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alpin => Sommer/Herbst in den Bergen => Thema gestartet von: Kristian am 07. Aug 2014 - 11:13 Uhr

Titel: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Kristian am 07. Aug 2014 - 11:13 Uhr
Lechtaler Exotengipfel.

Hüttenwandern habe ich noch nie gemacht.  Der dilettantische alpine Wahnsinn am E 5 wirkte für mich immer abschreckend. Bei sommerlichen Tagestouren oder winterlichen Skidurchquerungen in den Lechtalern, erwachte irgendwann mal der Wunsch, dieses Gebirge mal im Sommer zu durchqueren. Der Sommer 2014 brachte bisher kaum stabiles Wetter, dafür mehr oder weniger ständig  Regen und Neuschnee. Also denkbar ungeeignet für lange Hochtouren, lange Grate oder Klettertouren.  Für eine Hüttentour jedoch ideal. Ziel war es die zentralen Lechtaler zu durchqueren und dabei die Gipfelsammlung zu vervollständigen.

Als Ausgangspunkt wählten wir die Ansbacher Hütte. Von dort aus ging es über den Augsburger Höhenweg zum Württemberger Haus. Dieser hochgelegene Steig erlaubt es, den einen oder anderen Gipfel am Wegesrand mitzunehmen. Wobei es bewusst nicht Parseier und Gatschkopf sein sollten, sondern genau jene Spitzen, die in der Gipfelsammlung noch fehlten.

Zum Augsburger Weg muss man nicht viel sagen. Dass er anspruchsvoller ist, wie ein durchschnittlicher Höhenweg, dürfte hinreichend bekannt sein. Dass die Wegfindung und die Arbeit der Pioniere, die diesen Steig angelegt haben, Respekt verdient, dürfte auch jedem aufmerksamen Besucher klar sein. Respekt auch vor jenen, die hier alljährlich die Winter- und Unwetterschäden reparieren.

 Die Feuerköpfe zählen mit 2827 zu den ganz großen Lechtalern. Mit seiner markanten Ostkante beherrscht er das Parseiertal, zumindest so lange, bis sich die Freispitze in Szene setzt. Lt. Alpenvereinsführer muss ein senkrechter Abbruch schwierig überwunden werden, sodann folgt ein Grat mit zahlreichen Türmen im III Grad. Den senkrechten Abbruch wird man wohl nur durch Abseilen überwinden können. Im Aufstieg vermutlich um die V. Er lässt sich jedoch vom Normalweg zur Eisenspitze völlig unschwierig nordseitig umgehen.  Der weitere Gratverlauf wartet mit einer ganzen Reihe messerscharfen Zacken und Türmchen auf, die meist ungemein exponiert direkt überklettert werden.Nur zu Beginn zog ich es einmal vor, kurz in die Südflanke auszuweichen. Den III. Grad halte ich für zutreffend, auch wenn es sich nur um ganz kurze Passagen handelt. Die zu überkletternden Zacken machen einen recht fragilen Eindruck sind aber oft erstaunlich fest. Am Gipfel gabs neben einem verfallenen Steinmann noch eine alte Dose die wohl zum „Bergfeuern“ verwendet wurde. Da danach meist im dunkeln und selten mit weniger als ein Promille abgestiegen wird, lässt dies auf einen einfacheren Aufstieg schließen. Vermutlich führt dieser über den schwach ausgeprägten Südgrat von der Dawinalm. Richtig leicht schaut aber auch dieses Gelände nicht aus.  Vom Zeitbedarf her nicht zu unterschätzen. War rund 1 ½ std. von der Parseierscharte und zurück unterwegs.
 Wesentlich schneller lässt sich die Bockgartenspitze ersteigen. Mit 2939 m ist sie der fünft höchste Gipfel der Lechtaler Alpen. Auch hier gibt der Führer den III Grad an. Das IIIer Gelände beschränkt sich aber auf eine knapp fünf Meter hohe Stufe. Ansonsten ist nur „extremes Gehgelände“ im  unglaublich labilen, lehmigen Fels zu überwinden. Der Berg wird über den Südgrat erreicht.

