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Forum für Lechtaler, Allgäuer, Tannheimer, Ammergauer Alpen und Wettersteingebirge  |  Alpin  |  Schneeschuhwanderungen (Moderatoren: Kalle, oliver)  |  Thema: Tröglerhütte - Zwiesel - Schelleleskopf 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Tröglerhütte - Zwiesel - Schelleleskopf  (Gelesen 5271 mal)
Kalle
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d´r Jochtappar


« am: 25, Feb, 2006, 18:38:25 »

letzte woche war mir beim aufstieg zum tauern die idee gekommen, doch mal auf den zwiesel aufzusteigen...

gesagt, getan... hab mir heute also den joe geschnappt (nadja kann leider nicht, weil sie mit einer grippe zu kämpfen hat Undecided) und bin mit ihm zu der kleinen frauenbrünnele-kapelle am kleinen plansee gefahren.

ein stück den fahrweg in westliche richtung entlang und bei einem kleinen bächlein dann aufgestiegen. etwa eine stunde stapften wir über tragfähigen harsch den immer steiler werdenden hang hinauf und erreichten dann nach einem kurzen quergang in östliche richtung die tröglerhütte.

von dort haben wir dann querfeldein unsere spur in richtung gratrücken des zwiesel gezogen. im oberen teil wird es immer steiler. ich bin froh, dass meine schneeschuhe halbwegs was taugen... sonst würde ich wahrscheinlich schon durch einen der rinner auf dem hintern hinunter donnern Wink joe hat es da wesentlich leichter, weil der hat ja allrad und spikes Grin

bei einem bannwald-zaun kommen wir dann auch endlich auf den gratrücken und folgen diesem in östlicher richtung. der wind hat hier ein paar nette schneeverfrachtungen abgelagert und ich sinke teilweise bis zu der hüfte ein. joe hat es auch nicht viel leichter, manchmal höre ich ihn ächzen, wenn er wieder im schnee versinkt und sich herauswühlen muss Undecided

eigentlich wollte ich ja auf den höchsten punkt des zwiesel, das hochjoch, aufsteigen. die sicht ist allerdings mit sichtweiten von etwa 50 metern eher bescheiden und joe ist auch schon fix und fertig... Embarrassed so kehren wir nach dem besuch des schellelekopfes wieder um und steigen über den geländerücken ab.

beim abstieg wähle ich die route über den geländekamm und steige nicht wieder über die tröglerhütte ab. oben ist der rücken noch breit und relativ flach, weiter unten verengt sich dieser aber und fällt teilweise steil über schrofen ab. unterhalb der schrofen stapfen wir wieder quer durch den wald, da ich in etwa auf höhe des kleinen plansee wieder auf den fahrweg treffen möchte, was mir dann auch so halbwegs gelingt... nach etwas mehr als vier stunden stehen wir dann wieder am auto.

FAZIT: gesehen haben wir zwar so gut wie nichts, aber eine interessante tour war es allemal... Grin

joe rastet vor der tröglerhütte

links des marterls steigen wir querfeldein über steile flanken zum zwieselgrat auf

joe ist von der wühlerei schon ganz groggy Undecided

er muss auch am lärchboden wieder rasten Tongue

nach etwas mehr als zwei stunden haben wir den schelleleskopf erreicht, hinten links schwingt sich der hang zum hochjoch auf

beim abstieg: der gratrücken verengt sich teilweise auf etwa einen halben meter. das macht es interessant, weil steil wird es dann auch noch ganz nett... Grin

um den fels herum geht es am markierten baum vorbei

nebel und kälte zaubern bizarre gestalten an sträucher und äste
« Letzte Änderung: 12, Mai, 2006, 07:41:01 von kalle » Moderator informieren   Gespeichert

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livocatra
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« Antworten #1 am: 27, Feb, 2006, 12:37:04 »

Bei Nebel im unbekanntem Gelände weglos absteigen... Das klingt nach Abenteuer! Fast als hätte ich den Weg ausgesucht! Grin Nadja hat sicher bedauert, dass sie nicht mitkommen konnte...  Wink

Ich bin auch schon öfter bei schlechtem Wetter auf dem Zwieselberg herumgeirrt. Mir fehlt allerdings noch das Gratstück westlich vom Schelleskopf. Ich bin meist vom Campingplatz am Gasthof Seespitze zur Höllentalhütte und dann weiter zum Schelleskopf und über den Höhenweg weiter zum Widderegg. Dann runter zum Fürstenweg, zum Hotel Forelle und über den Panoramaweg zurück zum Campingplatz.

