Bergsport und Corona?

Oberjoch Klettersteig  (gelesen 10557 mal)

0 User und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Andi

  • alpic.Mitglied
  • Beiträge: 531
Re: Oberjoch Klettersteig
« Antwort #10 am: 09. Jul 2008 - 16:25 Uhr »
Ich hab gelesen, den Iseler-Klettersteig dürfe man nur zwischen 9:00 Uhr und 17:00 Uhr begehen. Das hört sich schon komisch an find ich. Ab ob Bergsteigen jetzt zu einem Hallensport mit beschränkten Öffnungszeiten verkommen soll.
Ansonsten geb ich hartl und obadoba Recht: Na klar gibt`s schon genug Wege und Klettersteige bei uns. Allerdings kommt`s schon drauf an, wo genau der gebaut wird. Da es am Iseler eh schon ne Bahn gibt und viel los ist seh ich jetz den Steig nicht ganz so kritisch und gönn der Bergsteigergruppe, denen die Form des Bergsteigens gefällt schon ihren Spaß.
Auf Dremelspitze oder Bergwerkskopf... aber bitte keinen Klettersteig bauen!
  • hilfreich

Offline Graddler

  • alpic.Mitglied
  • Beiträge: 555
Re: Oberjoch Klettersteig
« Antwort #11 am: 09. Jul 2008 - 17:45 Uhr »
Vielleicht sind hier nicht alle auf dem Laufenden, was die Haltung des DAV zum Thema "Neuanlage von Klettersteigen" angeht:

Auf seiner Hauptversammlung hat der DAV im Jahr 2007 einen "Kriterienkatalog für den Neubau von Klettersteigen" verabschiedet. Dieser erlaubt DAV-Sektionen, künftig in den Neubau von Klettersteigen lenkend einzugreifen und darauf zu achten, dass die Belange des Naturschutzes berücksichtigt werden. Dies eröffnet dem DAV eine Mitwirkungsmöglichkeit in Sachen Klettersteige, insbesondere was die Themen Ökologieverträglichkeit und Nachhaltigkeit betrifft.

(Zitat (sinngemäß) aus: Panorama Februar 2008)
  • hilfreich

hartl

  • Gast
Re: Oberjoch Klettersteig
« Antwort #12 am: 09. Jul 2008 - 19:15 Uhr »
Es freut mich das zu diesem Thema doch einige mir zustimmen...

 Gut, das man mit einem Klettersteig die Bergwanderermassen (zu denen ich ja dann und wann auch gehöre) lenkt, kanalisiert mag ein positiver Aspekt sein – und der Iseler war gewiss schon immer sehr bel(i)ebt. Aber wenn ich mir so anschaue wo überall in den letzten Jahren Klettersteige entstanden sind – auch in ehemals ruhigen Gebieten wie zB. an der Steinkarspitze (Parzinn) oder am Tajakopf (bei dem zu allem Übel noch eine schöne, leichte Kletterroute, Taja- bzw Westkante, zugebaut wurde) - werde ich schon ein bisschen traurig.
Die Fremdenverkehrsverbände wollen ihren Gästen natürlich was bieten, die Hüttenwirte in  „ruhigeren“ Regionen möchten schon auch mehr Besucher in der Saison – aber muss man auf dem Altar des Profits denn wirklich unsere letzten natürlichen Räume opfern und so verschandeln ?
  • hilfreich

Offline setil

  • alpic.Mitglied
  • Beiträge: 15
Re: Oberjoch Klettersteig
« Antwort #13 am: 09. Jul 2008 - 19:33 Uhr »

Ich denke es kommt immer drauf an wo man baut und wie man baut: Iseler ist sicherlich kein allzuschlechter Standort für einen Klettersteig, da dieser Berg ja schon ziemlich bevölkert ist.
PErsönlich freut es mich, dass dieser Steig auch nicht "höher, schneller, weiter, schwerer" gebaut wird sondern auch eher für den Anfänger bzw. für den Genuss zwischendurch gedacht ist.
 
