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Forum für Lechtaler, Allgäuer, Tannheimer, Ammergauer Alpen und Wettersteingebirge  |  Alpin  |  Sommer/Herbst in den Bergen (Moderatoren: Kalle, oliver)  |  Thema: Woleckleskarspitze (2522 m) 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Woleckleskarspitze (2522 m)  (Gelesen 1964 mal)
Max
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Aufm Noppaspitz


« am: 28, Okt, 2007, 18:50:26 »

Hallo zusammen,

das kurze Schönwetterfenster, in dieser ansonsten recht grauen Jahreszeit, sollte nicht ungenutzt bleiben. Zusammen mit meinem Vater gings in die Hornbachkette, unser Ziel, die 2522 Meter hohe Woleckleskarspitze.
Gegen 7 Uhr starteten wir am Friedhof in Häselgehr und wanderten über den steilen Forstweg ins Haglertal. Hier lichtete sich der Nebel und wir durften einen stimmungsvollen Blick übers wolkenverhangene Lechtal genießen. Im etwas eintönigen Tal gehts bis ca. 1700 Meter Höhe hinauf, bevor man beim Rastegg den Wegweisern Richtung Bretterspitze, Schwärzer Scharte folgt. Im warmen Licht der Oktober-Sonne kamen wir schneller voran als gedacht, da sich der Schnee in den Latschengassen nicht gehalten hat - wir gelangten somit trockenen Fußes bis ins Gliegerkar. Dort empfing uns die schon weiter unten erwartete, frühwinterliche Kulisse mit der Bretterspitze, den drei Jungfrauspitzen und der Gliegerkarspitze. Nach einer kleinen Rast querten wir das wellige Kar um den Südgrat der Jungfrauspitzen herum bis wir den flachen Boden des Woleckleskars erreichten. Nun ist auch unser heutiges Gipfelziel ganz rechts im Karhintergrund zu erkennen, eine breite nicht besonders auffallende Hauptdolomit-Burg. Jetzt stiefelten wir im knöcheltiefen Pulver das Wolecklaskar hinauf, bis wir in leichter Schrofenkletterei den Sattel im Südgrat der Woleckleskarspitze erreichten. Über abschüssige Schrofen ist die dunkle Gipfelkrone rasch erreicht. Auf einem schmalen, etwas abdrängenden Plattenband gelangten wir zur Schlüsselstelle des kompletten Anstiegs, einem schmalen gut 3 Meter hohen Kamin, der nach oben hin durch einen Felsblock abgeschlossen wird (II). Mit viel Kraft bugsierte ich mich über die Stelle hinweg, mein Vater packte sie leider nicht und musste schweren Herzens unten auf mich warten. Geschwind ein paar Platten hochgeturnt und schon stand ich neben dem kleinen Steinmann im eisigen Föhnwind. Landschaftlich eindrucksvoll ist von hier der Blick über die Gipfel der westl. Hornbachkette bis zum elganten Gipfelpaar Öfnerspitze/Krottenspitze. Im Norden sind als Glanzpunkte der Tiefblick ins Hornbachtal und der Hochvogel zu nennen, den man heute noch schneefrei hätte erreichen können. Da ich meinen Vater nicht zu lange warten lassen möchte, kehrte ich nach 15 Minuten Rast dem Gipfel den Rücken zu und kletterte vorsichtig den steilen Kamin ab. Beim Sattel im Südgrat waren wir wieder vereint und pausierten erneut ausgiebig. Von den klasse Wolkenformationen am Himmel konnten wir uns gar nicht satt sehen, trotzdem stiegen wir um kurz nach 13 Uhr zurück ins Woleckleskar. Um die tolle Gipfelbesteigung mit einer kleinen Rundtour abzurunden, wanderten wir ins benachbarte Sattelkar hinüber und anschließend bei leichtem Schneefall das Haglertal hinunter, wo sich der Kreis wieder schloss. In einer Stunde ist schließlich das Auto erreicht und eine spannende, wenn auch anspruchsvolle Tour nähert sich dem Ende entgegen.

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Bild 1 und 2: Zu Beginn der Tour durften wir eine eindrucksvolle Wolkenstimmung über dem Lechtal miterleben - einfach unbeschreiblich schön


* 1.jpg (60.52 KB, 640x480 - angeschaut 594 Mal.)

