schwarzwassertal

Ein Abstieg über die Lichtalpe hinunter ins Schwarzwassertal ist möglich, allerdings folgt dann ein sehr ausgedehnter Marsch durch das Tal bis man dann endlich nach Forchach gelangt. Wer auch noch das Fuchsloch unterhalb des Hochvogels und des Kalten Winkels in Augenschein nehmen möchte, steigt durch eine Latschengasse wieder bergan und trifft auch bald schon wieder auf lichtes Gelände und bald in den Kessel des Kalten Winkels. Möglichst die Höhe haltend durch Schuttfelder unterhalb der Hochvogel-Abstürze hindurch (Achtung wegen Steinschlag!) und zuletzt durch das Fuchskar und unterhalb einer Abdachung hinaus auf den Fuchsensattel.

Im Fuchskar

Rückblick auf den Hochvogel (li.) und das darunterliegende Fuchskar - etwa in der Bildmitte der Kalte Winkel

Vom Fuchsensattel bietet sich ein schöner Ausblick auf die gegenüberliegende Hornbachkette und den weiteren Verlauf des Weges, welcher über einige Kehren in das Kuhkar hinableitet und über eine Querung zu der Wegegabelung, an welcher auch der Bäumenheimer Weg eintrifft, hinauf führt (hier Vorsicht walten lassen, da das Terrain hier sehr brüchig ist!). Vom Punkt 1975 dann über die Schwabegghütten hinab nach Hinterhornbach.

Ausblick vom Fuchsensattel hinüber zur Hornbachgruppe

Wegkreuz bei den Schwabegghütten mit Hochvogel

Ausblick von den Schwabegghütten

Fazit: Landschaftlich sehr eindrucksvolle Bergtour, Schwierigkeiten halten sich in Grenzen, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind aber trotzdem notwendig

Gehzeit: ca. 11 bis 12 Stunden
Strecke: ca. 25 km
Höhendifferenz: ca. 1600 Höhenmeter
« Letzte Änderung: 16. Jun 2009 - 12:07 Uhr von Kalle »
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