Ruhigere Ecken im Allgäu oder den Tannheimern (gibts die denn wirklcih? ) sollten dafür unberühhrt bleiben!

Zu den "Öffnungszeiten: ich habs so verstanden : nach Sonnenaufgang und bitterschön nicht nach Schliessung der Bergbahn.... denk aber dass sich das schnell einregelt (ausser sie verlangen Eintritt)
  • hilfreich

Offline obadoba

  • alpic.Mitglied
  • Beiträge: 373
    • EngelChronik
Re: Oberjoch Klettersteig
« Antwort #14 am: 09. Jul 2008 - 21:00 Uhr »
Ruhigere Ecken im Allgäu oder den Tannheimern (gibts die denn wirklcih? ) ...

Ohja, die gibts :-)

Sind meist ein wenig abgelegener, der Zustieg länger, unter Umständen auch ein wenig ungemütlich, aber es gibt im Allgäu tatsächlich auch richtig ruhige Ecken :-)

Sollen ruhig alle am Iseler und an der Kanzelwand rumhängen, bleibt der Rest des Allgäus mir ;-)
  • hilfreich

Offline obadoba

  • alpic.Mitglied
  • Beiträge: 373
    • EngelChronik
Re: Oberjoch Klettersteig
« Antwort #15 am: 09. Jul 2008 - 21:14 Uhr »
... aber muss man auf dem Altar des Profits denn wirklich unsere letzten natürlichen Räume opfern und so verschandeln ?

Das ist soooo ein schwieriges Thema. Der 'Altar des Profits' ist natürlich ein tolles Schlagwort und wunderbar klangvoll. Auf der anderen Seite: Von irgendwas müssen die Leute ja leben. Wir alle arbeiten, um Geld zu verdienen.

BergbauernromantiK mag ja in Romanen, Geschichten und Erzählungen ganz toll klingen und wenn man daheim im vollen Komfort mit warmer Dusche, Computer, DSL, TV sitzt, dann denkt man gern, wie schön es auf der Hütte war. Wer davon leben muss, sieht so eine Almstrasse, Seilbahn, Klettersteig, was auch immer, möglicherweise ganz anders.

Versteht mich nicht falsch, ich bin sehr dafür, Massentourismus irgendwie zu bündeln und den Rest der Alpen möglichst unverändert zu lassen, auf dass Flora und Fauna den langen mühevollen Aufstieg irgendwohin auch lohnen.

Aber es gibt halt immer zwei Seiten. Und von meiner wohlversorgten Seite mit ordentlich bezahltem Job trau ich mir nicht zu sagen, wie ich die Dinge sähe, wenn ich richtig rechnen müsste und mir sowas mein Auskommen verbessern würde.
  • hilfreich

Offline Uli D.

  • alpic.Mitglied
  • Beiträge: 101
Re: Oberjoch Klettersteig
« Antwort #16 am: 09. Jul 2008 - 21:25 Uhr »
Man mag zum Klettersteigbau stehen wie man will - mir ist ein Klettersteig, den man auf 80-100m Entfernung mit bloßem Auge im Fels nicht/kaum  mehr erkennen kann, allemal lieber als die futuristischen UFO-Bauten der Bergbahnen, die wirklich Landschaft verschandeln ....
Es gibt genügend einsame Klettersteige (Ballunspitze z.B.) und/oder Klettersteige, die nur ohne Seilbahnunterstützung und nach langem Aufstieg erreichbar sind ....
Uli
  • hilfreich

Offline Kristian

  • alpic.Mitglied
  • Beiträge: 1.556
Re: Oberjoch Klettersteig
« Antwort #17 am: 10. Jul 2008 - 09:15 Uhr »
Zitat
.. habe nix zu beichten – ausser - das ich den vermehrten Drang wieder Klettersteige zu bauen so überflüssig wie'n Kropf halte. In den Bergen steht doch wohl schon genug Schrott rum. (aber wahrscheinlich ist keiner hier meiner Meinung, oder ?)

Du irrst, ich finde den Klettersteig bergsteigerisch auch übrig.

