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Wettersteingrat  (gelesen 5660 mal)

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DavidXXXX

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Wettersteingrat
« am: 20. Nov 2011 - 15:50 Uhr »
Ich sitze zu Hause und brüte über einer Karte vom Wettersteingebirge: Was gibt es denn da noch so an schönen Graten oder Gratanstiegen? Jubigrat, Blassengrat, Teufelsgrat, Wettersteingrat. Am meisten hat mir dann der Wettersteingrat zugesagt. Er erstreckt sich von der Meilerhütte  über die Törlspitzen, Musterstein, Wettersteinkopf, Rotplattenspitze und Wettersteinspitzen. Am Freitag bin ich dann von der Schisprungschanze über Partnachalm und Schachenhaus zur Meilerhütte aufgestiegen. Da ich dachte der Winterraum der Meilerhütte wäre geschlossen, hatte ich eine komplette Biwakausrüstung (Schlafsack, Isomatte, Kocher/Gas, warme Kleidung) dabei. An der Meilerhütte angekommen werde ich von einem netten jungen Kerl aus Garmisch begrüßt. Auf meine Frage was er denn morgen machen wolle sagte er mir, dass er ebenfalls den Wettersteingrat mit seinem Kollegen klettern möchte. Sein Kollege saß im schön beheizten Winterraum der Meilerhütte, der etwas von einer gemütlichen Wohnstube hatte. Toll, schon mal mindestens 3Kg unnützen Ballast mitgeschleift. Am nächsten Morgen sind wir gegen 7:45 Uhr gemeinsam aufgebrochen (einer der beiden hat sich erbarmt und mir etwas Ballast abgenommen). Gleich zu Beginn der Tour hab ich feststellen müssen, dass die Beiden konditionell deutlich fitter waren als ich und so hatte ich meine Mühe mitzuhalten. Man folgt zunächst 15-20min. einem Steig, der direkt an der Hütte beginnt. Danach geht es dann gleich ordentlich zur Sache. Das Gelände wird teilweiße sehr ausgesetzt und die Schwierigkeiten bewegen sich anhaltend im II. und III. Grad an meistens wunderbar festem Fels. Besonders die „Drei Scharten“ waren wunderbare Genusskletterei an luftigem, bombenfestem Fels. Am Ende der „Drei Scharten“ haben wir einmal an einem etwas „windig“ gebasteltem Stand abgeseilt. Einer meiner beiden Begleiter ist diesen 20m hohen Abbruch ohne Rucksack abgeklettert (IV-) und hat mir seinen Gurt zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür und fetten Respekt! Ohne die Beiden hätte ich hier wahrscheinlich abbrechen müssen. Nach der Abseilstelle wird ein großer Grataufschwung nordseitig umgangen. Nun hat man viel Geh- und kraxelgelände in teilweiße etwas unangenehmem Gelände vor sich. Bevor man die Obere Wettersteinspitze erreicht wird öfters in die Südflanke ausgewichen. Außer dem hat man auch noch ein paar Brüchige IIer Stellen vor sich. Da meine beiden Kollegen um einiges schneller waren als ich, kamen sie vlt. 30-45min vor mir auf der Oberen Wettersteinspitze an und sind bei meiner Ankunft gleich abgestiegen. Ich hab mich dann etwas später gegen 15 Uhr gemütlich an den Abstieg gemacht, und kam gegen 19 Uhr am Bahnhof in Mittenwald an.
Falls meine beiden Mitstreiter diesen Bericht hier lesen: vielen Dank nochmal dass ihr immer ohne zu murren auf mich gewartet habt und mir so nette Gesellschaft geleistet habt…

Viele Grüße
David
  • hilfreich

DavidXXXX

  • Gast
Re: Wettersteingrat
« Antwort #1 am: 20. Nov 2011 - 15:56 Uhr »
.



Karten(material) musste ich leider entfernen!

Gruß
Kalle
« Letzte Änderung: 20. Feb 2014 - 00:40 Uhr von kalle »

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