Einmal bin ich auch von der Hölltalhütte zur Tröglerhütte gelaufen. Aber der Weg ist selbst im Sommer kaum zu erkennen. Im Winter würde ich den wahrscheinlich gar nicht finden.

Ich wollte schon immer mal von der Forststraße, die sich vom Frauenbrünnle um den halben Zwieselberg zieht, von da, wo sie eine Schleife macht,  über den Grat zum Schelleskopf laufen. Auf der Karte ist ein aufgelassener Pfad eingezeichnet. Unterwegs habe ich mal jemanden getroffen, der mir erzählt hat, der Weg sei komplett zugewachsen. Ich glaube, ich werde mich im Frühjahr mal auf die Suche machen...
« Letzte Änderung: 27, Feb, 2006, 13:03:38 von rps » Moderator informieren   Gespeichert
Kalle
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d´r Jochtappar


« Antworten #2 am: 27, Feb, 2006, 22:32:37 »

Zitat
Ich wollte schon immer mal von der Forststraße, die sich vom Frauenbrünnle um den halben Zwieselberg zieht, von da, wo sie eine Schleife macht,  über den Grat zum Schelleskopf laufen. Auf der Karte ist ein aufgelassener Pfad eingezeichnet. Unterwegs habe ich mal jemanden getroffen, der mir erzählt hat, der Weg sei komplett zugewachsen. Ich glaube, ich werde mich im Frühjahr mal auf die Suche machen...


hallo ralf

bis zum schelleleskopf wird das noch kein problem sein, aber dann quert der steig unterhalb des hochjoches und auch unterhalb der soldatenköpfe... ab da wird die wegsuche dann sicherlich schwieriger Undecided Smiley aber reizvoll ist das auf alle fälle, sich den weg quasi "erarbeiten und erkunden".

das dürfte auch am tauern super sein... hab da mal vom alfred vogler einen tourenbericht gelesen, das hörte sich auch sehr spannend an...

hier der link: http://www.allgaeu-ausfluege.de/Tauern.htm
zu beachten ist, den weiteren links zu folgen... nur so kommt man in den genuss der ganzen strecke Grin
« Letzte Änderung: 27, Feb, 2006, 22:36:11 von kalle » Moderator informieren   Gespeichert

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livocatra
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« Antworten #3 am: 28, Feb, 2006, 09:05:31 »

@Kalle: Den Weg vom Schelleskopf nach Osten, also unterhalb vom Hochjoch und der Soldatenköpfe  weiter bis zur Widdereggalm kenne ich ganz gut. Im Winter würde ich da aber -- besonders unterhalb des Hochjochs -- nicht entlanglaufen. Vielleicht kann man am Grat über das Hochjoch laufen, damit man nicht die steilen Hänge auf der Nordseite queren muss, wo der normale Weg verläuft. Ich habe im Sommer mal versucht vom Schelleskopf direkt über den Grat zum Hochjoch aufzusteigen, aber irgenwann bin ich im dichten Latschengestrüpp nicht mehr weitergekommen. Wenn im Winter genügend Schnee liegt, stören die Latschen wahrscheinlich weniger.

Ich meinte eigentlich die andere Richtung. Vom Schelleskopf nach Westen.

Die Tourenseiten von Alfred Vogler kenne ich.  Besonders angetan haben es mir die Touren, bei denen er weglos irgendwelche Bachläufe hinaufgestiegen ist, z.B. im Pitzenbachtal.

Den Abstieg von der Tauernspitze Richtung Schrofennas über die Jagdhütte zum Plansee, den er beschreibt, bin ich mal im Aufstieg gegangen. Laut Gipfelbuch war damals seit über einem Jahr niemand mehr aus der Richtung gekommen.