Das Württemberger Haus wird zumindest vom E5 Wahnsinn gestreift. Bergsteiger sind hier eher seltene Exoten. Die Bewirtung ist gut organisiert und freundlich. Als Gipfel am Wegesrand habe ich die Berge im Kreuzjochkamm auserkoren. Die Kreuzjochspitze selbst ist ein recht unnahbarer Geselle, der es seinen Besuchern nicht leicht macht.
Das liegt weniger an den technischen Schwierigkeiten. Diese gehen bei Auffinden der leichtesten Route nicht über den II Grad hinaus, sondern an seiner Abgelegenheit  und seinen Mühsamen Zustiegen. Wer sich nicht über endlos mühsame Geröllhalden hinaufquälen will, der kann mit weniger oder mehr Ausweichen in die Flanken auch den Schönpleisgart und die Vileidspitze überschreiten. Lt. Alpenvereinsführer soll die Überschreitung der Schönpleisköpfe IV+ sein, im unglaublich brüchigen Fels. Die Beschreibung wurde offensichtlich aus dem Alpenvereinsjahrbuch 1927 abgeschrieben und vom Autor nie begangen.  Was verständlich ist, denn das ganze sieht einfach nur nach einem Selbstmordgelände aus.  Man kann jedoch östlich unterm Grat hindurch queren und die einzelnen Köpfe besteigen. Der Übergang zur Vileidspitze soll angeblich II sein. Zunächst geht es durch eine erdige Rinne ohne Schwierigkeiten auf deren Nordgipfel. Der Übergang zum Hauptgipfel wartet mit einer exponierten ungemein brüchigen, Schneide auf. Die Umgehung in der Westflanke ist echtes T6-Gelände nach der Trekkingskala. Den Gipfel der Vileidspitze erreicht man ohne jede Schwierigkeit aus dem Obergebäud. Die Routenführung ergibt sich von selbst. Es dürfte eine geniale Skitour sein.

Der weitere Übergang zur Kreuzjochspitze führt durch typisches Hauptdolomitgelände, das zahlreiche Varianten zulässt. Stellen zu II sind zwingend. Der Fels wechselt zwischen brüchig und ganz ordentlich. Den Übergang zum Südgipfel und den Abstieg zum Silberjöchl habe ich nicht versucht. Er soll mindestens III sein und schaut sehr ungemütlich aus. Der Rückweg führte also wieder zur Vileidspitze.  Beim weiteren Abstieg zum Höhenweg ermöglichen die feinen Geröllfelder einen raschen und knieschonenden Abstieg.

Fazit: Drei schöne Tage in den Lechtaler Alpen, teils mit Begleitung, teils alleine
Titel: Re:Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Kristian am 07. Aug 2014 - 11:19 Uhr
.
Titel: Re:Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Andi am 07. Aug 2014 - 11:37 Uhr
Geil.  ;D  :o  :o  :o  :bravo
Titel: Re:Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: andy84 am 07. Aug 2014 - 11:44 Uhr
Klasse Unternehmung Kristian.   :bravo
Schaut schon teilweise sehr wild aus.
Mich ärgert es wirklich richtig das ich keine Zeit hatte.
VG Andy
Titel: Re:Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Chris am 07. Aug 2014 - 13:13 Uhr
Geil.  ;D  :o  :o  :o  :bravo

Dem kann ich mich nur anschließen. Eindrucksvolle Tour, super Fotos, alles tip top!!!
Titel: Re:Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Lampi am 09. Aug 2014 - 09:47 Uhr
... IV+...ungemein brüchig...
Danke für die Warnung(en)