* 2.jpg (49.38 KB, 640x480 - angeschaut 590 Mal.)
« Letzte Änderung: 29, Okt, 2007, 19:19:25 von Max » Moderator informieren   Gespeichert

"Weise ist nicht, wer viele Erfahrungen macht, sondern wer aus wenigen lernt, viele nicht machen zu müssen."
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Aufm Noppaspitz


« Antworten #1 am: 28, Okt, 2007, 18:51:14 »

Bild 3: Unterwegs im Gliegerkar mit der Bretterspitze
Bild 4: Stimmungsvolle Wolken über den Lechtaler Alpen


* 3.jpg (99.7 KB, 640x480 - angeschaut 597 Mal.)

* 4.jpg (69.27 KB, 640x480 - angeschaut 585 Mal.)
« Letzte Änderung: 28, Okt, 2007, 18:59:00 von Max » Moderator informieren   Gespeichert

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Aufm Noppaspitz


« Antworten #2 am: 28, Okt, 2007, 18:51:47 »

Bild 5: Gegen halb 12 Uhr bin ich glücklich am Gipfel angelangt. Noppenspitze & Co. geben eine prächtige Kulisse ab.
Bild 6: Blick vom Gipfel zu den Erhebungen der Lechtaler Alpen. Wiederum stechen die eigenartigen Wolken sofort ins Auge.


* 5.jpg (82.03 KB, 640x480 - angeschaut 596 Mal.)

* 6.jpg (73.78 KB, 640x480 - angeschaut 584 Mal.)
« Letzte Änderung: 28, Okt, 2007, 19:16:31 von Max » Moderator informieren   Gespeichert

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Aufm Noppaspitz


« Antworten #3 am: 28, Okt, 2007, 18:52:27 »

Bild 7: Mein Vater zufrieden zurück im Woleckleskar - auch ohne einen Gipfelerfolg. Im Hintergrund die Woleckleskarspitze
Bild 8: Zum Schluss erneut ein Stimmungsbild bei Häselgehr im Lechtal.


* 7.jpg (88.49 KB, 640x480 - angeschaut 581 Mal.)

* 8.jpg (48.6 KB, 640x480 - angeschaut 582 Mal.)
« Letzte Änderung: 28, Okt, 2007, 19:13:24 von Max » Moderator informieren   Gespeichert

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Stoahogga


« Antworten #4 am: 29, Okt, 2007, 12:15:43 »

Hallo Max,

schöne Bilder von einer schönen Tour, auch mit Sonne-was das Herz
erwärmt. Ihr habt es ja recht gut getroffen für die Verhältnisse:auf
Bild 3 im Gliegerkar ist ja nur blauer Himmel zu sehen!Auch eine mutige
Tour, denn der Kamin hätte auch zugeschneit oder vereist sein können.
Das habt ihr noch gut hingekriegt. Als ich im Haglertal war-ich hab dir
ja geschrieben-gings nicht so mit trockenen Füßen ab. Wirklich schöne und
stimmungsvolle Wolkenformationen hast du abgelichtet-ein erlebnisreicher
Tag in den Bergen.Was deinen Vater betrifft: vielleicht hätte er die Stelle
links umgehen können, um dann von Westen den Gipfel zu gewinnen-aber vielleicht waren die Verhältnisse nicht dazu geeignet. Macht nichts-war bestimmt auch so sehr erlebnisreich in verschneiter Vorwinterlandschaft. Daumen

Gruß Horst

« Letzte Änderung: 29, Okt, 2007, 12:25:13 von horst » Moderator informieren   Gespeichert

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Max
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Aufm Noppaspitz


« Antworten #5 am: 29, Okt, 2007, 19:15:46 »

Hi Horst,

mit den Verhältnissen hatten wir in der Tat Glück. Nur mit den Bedingungen im Schlüsselkamin hatten wir etwas Pech: Der kleine Absatz unterm Kamin war an manchen Stellen mit einer glasigen Eisschicht überzogen. So fand man bei einem Ausgleichsschritt keinen gescheiten Halt - was wohl auch der Grund war, warum mein Vater umgedreht ist. Nicht das jetzt der Eindruck entsteht das war spiegelglatt, nein das war es nicht, aber reichlich unangenehm trotzdem...
Na ja, wir haben auch nicht wirklich an einen Gipfelerfolg geglaubt und wollten einfach ein wenig Bergluft schnuppern. Dass es gleich so gut läuft, hätte ich jedoch nicht geglaubt...

Viele Grüße, Max
« Letzte Änderung: 30, Okt, 2007, 13:04:29 von Max » Moderator informieren   Gespeichert

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BERG STEIL !