Kurz vor der Hütte (von unten kommend ) wird der Weg wirklich sehr abenteuerlich. Auf den Bildern kann man die Stelle gut erkennen. Ein schmaler, sandiger Rücken, der nach beiden Seiten hin steil wegrutscht. Die Pfosten, die die alten rostigen Sicherungen halten sollen, baumeln schon, wie an der Wäscheleine über dem Abgrund, weil der Boden, in dem sie eigentlich stecken sollten, längst weggerutscht ist. Festhalten kann man sich an den Sicherungen wirklich nicht mehr.
« Letzte Änderung: 28, Feb, 2006, 09:29:29 von rps » Moderator informieren   Gespeichert
Nadja
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"Jochhockar"


« Antworten #4 am: 28, Feb, 2006, 13:31:11 »

Kurz vor der Hütte (von unten kommend ) wird der Weg wirklich sehr abenteuerlich. Auf den Bildern kann man die Stelle gut erkennen. Ein schmaler, sandiger Rücken, der nach beiden Seiten hin steil wegrutscht. Die Pfosten, die die alten rostigen Sicherungen halten sollen, baumeln schon, wie an der Wäscheleine über dem Abgrund, weil der Boden, in dem sie eigentlich stecken sollten, längst weggerutscht ist. Festhalten kann man sich an den Sicherungen wirklich nicht mehr.


oh gott...    Shocked Shocked   *HORROR* 
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Kalle
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d´r Jochtappar


« Antworten #5 am: 28, Feb, 2006, 22:27:16 »

nix horror... abenteuer Grin
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« Antworten #6 am: 28, Feb, 2006, 23:50:28 »

hallo... hoch über dem plansee , das ist schon ein traumhafter ausblick
und das ist wahrlich kein hororweg , natürlich sehen die alten seilreste etwas abenteuerlich aus  Grin, aber für die selten begangene route wird sich auch keiner fínden , der das saniert !
und seit die jagdhütte nicht mehr reglmässig bewohnt wird .... ist es da oben sehr ruhig , und der weg zum Tauern , der ist recht weit .....
ich bin mal am abend zur hütte rauf , habe aber den gleichen weg nach unten genommen , wegen der dunkelheit  Shocked

nächstes jahr ...gehts weiter  Grin
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ich muss nicht .....ich darf , auf die berge !
livocatra
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« Antworten #7 am: 01, Mär, 2006, 08:56:23 »

oh gott...    Shocked Shocked   *HORROR* 
Dabei hatte ich noch mit keinem Wort erwähnt, dass das die letzte Tour war, nach der ich anschließend zum Arzt musste...  Undecided

Aber Charly hat Recht, Die Stelle sieht zwar bedrohlich aus, aber solange man konzentriert geht (notfalls auf allen vieren) und nicht auf die Idee kommt, sich an den alten Sicherungen festzuhalten, ist sie nicht sehr schwierig. Aber es ist jetzt auch schon wieder fast drei Jahre her, dass ich dort langgekommen bin und nach einem starken Regen wie im letzten August, kann so eine sandige Stelle völlig anders aussehen. Wobei sie kaum einfacher geworden sein dürfte...
« Letzte Änderung: 01, Mär, 2006, 09:00:15 von rps » Moderator informieren   Gespeichert
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"Jochhockar"


« Antworten #8 am: 01, Mär, 2006, 10:27:07 »


hihihi...  ralf, du machst es mir immer schmackhafter...  AUF ALLEN VIEREN!!!!
 Shocked Shocked Shocked

ich glaub aber auch, daß der weg wunderschön sein muß...  vielleicht trau ich mich ja heuer mal ... Kalle?  Roll Eyes
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charly
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« Antworten #9 am: 01, Mär, 2006, 18:44:36 »

Natürlich schafft Frau das  Grin
Frauen sind doch viel willensstärker  Huh

da brauchst du wahrlich keine Angst zu haben .....
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ich muss nicht .....ich darf , auf die berge !
Kalle
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d´r Jochtappar


« Antworten #10 am: 01, Mär, 2006, 21:49:38 »

Frauen sind doch viel willensstärker  Huh

... Roll Eyes mmmhhh.... mag in gewissen bereichen sicher stimmen, mir schwebt da ein bestimmter bereich vor, aber... hier in diesem fall wohl eher nicht Grin Wink
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"Jochhockar"


« Antworten #11 am: 01, Mär, 2006, 22:24:52 »

... Roll Eyes mmmhhh.... mag in gewissen bereichen sicher stimmen, mir schwebt da ein bestimmter bereich vor, aber... hier in diesem fall wohl eher nicht Grin Wink


... was immer kalle hiermit wieder meint....  "in gewissen bereichen"  Huh Huh
Usch, Lockakepfle - kommt, schulterschluß wir frauen....    Grin Grin
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