Werde mich bei meiner erste Tour nach den beiden Knie- OPs doch auf den Wanderweg beschränken. Immerhin konnte ich mich vor 25 Jahren, mit 62 kg Lebendgewicht, noch damit beruhigen, dass an den losen Schuppen schon mal fettere Leute gehangen haben und folglich die Beschreibung "Der Politur folgend zum Gipfel" eine für mich sichere Route ergibt. Aber heute bin ich selbst einer von den "Fetteren".
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Geröllschleicher am 01. Sep 2015 - 21:57 Uhr
Neulich auch mal einen dieser Exoten besucht. Lange wollt die Kreuzjochspitze mal machen, fand aber nie die rechte Motivation dafür. Letztendlich wurde aber doch noch eine sehr lohnende Tour daraus. Dank der etwas vorgeschobenen Lage bietet der Gipfel auch noch hervorragende Aussicht nach Süden und zurück auf den zentralen Teil der Lechtaler zwischen Schlenker und Parseier.
Start mit dem MTB vom Steinbruch vor Zams über den Kiesweg hoch zum Parkplatz der Steinseehütte bei der Alfuzhütte.
Sehr bald danach nach links bei der Einmündung des Vileidbachs über einen versteckten Latschensteig ins Vileidkar und zu den Vileidköpfen. Über den landschaftlich sehr schönen Grat zu den Vileidspitzen und über den Nordwestgrat auf die Kreuzjochspitze. Abstieg übers Vileidjoch ins Obergebäud und durchs Starkenbachtal auf dem Steinseehüttenweg wieder zum Bike.
Gruß Geröllschleicher
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Geröllschleicher am 01. Sep 2015 - 22:00 Uhr
...
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Bergfex33 am 01. Sep 2015 - 22:32 Uhr
Einfach nur super, Tour wie Bilder, genial :bravo
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Geröllschleicher am 15. Sep 2015 - 22:00 Uhr
Samstag eine Tour zur Kridlon, Aperies- und Furglerspitze. Von Kaisers mit dem Bike ins hintere Kaisertal und übers Klämmle bis zur Kridlonscharte. Aufstieg zur Kridlonspitze durch eine steile Rinne in der Westflanke. Anschließend über den Westgrat zur Aperiesspitze, die hier schon beschrieben wurde
http://www.alpic.net/forum/bergsommer/aperries-u-kridlonspitze/msg19358/#msg19358
Zurück in die Faselfadscharte und hinunter zum Hüttenweg. Weiter über Hinterseejöchle zum Vordersee und im Bereich des Ostrückens und obersten Pleistal zur äußerst umständlich erreichbaren Furglerspitze. Zurück zum Vordersee und übers Klämmle wieder zum Bike.
Sicherlich wegen der Nahblicke ins Verwall und umliegende höhere Lechtaler drei sehr lohnende Bergle, wenn auch teilweise recht bröslig und schlecht erreichbar.Beim Aufstieg zur Furglerspitze über den Ostrücken muss eine sperrende Räthkalkstufe mit knapp 100Hm Verlust südlich übers oberste Pleistal umgangen werden. Möglicherweise lässt sich die Stufe aber auch überklettern.
Idealerweise hätte eigentlich auch der tolle Südostgrat der Aperiespitze mit ins Programm gehört. Von der Furglerspitze lässt sich dieser mit ca. 450 Hm Abstieg durchs Pleistal erreichen. Auf gut 2100m ziehen leicht ansteigende deutliche Gamsspuren in den Bereich des Geierkopfs zwischen P.2182  und P.2227 am Ansatz des SO Grats.
http://www.alpic.net/forum/bergsommer/aperiesspitze-2588m/msg35065/#msg35065
Gruß Geröllschleicher
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Geröllschleicher am 15. Sep 2015 - 22:04 Uhr
*****
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Bergfex33 am 15. Sep 2015 - 22:49 Uhr
Wahnsinnstour, einfach nur super :bravo
Glückwunsch zur tollen Tour. :-L)
Kannst uns nicht ein wenig mehr über die Schwierigkeitsgrade schreiben.
Und ich hätte sehr gerne ein paar Bilder mehr gesehen ;)

LG
Bergfex33
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Nic am 24. Sep 2015 - 18:54 Uhr
Tolle Tour! Mich würde deine Einschätzung der Schwierigkeiten am Nordwestgrat der Kreuzjochspitze interessieren.

VG Nic
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Geröllschleicher am 27. Sep 2015 - 20:58 Uhr
@Bergfex33
So richtig schwer war keiner von den drei. Kridlon mit Zustieg aus der Faselfadscharte noch nicht mal ein Ier.
Aperries ebenfalls aus der Faselfadscharte I-II über den Westgrat, allerdings sehr sehr bröslig. Zustieg zur Faselfadscharte
vom Hüttenverbindungsweg über ein Geröllfeld und eine kurze Rampe mühsam aber kurz. Rücksichtnahme auf Wanderer die sich am Hüttenweg befinden, loses Gestein würde in jedem Fall Richtung Wanderweg fliegen.
Furglerspitze auch nur I bei idealer Wegfindung. Allerdings vom Vordersee sehr umständlich zu machen. Eigentlich ein ideal anspruchsvoller Skigipfel, das oberer Pleistal wäre wie geschaffen dafür. Nicht ganz ohne dürfte dabei allerdings die Lawinenbeurteilung in dem engen Pleistal sein.