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« Antworten #6 am: 30, Okt, 2007, 11:31:30 »

mit den Verhältnissen hatten wir in der Tat Glück. Nur mit den Bedingungen im Schlüsselkamin hatten wir etwas Pech: Der kleine Absatz unterm Kamin war komplett mit einer glasigen Eisschicht überzogen. So fand man bei einem Ausgleichsschritt keinen gescheiten Halt

GEFÄHRLICH !
Auf Glück solche Touren zu machen grenzt schon fast an großen Leichtsinn,. Einmal Ausrutschen auf dem band oder im Kamin und dann geht es unaufhaltsam rasend schnell über die Schrofen hinab in die Schotterhalde.
Ein genauso risikofreudiger Augsburger versuchte Vorgestern von Heiterwang über den Riezlersteig auf den Thaneller zu steigen. Bei diesen Verhältnissen schon ein Wahnsinn, dann hat er den Steig verfehlt und versuchte auf gut Glück in der leicht verschneiten und natürlich mit einem dünnen Eisfilm bedeckten Nordwand weiter zu steigen. Beim Versuch dann doch die Tour abzubrechen und abzusteigen ist er in einer Felsrinne um ca. 15.00 Uhr an die 10 Meter abgestürzt. Gegen 04:30 Uhr wurde er in 1950 Meter dann endlich von der Bergrettung und der Alpinpolizei Reutte gefunden und mit dem Hubschraubertau gerettet.
Alleine im oberen Teil hätte er extreme Probleme beim Ausstieg bekommen. Die Schneeverfrachtungen sind alle Südwestwärts gelagert, so dass man ohne vorhergehende Erkundung oder Befragung von einheimischen Bergsportler so eine Tour nicht unternehmen sollte.


* Thaneller_Gipfelausstieg.jpg (52.08 KB, 640x480 - angeschaut 480 Mal.)

* Thaneller_Gipfel.jpg (38.69 KB, 640x480 - angeschaut 478 Mal.)
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Max
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Aufm Noppaspitz


« Antworten #7 am: 30, Okt, 2007, 13:03:44 »

Hallo Egon,

ich glaube ich habe mich etwas unglücklich ausgedrückt und die Bedingungen in dem Kamin nicht ganz korrekt wiedergegeben habe - den Satz "bei einem Ausgleichschritt keinen Halt mehr gefunden..." würde ich so auch nicht mehr sagen.
Ich wollte darauf hin hinaus, dass der Kamingrund auch bei guten Verhältnissen aufgrund seiner abwärts gerichteten Platten keinen absolut sicheren Halt bietet...
Ich fand die Tour jedenfalls vertretbar, da wir den Gipfel nicht als absolutes Ziel angegangen sind, sondern uns vor Ort die Verhältnisse anschauen wollten. Die waren, wie oben schon gesagt gut. Zum Anderen war das auch nicht meine erste Tour in dieser Jahreszeit und ich bin keiner der irgendetwas leichtfertig unterschätzt.
Nochmal zur Eislage: Das schwarze Band war bis auf 20 Zentimeter Breite nicht vereist, was kein Problem ist, weil man ohne Schwierigkeiten drüber spreizen konnte. Im Kamingrund war es auch nur an manchen Stellen, am Rand leicht vereist. Wär das ganze aber in irgend einer Art und Weise riskanter als bei sommerlichen Bedingungen gewesen, dann wär ich bestimmt nicht hoch. Das ist mir kein Gipfel der Welt wert - soviel zu meiner Verteidigung, nicht das hier der Eindruck entsteht, mein Ziel ist nur der Gipfel und das bei jeden Bedingungen. Auch ohne Gipfel wärs eine tolle Tour gewesen, die ich so sofort wieder machen würde.
Trotzdem vielen Dank an dich Egon, dass du nochmals auf die Gefahren in dieser Jahreszeit hingewiesen hast...

Viele Grüße, Max
« Letzte Änderung: 30, Okt, 2007, 13:08:50 von Max » Moderator informieren   Gespeichert

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Josch und Sasa am Gipfelkreuz vom Wilden Mannle


« Antworten #8 am: 30, Okt, 2007, 20:02:06 »

Muss da Max etwas Rückendeckung geben. Wer bei solchen Verhältnissen im Gebirge unterwegs ist sollte schon selber wissen was er sich zu trauen kann. Wenn der Gipfel machbar gewesen ist, wieso sollte man ihn dann nicht mitnehmen.
Jeder ist für sich selber verantwortlich. Wir hätten auf jedenfall die Woleckleskarspitze nicht mal im Sommer gemacht. Unser Weg führte uns diesen Herbst ehrfürchtig unterhalb der Woleckleskarspitze vorbei. Die Rundtour durch das Haglertal hat da völlig ausgereicht.