Nun ja. Es ist halt ein Marketing-Event der Iselerbahn und der örtlichen Bergschule.
Man versucht halt, die Bahn im Sommer attraktiv zu machen.
Das schafft u.u. feste und keine Saisonarbeitsplätze.
Für einen Bergführer bedeutet dies leichtes und sicheres Brot. Ist der Steig gut gesichert, kann ihn der Bergführer mit einer kleinen Gruppe begehen.

Während er auf klassischen Bergführerzielen, wie dem Matterhorn nur einen oder zwei führen kann. Meist kann er da dann noch die größten Pfeifen hinaufzerren und riskiert mit dem üblichen gehen am "Kurzen Seil"
sein Leben und verdient unterm Strich nicht mehr.

In so fern habe ich für diesen Steig sogar noch etwas Verständnis, noch dazu, wo keine Kletterroute, kein interessanter Gipfel versaut wurde.


Zitat
Ich hab gelesen, den Iseler-Klettersteig dürfe man nur zwischen 9:00 Uhr und 17:00 Uhr begehen. Das hört sich schon komisch an find ich. Ab ob Bergsteigen jetzt zu einem Hallensport mit beschränkten Öffnungszeiten verkommen soll.

Den Klettersteig darf man begehen, wann immer man will.

Zitat
(3) Der Genuss der Naturschönheiten und die Erholung in der freien Natur, insbesondere das Betreten von Wald und Bergweide, das Befahren der Gewässer und die Aneignung wildwachsender Waldfrüchte in ortsüblichem Umfang ist jedermann gestattet. Dabei ist jedermann verpflichtet, mit Natur und Landschaft pfleglich umzugehen. Staat und Gemeinde sind berechtigt und verpflichtet, der Allgemeinheit die Zugänge zu Bergen, Seen, Flüssen und sonstigen landschaftlichen Schönheiten freizuhalten und allenfalls durch Einschränkungen des Eigentumsrechtes freizumachen sowie Wanderwege und Erholungsparks anzulegen

Quelle: Verfassung des Freistaates Bayern, § 141 (3)

Es handelt sich dadurch um die Empfehlung eines Wildbiologen, der unter anderen mit solchen Gutachten wie dort als auch am Gigglstein sein Brot verdient.


Der Haken an der Sache:

Dieser § schließt nicht aus, dass es zu örtlich und zeitlich begrenzten Sperrungen kommen kann. Etwa um besonders schützenswerte Bereiche, wie ein Moor, den Bereich eines Adlerhorstes oder eine Rotwildfütterung von Störungen freizuhalten.

Grundsätzlich sinnvoll, aber diese Möglichkeiten werden zunehmend missbraucht.

Zum freien Betretungsrecht gehört außerdem nicht, einen Klettersteig zu bauen. Ob die Ausstattung einer Kletterroute mit Bohrhaken dazu gehört ist  umstritten.

Die Baugenehmigung war an Auflagen gebunden. Werden diese nicht eingehalten, kann im Extremfall der Abbau des Steiges verlangt werden.

Somit wurde der Wunsch der Jäger zum Wunsch der Bergschule und der Bahn gemacht.

Selber halte ich es so, dass ich eine Tour zu der Tages- und Jahreszeit begehen, wann ich es für richtig halte.
Das lasse ich mir auch von keinem Jäger, Wildbiologen, Bahnbetreiber usw. vorschreiben.
Fakt ist aber auch, dass  eine Missachtung der Regelung zu einem moralischem Druck führt, den man gerade dann nicht will, wenn man vor Ort lebt.

Ich werde mich wohl aus letzt genannten Gründen daran halten, auch wenn
der Einheimische mal wieder die A... karte zieht.

Für Urlauber, Rentner, Hartz-IV-ler ist der der Termin kein Thema.
Für den Einheimischen, der einer Arbeit nachgeht schon.
Ist ja so auch eine nette Sache, abends bis zur Bergstation zu radeln und auf den Iseler zu springen.

Klar vom Normalweg war keine Rede, aber ich fürchte  das war erst der Anfang.