@Nic
NW-Grat Kreuzjochspitze ist von der Orientierung her recht anspruchsvoll. Geländebeurteilung und Gefühl für die richtig Route sind hier mehr gefragt als die eigentliche Kletterei. Die geht über ein paar gut machbare IIer Stellen nicht hinaus.   
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Bergfex33 am 27. Sep 2015 - 21:07 Uhr
@Geröllschleicher
Vielen Dank für die Einschätzung. Hätte es mir schwieriger vorgestellt.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Nic am 06. Feb 2016 - 11:37 Uhr
Schwierigkeiten sind wohl relativ. Habe die Kridlonspitze via NW-Grat/Flanke doch schon vergleichsweise anspruchsvoll empfunden. Vor allem das Gelände nach der Steilrinne ist schon recht ausgesetzt und bröselig. Der Normalweg ist einfach. Die Apperiesspitze ist sich wettertechnisch leider nicht mehr ausgegangen. Die aufkommende Bewölkung ließ uns etwa auf halben Weg umdrehen. Die enorme Brüchigkeit am Westgrat kann ich bestätigen.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Andi am 06. Feb 2016 - 15:51 Uhr
Würde die Aperiesspitze über den SO - Grat empfehlen. Der ist schön. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Vertrautheit mit Gras und Geröll natürlich obligat.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Geröllschleicher am 03. Okt 2016 - 16:33 Uhr
letztes WE eine Tour zur Südlichen Kreuzjochspitze. Start mit dem MTB von Zams auf sehr guter Piste hoch zur Silberhütte und von dort ohne grosse Schwierigkeiten über die Sonnenpleisspitze zur Südlichen Kreuzjoch. Fast nur von Einheimischen gemacht, nur Kristian war vor sieben oder acht Jahren mal oben und ein paar Pfrontner hats vor etlichen Jahren auch mal dort hoch verschlagen.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Bergfex33 am 03. Okt 2016 - 18:31 Uhr
Wie schwierig ist die Tour?

Super schöne Bilder, übrigens :bravo
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Nic am 04. Okt 2016 - 09:17 Uhr
Super Tour! Sehr interessant! Werd ich mir wohl auch mal anschauen müssen.  :-L)
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Geröllschleicher am 04. Okt 2016 - 20:14 Uhr
Die Tour ist nicht schwer, liegt so bei T4. Nach kurzem Abstieg von der Sonnenpleisspitze wird westseitig eine steile Gras-Schrofen Flanke gequert, danach gehts teilweise etwas geröllig hoch zum Gipfel. Alte Markierungen teilweise vorhanden, Kletterei gibts keine.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Bergfex33 am 04. Okt 2016 - 20:49 Uhr
Danke für die Antwort :)
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Geröllschleicher am 14. Jul 2017 - 20:10 Uhr
Hanauer Spitze, 10min vom Wegesrand entfernt über den Westgrat, je nach Variante II oder II+, von der Hinteren Dremelscharte
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Nic am 14. Jul 2017 - 22:48 Uhr
Schön!  :-L) Da will ich auch schon lange mal rauf. Vielleicht klappt's demnächst mal.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Geröllschleicher am 06. Aug 2017 - 19:38 Uhr
Samstag 29.7 eine Tour zu den Klammenspitzen und Muttekopf.
Aufstieg aus dem Fundaistal durch die Westflanke im Bereich des Klammental in Richtung Kögeln und P.2510
Nach zwei Zacken direkt über die Nordflanke hinauf zur Nördlichen Klammenspitze, Abstieg leicht westseitig hinunter an einer hellen Platten. Westseitige Umgehung des markanten Turm zwischen den Klammenspitzen und auf diesen von Osten her hinauf über eine kurze brüchige Schichtrinne. Weiter über die steile Flanke zur Südlichen Klammenspitze und schließlich zum Muttekopf. Zurück übers Fundaistal nach Pfafflar.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Andi am 06. Aug 2017 - 20:10 Uhr
Samstag 29.7 eine Tour zu den Klammenspitzen und Muttekopf.