@Max: Vielleicht nimmst du uns ja mal im Sommer auf einen Gipfel mit, der keinen markierten Weg hat, aber nicht über eine I hinaus geht.  Grin

Grüsse Die_Grenzgaenger
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"Heute ist die gute alte Zeit von Morgen" (Karl Valentin)
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Aufm Noppaspitz


« Antworten #9 am: 30, Okt, 2007, 20:24:48 »

Na ja, im Grunde war ich ja selber schuld, man sollte sich halt genauer ausdrücken - was mir nicht gelungen ist. Egon hat auch vollkommen Recht, es passieren soviele Unfälle und wieso sollte er sich nicht mahnend äußern. Als Leichtsinniger und jemand der sich nicht mit den Verhältnissen außeinander setzt, lass ich mich jedoch nicht abstempeln.
Aber wie die Grenzgänger schon gesagt haben, ist auch jeder für sich allein verantwortlich.

Was den Gipfel betrifft, sehr gerne. Wie wärs mit der Wasserfallkarspitze, ein wirklich netter Gipfel, der nicht über I hinaus geht. Kommt Zeit, kommt Rat  Cool

Viele Grüße, Max
« Letzte Änderung: 30, Okt, 2007, 21:16:51 von Max » Moderator informieren   Gespeichert

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« Antworten #10 am: 04, Nov, 2007, 21:55:32 »

>>der nachfolgende text wurde als nicht angebracht eingestuft und deshalb entfernt<<
« Letzte Änderung: 13, Nov, 2007, 15:14:18 von oliver » Moderator informieren   Gespeichert

Beste Grüße, Lamл[tm]
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Wenn einer der mit Mühe kaum gekrochen ist auf einen Baum, schon meint, dass er ein Vogel wär',so irrt sich der.
stephan.boris
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« Antworten #11 am: 11, Nov, 2007, 21:07:49 »

Hallo geehrte Forumsgemeinde,

mit einer Mischung aus Stirnrunseln und Schmunzeln habe ich die letzten Kommentare zu Max Kurzbericht auf die Wolekleskarspitze gelesen. Nach meinem Empfinden ist die Diskussion hier nicht gerade objektiv und fair verlaufen und mich würde es wirklich nicht wundern, wenn das Verhalten einiger Forumsmitglieder dazu führen sollte, dass Max sich künftig mit seinen Postings in diesem Forum quantitativ wie qualitativ zurückhält.

Wer immer meint, Kritik an einem Beitrag in diesem Forum äußern zu müssen, sollte das m.E. in sachlicher und dezenter Weise tun und ggf. schärfere Kritik in eine Email packen. Im konkreten Fall wäre dies ein Hinweis gewesen, dass der Schlüsselkamin an der Wolekleskarspitze bei Vereisung gefährlich werden kann. Die hier gefallenen Bemerkungen von "ebenso risikofreudiger Augsburger" bishin zu "süß" finde ich erniedrigend und unfair, zumal ich den gezogenen Vergeich mit dem völlig nordseitig verlaufenden Riezlersteig völlig unpassend finde.

Ich denke nicht, dass die hier gefallenen Kommentare von den Verfassern so gemeint waren, wie von mir interpretiert. Aus bitterer eigener Erfahrung weiß ich aber, wie schnell geschwind dahingeschriebene Worte missinterpretiert werden können. Für ein harmonisches Miteinander möchte ich deshalb alle Forumsmitglieder aufrufen, vor dem Posten ihre Wortwahl nochmals kritisch zu prüfen.

Ich hoffe mit diesen Worten auch im Sinne der Moderatoren zu sprechen.

Viele Grüße

Boris

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Kalle
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d´r Jochtappar


« Antworten #12 am: 11, Nov, 2007, 21:29:39 »

@Boris Stephan

Ich kann dir hier nur beipflichten und auch ich werde aus manchen Postings hier in diesem Beitrag nicht ganz schlau. Ich glaube zwar, dass die kritische Anmerkung von Egon nicht so gemeint war, aber wie Boris schon richtig angedeutet hat, gibt es immer zwei Seiten einer Kommunikation: jene des Senders und die des Empfängers.