Tourismus ja. Betreten des Naturschutzgebietes auf zuvor genehmigten Wegen  von-  bis
und ab  xxx Uhr hat man das Gebiet zu verlassen.

Zwar steht diesen, schon gehörten Ansinnen die Verfassung im Weg, aber Ausnahmen können punktuell durchaus beantragt werden.




« Letzte Änderung: 10. Jul 2008 - 09:19 Uhr von Kristian »
  • hilfreich

Offline 7up

  • alpic.Mitglied
  • Beiträge: 38
Re: Oberjoch Klettersteig
« Antwort #18 am: 10. Jul 2008 - 10:35 Uhr »
Zum freien Betretungsrecht gehört außerdem nicht, einen Klettersteig zu bauen. Ob die Ausstattung einer Kletterroute mit Bohrhaken dazu gehört ist  umstritten.

Die Baugenehmigung war an Auflagen gebunden. Werden diese nicht eingehalten, kann im Extremfall der Abbau des Steiges verlangt werden.

Somit wurde der Wunsch der Jäger zum Wunsch der Bergschule und der Bahn gemacht.

Selber halte ich es so, dass ich eine Tour zu der Tages- und Jahreszeit begehen, wann ich es für richtig halte.
Das lasse ich mir auch von keinem Jäger, Wildbiologen, Bahnbetreiber usw. vorschreiben.
Fakt ist aber auch, dass  eine Missachtung der Regelung zu einem moralischem Druck führt, den man gerade dann nicht will, wenn man vor Ort lebt.

Ich werde mich wohl aus letzt genannten Gründen daran halten, auch wenn
der Einheimische mal wieder die A... karte zieht.

Für Urlauber, Rentner, Hartz-IV-ler ist der der Termin kein Thema.
Für den Einheimischen, der einer Arbeit nachgeht schon.
Ist ja so auch eine nette Sache, abends bis zur Bergstation zu radeln und auf den Iseler zu springen.

Klar vom Normalweg war keine Rede, aber ich fürchte  das war erst der Anfang.

Tourismus ja. Betreten des Naturschutzgebietes auf zuvor genehmigten Wegen  von-  bis
und ab  xxx Uhr hat man das Gebiet zu verlassen.

Zwar steht diesen, schon gehörten Ansinnen die Verfassung im Weg, aber Ausnahmen können punktuell durchaus beantragt werden.

Hört man da einen Kritiker des Naturschutzes raus?

Oder einen Einheimischen der sich in seinen rechten beeinträchtigt sieht?

Es handelt sich dadurch um die Empfehlung eines Wildbiologen, der unter anderen mit solchen Gutachten wie dort als auch am Gigglstein sein Brot verdient.


Grundsätzlich sinnvoll, aber diese Möglichkeiten werden zunehmend missbraucht.

Der Wildbiologe ist bei uns sicher kein Unbekannter, Einheimischer und soweit ich in kennengelernt habe, keiner der radikalen Naturschützersorte, sondern eher einer der auf einen Konsens aus ist und immer auf der suche nach einem kompromiss für beide Seiten ist. Sicher ist das der Iseler nicht der Kletterberg war und so manche Population oberhalb der Seilbahnen ihre ruhe hatten und damit das weiter so bleibt, bzw. wir dort ein vorkommen verzeichnen können, ist es doch sinnvoll, sich an solche Empfehlungen zu halten, um ein weiteres bestehen jener Tiere zu garantieren. Ein einheimischer ist doch auch ein wenig stolz wenn er weis was da so bei ihm in den Bergen so rumgetiert und wenn die mal nicht mehr so ist, wird sicher sofort Manöverkritik verteilt.

Als Wildbiologe hat man es sicher nicht leicht wenn immer mehr Menschen sich in der Natur austoben wollen.

Gruß 7up

  • hilfreich

Offline Kristian

  • alpic.Mitglied
  • Beiträge: 1.556
Re: Oberjoch Klettersteig
« Antwort #19 am: 11. Jul 2008 - 13:31 Uhr »
Zitat
Hört man da einen Kritiker des Naturschutzes raus?

Mitnichten!