Vielen Dank für deinen Kurzbericht und die Fotos. Sieht nach ernstem Gelände aus. Hättest du noch eine Enschätzung zu den alpinen Ansprüchen?
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Kristian am 06. Aug 2017 - 20:24 Uhr
Die Tour steht bei mir auch auf der Wartelisten. Ich frage mich, ob es nicht besser wäre, von Osten  also vom Hahntenjoch zum Kögln oder P 2228 aufzusteigen und ab da dem Grat zu folgen. Abstieg wäre dann recht schnell über den Nordostgrat des Muttekopfes, der oben sehr leicht ist, bis zum Beginn der Türme. Hier kann man dann gut nach Osten zum Wanderweg absteigen und mit geringem Gegenanstieg über den Scharnitzsattel zurück
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Geröllschleicher am 06. Aug 2017 - 20:35 Uhr
@Andi:T5+ II ohne grosse Umgehungen
@Kristian: Die Variante über den gesamten Grat von P.2228 hab ich mir auch schon überlegt, war mir aber nicht sicher ob im unteren Gratbereich da irgendwo noch ein Abbruch/Steilaufschwung versteckt ist. Daher die relativ sichere Variante über die Westflanke in Richtung Kögeln
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Kristian am 25. Jun 2018 - 23:00 Uhr
Am 24.6.2018 haben wir die Komplettüberschreitung des Klammenspitzgrates vom Hahntenjoch durchgeführt.
Zitat
@Kristian: Die Variante über den gesamten Grat von P.2228 hab ich mir auch schon überlegt, war mir aber nicht sicher ob im unteren Gratbereich da irgendwo noch ein Abbruch/Steilaufschwung versteckt ist. Daher die relativ sichere Variante über die Westflanke in Richtung Kögeln

Da kommt auch ein Abbruch. Südlich von P. 2228 zieht von beiden Seiten eine tief eingeschnittene Rinne zum Grat. Die Scharte zu überqueren, stellt die Schlüsselstelle der Tour da. Nach einigem Suchen nach einer möglichen Abseilstelle fanden wir etwas westlich der Grathöhe eine Stelle, wo man eher heikel als schwierig in die Schlucht absteigen kann. Der jenseitige Aufstieg dürfte kurzeitig bei IV liegen. Dann geht es leichter zu Punkt 2510 m.

Der Aufstieg zur Nördl Klammenspitze empfand ich auch eher in Richtung III. Wir stiegen ziemlich nah an der Grathöhe auf. Möglicherweise wäre es ein Stück westseitig leichter gewesen. Nach dem Abstieg von der Nördl. Spitze wird das Gelände deutlich leichter.

Die Gesamtansicht (letztes Bild) entstand im Mai
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Geröllschleicher am 05. Jul 2018 - 22:20 Uhr
Sonntag 01.07 ein Tour von Bach zur Plankenspitz. Dazu mit dem Bike bis ins Röttal hinter der Madau, auf dem alten verfallen Steig über die Großbergscharte hinüber zur Großbergalm und die Südwestflanke im Steilgras hinauf zur Plankenspitz. Auf der selben Route wieder zurück. Gedenkbuch oben auf der Plankenspitz leider schimmlig und naß.


Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Chris am 06. Jul 2018 - 12:24 Uhr
Das sind super Fotos! Danke dafür!  :-L)
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: bergfuehrer am 08. Jul 2018 - 23:16 Uhr
super fotos,
erstens für den insider: einer von den grössten lechtaler skihängen,
zweitens, hast du auch ein Bild von der kleinbergspitze, dem nächst.interessanten lechtaler skiberg? der ist doch auch gleich nebenan.
mfg
hermann
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Geröllschleicher am 09. Jul 2018 - 21:00 Uhr
nur eins mit der Seeschartenspitze, Schwabenkamm und schließlich der Kleinbergspitze von einer früheren Begehung der Spießrutenspitzen. Der 1000Hm Skihang der Kleinbergspitze hinunter zur Oberlochalm ist natürlich auch nicht zu verachten.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Kristian am 10. Jul 2018 - 17:01 Uhr
Die Spießrutenspitze am 7.7.2018 vom Südgrat der Gebäudspitze. Jetzt stellt sich hier die Frage, wie der Übergang von der Plankenspitze zur Spießrutenspitze ist. Schaut gar nicht so wild aus.  Spannend dürfte vor allem der Gipfelbau und der Übergang zum Westgipfel sein. Wie ist überhaupt die Südwestflanke der Plankenspitze zu sehen. Etwa wie Höfats Westgipfel?

