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Neuvorstellung: Nanga Parbat - Das Drama 1970 u. die Kontroverse  (gelesen 1498 mal)

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Offline oliver

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Nanga Parbat - Das Drama 1970 und die Kontroverse
Das Nanga-Parbat-Puzzle - Fakten, Fragen, Hintergründe zur Messner-Tragödie von 1970

Es ist das am häufigsten erzählte und am schärfsten debattierte Bergsteiger-Drama überhaupt: die Geschichte um Reinhold Messner und den Tod seines Bruders Günther 1970 am Nanga Parbat. Eine Tragödie voller Widersprüche, begleitet von Kontroversen, Verdächtigungen und Schuldzuweisungen. Die Öffentlichkeit hat von dieser Geschichte stets
nur die medienwirksamen Spitzen wahrgenommen, wie etwa zuletzt den Spielfilm "Nanga Parbat" von Joseph Vilsmaier. Die eigentlichen Fragen rund um Nanga Parbat 1970 lassen sich damit jedoch nicht wirklich beantworten. Der renommierte Alpinhistoriker und Initiator der Georg Mallory-Suchexpedition, Jochen Hemmleb, macht sich als neutraler Beobachter auf dokumentarische Spurensuche. Neben ausführlichen Exklusiv-Interviews mit dem damaligen Expeditionsleiter, Gerhard Baur, beihaltet das Buch auch neu recherchiertes, teilweise noch unveröffentliches Archiv- und Bildmaterial.


Aus der Beschreibung:
Hatte Reinhold Messner damals die Überschreitung des Berges beabsichtigt? Oder war er auf der anderen Seite des Berges abgestiegen, weil es mit dem höhenkranken Bruder keinen anderen Ausweg gab? Warum hatte Messner nicht eindeutig auf eine Notlage hingewiesen, als zwei andere Expeditionsmitglieder in seiner Nähe vorbeistiegen? Warum hatten diese nicht versucht, ihn zu erreichen? War Günther erst am Wandfuß von einer Eislawine verschüttet worden? Oder war er schon vorher gestorben? Hatte die Expeditionsleitung versagt und versäumt, den verschollenen Messners zu Hilfe zu kommen?

Dokumentarische Spurensuche eines neutralen Beobachters Jochen Hemmleb greift diese Fragen auf, gibt sich nicht mit einfachen Antworten und medienwirksamer Schwarz-Weiß-Malerei zufrieden - sondern hakt nach: Mit der gebotenen Distanz des unabhängigen Betrachters, mit klarem Blick für die Komplexität der Fakten und mit dem ihm eigenen detektivischen Spürsinn beobachtet und analysiert er die Geschehnisse um die Nanga Parbat Expedition 1970. Er hört die Stimmen aller Beteiligten, deckt Zusammenhänge auf und skizziert Entwicklungen, die die Ereignisse und Protagonisten in einem neuen, differenzierten Licht erscheinen lassen.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern:
JOCHEN HEMMLEB, geb. 1971, Diplom-Geologe, Autor, Vortragsredner und Fachberater im Bereich Alpinhistoriker, lebt in Bozen. 1999 und 2001 initiierte und begleitete er die Suchexpeditionen nach Mallory und Irvine am Mount Everest, denen die sensationelle Entdeckung des 1924 verschollenen Himalaya-Pioniers George Mallory gelang. Mehrere Publikationen zu diesem Thema. 2004 führte ihn sein Faible für die historisch-detektivische Spurensuche im Gebirge zum Nanga Parbat.
Bei Tyrolia erschien bereits: "Broad Peak. Traum und Albtraum. Auf den Spuren von Hermann Buhls letzter Expedition" (2. Aufl. 2008).
(Quelle: Tyrolia Verlag)


Weitere Info's zum Buch, Links  und Bestellmöglichkeiten:
Nanga Parbat - Das Drama 1970 und die Kontroverse von Jochen Hemmleb
232 Seiten, ca. 50 farb. und sw. Abb., gebunden mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-7022-3064-7
EUR 24,95 / SFr. 42,90

Leseprobe
Buchshop Tyrolia.at
Buchhandel.de
weitere Informationen zu Nanga Parbat 1970
« Letzte Änderung: 16. Apr 2010 - 14:29 Uhr von oliver »
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