Aber, kein Thema wird derzeit sooft missbraucht und willkürlich ausgelegt.

Beispiel:

Alle Kernkraftwerke sofort abschalten ist Naturschutz

Bei allen Kernkraftwerken die Laufzeit verlängern und neue bauen ist Naturschutz.

Was denn nun?


So ist es auch mit Jagd, Sperrungen, Empfehlungen, Bescheiungsanlagen, Verkehr.

Den Zugang zu den Allgäuer Bergen einschränken ist Naturschutz.

Ja richtig, stimmt. Dann sind da weniger Leute= besser für die Natur.


aber.  Dann fahren die halt ins Lechtal, in die Dolomiten oder an den Gardasee.


Den Zugang zu den Allgäuer Bergen erleichtern ist Naturschutz.
Ja richtig, stimmt. Dann fahren die ganzen "Unterländer" nur ins Allgäu
Das heißt weniger Verkehr, weniger CO²

aber. Die Natur des Allgäus wird überlastet.

Du siehst. Es ist gar nicht so einfach.



Zitat
Der Wildbiologe ist bei uns sicher kein Unbekannter, Einheimischer und soweit ich in kennengelernt habe, keiner der radikalen Naturschützersorte, sondern eher einer der auf einen Konsens aus ist und immer auf der suche nach einem kompromiss für beide Seiten ist.


So wie es in der letzten Zeit klang, muss ich dir da voll zustimmen. Das klang wirklich nach Konsens, was einige Skirouten angeht.

Wir haben da allerdings auch in der Vergangenheit ganz andere Erfahrungen gemacht.

http://www.4hofers.de/Wolfi_alpin/Wolfis_Infos/Ifen/ifen.html

ließ dir das mal genau durch.
Das Gutachten zum Thema ATA-Grünten/Gigglstein hat dann wirklich den Vogel abgeschossen.

Ich kann das gerne mal ausführlich erläutern und auch mal die große Bedeutung des Gigglstein verdeutlichen. Da hat die bergsteigerische Volksseele wirklich gekocht.

Gut, das ganze ist sechs Jahre her. Blicken wir in die Zukunft.

Aber, mit Verlaub, gestehe uns ein gewisses Mißtrauen zu.


Zitat
Sicher ist das der Iseler nicht der Kletterberg war und so manche Population oberhalb der Seilbahnen ihre ruhe hatten und damit das weiter so bleibt, bzw. wir dort ein vorkommen verzeichnen können, ist es doch sinnvoll, sich an solche Empfehlungen zu halten, um ein weiteres bestehen jener Tiere zu garantieren

Da hast du nur zum Teil recht. Gämsen und Rauhfußhühner stehen mal nicht im ersten Abschnitt bis zum Gipfel. Insofern macht die Empfehlung hier auch keinen Sinn.
Im zweiten Abschnitt bis zum Kühgundkopf tangiert man dann durchaus Einstände. Mit gleicher Begründung müsste man dann aber auch die Empfehlung für den Normalweg und die Gratüberschreitung aussprechen.

Und genau hier begründen sich meine Befürchtungen: Irgendwann wird über ein Hintertürchen die Verfassung ausgehebelt und man hat eben ab XX Uhr gefälligst zu Hause  und nicht mehr am Berg zu sein.

Das wird in der letzten Zeit immer öfters versucht. Zuletzt hat ein aus Augsburg zugezogener Großgrundbesitzer beantrag, den Weg Hinterstein, Mösle, Türle, Daumen im Zuge eines Wintergatters von Nov. bis Mai zu sperren.


Die USA dient hier wie sooft leider als "Vorbild"

day-use area, wilderness permit, climbing licence usw.

Nein, das sind Tendenzen, mit denen ich mich absolut nicht anfreunden kann.












  • hilfreich

Tags:
 





aktuell online
Bilder • 36.974
Themen •   5.553
Beiträge • 50.604


IMPRESSUM
DATENSCHUTZ
FAQ

(V.14.15) © alpic.net und Autoren 2001 - 2020 nach oben



SimplePortal 2.3.7 © 2008-2020, SimplePortal