Zur Plankenspitze findet man im Netz nur eine tragische Gesichte. Da wurde allerdings ein Seil verwendet.
http://sepplstouren.blogspot.com/2015/11/plankenspitze.html
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Geröllschleicher am 10. Jul 2018 - 21:30 Uhr
Ja, die Plankenspitz Südwestflanke kann man mit dem Aufstieg zum Höfats Westgipfel vergleichen.
Gibt da zwei Möglichkeiten im oberen Bereich: Entweder entlang einer auffälligen Rinne im kurzen Grasbewuchs zum Gipfel II, oder weiter links entlang einer Abbruchkante im guten Gras bis zum Gipfelaufbau und von dort über eine Mergelstufe II und ein Band auf den Gipfel.
Recht einfach sah die schrofige Gipfelflanke der Spießrutenspitze nach dem Zwischenkopf aus. Schwieriger dürfte der Abstieg von der Plankenspitze in die tiefste Scharte nach dem Gipfel sein. Gibt da ein paar sehr steile Mergelrinnen die infrage kommen würden, alles aber recht steil und heikel. Vielleicht in umgekehrter Richtung als Übergang von den Spießruten zur Plankenspitze besser einsehbar. 

Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Kristian am 13. Jul 2018 - 11:29 Uhr
Nochmal zur Überschreitung Planken-Spießrutenspitze:

In obigem Link wird abgeseilt. Vermutlich in die Scharte vor der Spießrutenspitze. Dann wird durch eine eher felsige Rinne abgestiegen.  Bernd- Kannst du das irgendwie zuordnen? Gibt es oben eine Abseilstelle?

Zitat
zweitens, hast du auch ein Bild von der kleinbergspitze, dem nächst.interessanten lechtaler skiberg? der ist doch auch gleich nebenan.
mfg
hermann

Hier gibt es zwei Bilder von der Kleinbergspitze: http://www.alpic.net/forum/skitouren/stille-skitour-im-herzen-der-lechtaler/