Wir alle hier kennen ja Max nun schon eine ganze Weile und ich getraue mich behaupten zu können, dass hier wohl niemand auf die Idee kommen würde, Max als jemand Leichtsinnigen einzustufen. Die Qualität seiner vergangenen Beiträge sprechen da für sich und auch mein Eindruck von ihm als Mensch ist sehr gut. Würde sich Max tatsächlich ob dieser Anmerkungen so gekränkt fühlen, dass er seine Beiträge qualitativ und quantitativ reduzierte, wäre das ein herber Verlust für das gesamte Forum.

Was den Beitrag von Lampi betrifft, empfinde ich diesen auch ziemlich befremdlich und den Sinn dahinter kann ich nicht nachvollziehen. Ich denke auch, dass dieser Eintrag nichts zum Thema beiträgt und kann vielleicht eher auf der humorigen Seite eingestuft werden.

Gruß
Kalle
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oliver
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Oliver vom Wanderpfa.de-Team ;-)


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« Antworten #13 am: 13, Nov, 2007, 10:11:06 »

möchte aus den bereits angesprochenen zwei seiten einer botschaft sogar "vier seiten einer botschaft" machen:

  • sachinhalt: worüber wird informiert?
  • selbstoffenbarung: was tut der sender über sich selbst kund?
  • beziehung: was hält der sender vom empfänger und wie stehen die beiden zueinander?
  • appell: wozu will der sender den empfänger veranlassen?

bereits der sender kann nicht immer exakt das artikulieren, was er denkt und artikulieren möchte - auch sein intellektuelles niveau und seine psychologische wie physiologische konstitution können die gesendete nachricht auf unerwünschte weise verzerren.

die entschlüsselung der botschaft erfolgt durch den empfänger und unterliegt einer ähnlichen komplexität wie die verschlüsselung der botschaft.

durch das feedback des empfängers wird der kommunikationskreis des vereinfachten kommunikationsmodells geschlossen. das feedback ermöglicht es dem sender zu analysieren, ob die vermittlung der botschaft gelungen ist und erfolgreich war.

soweit die theorie... Wink

in einem forum sollte berücksichtigt werden, dass eine botschaft mehrere empfänger erreicht und zu unterschiedlichen reaktionen führen kann. das ist bei foren aber auch erwünscht; dient es doch meistens dem gedankenaustausch und der diskussion einer sache. natürlich gilt es dabei, beleidigende oder erniedrigende äußerungen bzw. äußerungen die als solche empfunden werden können zu vermeiden.

fazit: 
zwischen lampi und max sehe ich die gute möglichkeit, dass lampi sich zur angelegenheit äußert, sich bei max entschuldigt und die sache damit aus der welt ist...ohne das ganze jetzt überbewerten zu wollen.

für einen respektvollen umgang  Daumen
beste grüße
oliver


« Letzte Änderung: 13, Nov, 2007, 16:18:40 von oliver » Moderator informieren   Gespeichert

Steig nicht zu hoch, wo Dir die Erd´ entschwindet, blick nicht zu tief, wo noch ihr Grahm dich drückt,
wo hoch und niedrig maßvoll sich verbindet, dort halte Rast und fühle Dich entzückt. (J.G. Seidl)
livocatra
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« Antworten #14 am: 13, Nov, 2007, 13:24:20 »

Ich gebe Boris voll und ganz recht. Vor allem den Kommentar von diesem "Lampi" habe ich auch mit Stirnrunzeln (und ohne jedes Schmunzeln gelesen). Da er nichts zum Thema beiträgt, dafür aber eindeutig beleidigend und nah an der Grenze zur Belästigung ist, bin ich etwas erstaunt, dass Oliver als Moderator hier nur an die Vernunft der Beteiligten appelliert und ein "Vier-Augen-Gespräch" (wie soll das überhaupt funktionieren?) vorschlägt.

Der Beitrag ist über eine Woche alt. Der Verfasser hatte ausreichend Zeit, sich zu entschuldigen oder zumindest seine Aussage zu relativieren, hat es aber nicht für nötig gehalten. Der Mist gehört gelöscht. Punkt.
« Letzte Änderung: 13, Nov, 2007, 13:53:05 von rps » Moderator informieren   Gespeichert
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von Dr. Peter Nowotny

Hauptkommissar Paul Wanner von der Kemptener Polizeidirektion – Mitte Vierzig, sportlich, Bergsteiger – ermittelt mit seinem Team im Allgäu und löst viele verzwickte Kriminalfälle.

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