Diese ist von der MM Hütte von Westen her gut erreichbar. Schwierigkeit entspricht etwa dem Gaishorn von Tannheim aus. (ab Hütte). Die Scharte unmittelbar südl. des Gipfels eignet sich auch als
Übergang in Richtung Zammer Loch. Die Südabfahrt ist auch eher leicht, aber sehr schön. Die Schwierigkeiten und Mühen beginnen beim Weiterweg, egal ob übers Württemberger Haus, durchs Zammer Loch oder über den Silbersattel.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Geröllschleicher am 14. Jul 2018 - 20:05 Uhr
Die Plankenspitze fällt in die nördliche Scharte in zwei Stufen ab. Das Abseilbild im Link dürfte von der unteren Stufe in die Scharte sein, Abseilstelle ist mir allerdings keine aufgefallen. Von Südwesten führt eine auffällige Geröllrinne in die Scharte hoch. Wie mir der Hüttenwart der Großberghütte erzählte ereignete sich der erwähnte Unglücksfall in der zum Württemberger Haus zugewandten Seite, die Leute in dem Link stiegen daher vermutlich zunächst durch die Geröllrinne in die Scharte und anschließend weiter zum Gipfel.
Steigt man vom Gipfel nach Norden über die Mergelflanke ab trifft man nach 20Hm auf ein nach links ziehendes Band. Über dieses Band und eine kurz darauf nach rechts abfallende Mergelstufe II kommt man zu einer flacheren Stelle welche die beiden Stufen trennt. Von hier gehts dann relativ problemlos über gutes Gras immer links der Abbruchkante entlang wieder die Südflanke hinunter. Problematischer dürfte allerdings der Abstieg über die untere Stufe in die nördlich Scharte werden. Hab da nur eine sehr steile Mergelrinne entdecken können welche nach rechts in die dem Württemberger Haus zugewandten Steilrinne hinunter führt. Sonst hab ich dazu leider auch keine näheren Angaben mehr, müsste die Tour vielleicht nochmal in umgekehrter Richtung von den Spießrutenspitzen aus machen.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand - Gebäudspitze
Beitrag von: Kristian am 20. Jul 2018 - 17:22 Uhr
Eine Tour vom Gramais übers Gufelgrasjoch zum Südgrat der Gebäudspitze. Trotz der Nähe der "Gutfelsinsel" Hintere Gufelspitze, hat man es an der Gebäudspitze überwiegend mit Bruch zu  tun. Südgrat im Aufstieg Stellen zu II, bei Beibehaltung der Grathöhe auch III. Übergang zum Bittrichkopf I-II, aber stellenweise heikel. Die Zacken in der tiefsten Scharte werden westseitig umgangen.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand - Kreuzjochspitze
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:25 Uhr
Am Freitag, 27.7., habe ich nach Nächtigung im Württemberger Haus (2230 m) die wilde Kreuzjochspitze (mit Vileidspitze und Vileidköpfen) erklommen. Der Gipfel gestaltete sich widerspenstiger als erwartet. Zunächst aber ging es auf dem Lechtaler Höhenweg Richtung Steinseehütte. Erste Hürde war der Aufstieg durch bizarre Felsgebilde in das Gebäudjoch (2452 m). Ein steiler Abstieg ins Obere Gebäud (2320 m) machte viele der soeben erkämpften Höhenmeter zunichte. An der Weggabelung Steinseehütte/Zams entschied ich mich für Zams, doch bald begab ich mich in wegloses Terrain, um den Fußpunkt der mächtigen Schutthalde, die vom Vileidjoch herabzieht, zu erreichen. Nun war es an der Zeit, richtig in Fahrt zu kommen. Ein sehr steiler Schuttaufstieg, der durch eine  Wildspur erleichtert war, führte ins Vileidjoch. Hier wandte ich mich nach rechts und kletterte einfach und kurz auf die Östliche Vileidspitze (2621 m). Gegenüber türmte sich gewaltig die Kreuzjochspitze (2672 m) auf. Der ging es nun entgegen. Ein langer waagrechter Gratabschnitt mit vielen Zacken verzögerte den Weiterweg. Meist in der rechten Flanke wich ich in Schuttquerungen dem Fels aus, bis ich endlich am Beginn des Nordwestgrats der Kreuzjochspitze stand. Eine steile Felsrinne leitete auf eine Schuttabdachung, die über einen kurzen Felsriegel und einem morschen Turm an den Beginn der Gipfelplatten führte. Der Gipfel verteidigt sich mit einem gestaffelten System aus steil aufgestellten Felsplatten. Der ersten Platte wird links ausgewichen, wobei man eine Rinne mit einer herunterpendelten, gelben Reepschnur erreicht. Die Kletterei ist hier am fordersten (ich schätze mal III- ohne Zuhilfenahme der Schnur). Dahinter kommt bald die nächste Platte, die sich ausgesetzt über einen gut begehbaren, schmalen Sims überlisten lässt. Als nächstes erscheint die Platte des Vorgipfels, die sich auf der rechten Seite über Schrofen recht einfach überwinden lässt. Letztendlich taucht der Gipfel auf, der nur noch einen einfachen Schutthang zu bieten hat. Hier oben bietet sich eine begeisternde Rundumsicht in viele Bereiche der Lechtaler Alpen und in die Zentralalpen. Ein langer, wild zerfurchter Grat streicht Richtung Südost zur Südlichen Kreuzjochspitze, deren großes Kreuz sichtbar ist. Erstaunlicherweise ist eine breite Wegspur vom Sonnenpleiskopf zur Südlichen Kreuzjochspitze erkennbar (Anmerkung: Der Sonnenpleiskopf ist ein kleiner Gipfel oberhalb des Silbersattels nahe der Silberspitze). Auf der Kreuzjochspitze gab es auch mal ein Kreuz, wie Verankerungen im Boden verraten. Nach ausgiebiger Rast nahm ich die identische Route zurück zum Vileidjoch. Nun stieg ich auf den Kamm der Vileidköpfe und wanderte gemütlich meist grasig (nur kurze schrofige Abschnitte) bis zum letzten Vileidkopf und schließlich wieder zurück zum Vileidjoch. Über das steile Schuttfeld und den erneuten Anstieg ins Gebäudjoch kam ich zurück zur Hütte. Fazit: ein außergewöhnlicher Berg mit seinem ganz eigenen Charakter!
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:28 Uhr
Blick vom Gebäudjoch ins Medriol mit den Dolomitfestungen (v.l.) Spießrutenspitzen, Großbergspitze, Schieferspitze und Medriolkopf.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:30 Uhr
Das schöne Plateau des Oberen Gebäuds.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:31 Uhr
Die riesige Schutthalde, die zum Vileidjoch hinaufführt.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:32 Uhr
Im Aufstieg ins Vileidjoch.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:34 Uhr
Ankunft am Vileidjoch mit Blick zur Kreuzjochspitze (links) und Vileidspitze (rechts).
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:34 Uhr
Die Kreuzjochspitze im Detail.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:37 Uhr
Der Vorgipfel der Östlichen Vileidspitze, der direkt erklettert wird. Dahinter geht es einfach zum Hauptgipfel. Hinten links zeigt sich die Parseier Spitze.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:40 Uhr
Blick von der Vileidspitze auf den grasigen Kamm der Vileidköpfe. Die Felsburgen dahinter (v.l.): Gufelkopf, Steinkarspitze, Dremelspitze, Schlenkerspitze und Bergwerkskopf.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:41 Uhr
Gewaltig bäumt sich die Kreuzjochspitze auf!
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:42 Uhr
Hier geht es aufwärts.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:43 Uhr
Am Beginn der Gipfelplatten.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:44 Uhr
Die erste Platte wird links umgangen.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:46 Uhr
Die schwierigste Kletterstelle mit Hinterlassenschaft einer früheren Begehung.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:47 Uhr
Die nächste Platte, die sich einem entgegenstellt. Der quer verlaufende Riss führt leichter als erwartet ans Ende der Platte.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:48 Uhr
Die finale Platte des Vorgipfels bereitet keine großen Schwierigkeiten. Rechts dahinter schaut der Hauptgipfel hervor.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:52 Uhr
Auf der Kreuzjochspitze mit Blick (v.l.) auf: Medriolkopf, Schafhimmelköpfe, Leiterspitzen, Gebäudspitze, Bitterichkopf, Rosskarspitze und Gufelspitze.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:53 Uhr
Rückblick beim Übergang zu den Vileidköpfen.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:54 Uhr
Aussicht vom Vileidkamm auf die vorher bestiegenen Erhebungen.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 30. Jul 2018 - 17:56 Uhr
Die Kreuzjochspitze nochmal im Detail mit dem Aufstiegsgrat von rechts nach links.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 31. Jul 2018 - 10:16 Uhr
Hier noch ein Foto mit dem brachialen Südostgrat. Auf dem letzten hohen Felskopf erkennt man schwach das Kreuz der Südlichen Kreuzjochspitze. Der grüne Sattel rechts ist der Silbersattel, darüber thront die Silberspitze.
Die kleine Felspyramide davor über grasigen Hängen ist der Sonnenpleiskopf. Der breite Berg im Hintergrund gehört schon zu den Zentralalpen, es ist der Venet.
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: andy84 am 31. Jul 2018 - 14:06 Uhr
Danke für die informativen Fotos.
Genau die gleichen Gipfel stehen bei mir dieses Jahr auch ganz oben auf der Tourenliste. Mal schauen ob sich der Verbindungsgrat von der südlichen Kreuzjoch zum Hauptgipfel bewältigen lässt  ;)
Titel: Re: Lechtaler Exoten am Wegesrand
Beitrag von: Alpenarne (Levan) am 02. Aug 2018 - 13:11 Uhr
Kann schon gut sein, dass du den Grat bewältigen wirst. Schwieriger als III glaub ich nicht (mit Glück auch nur II+). Machst du die Tour alleine?