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Forum für Lechtaler, Allgäuer, Tannheimer, Ammergauer Alpen und Wettersteingebirge  |  Alpin  |  Sommer/Herbst in den Bergen (Moderatoren: Kalle, oliver)  |  Thema: Zinken - Sorgschrofen (Überschreitung) 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Zinken - Sorgschrofen (Überschreitung)  (Gelesen 3310 mal)
Kalle
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d´r Jochtappar


« am: 11, Mai, 2006, 20:21:43 »

parkmöglichkeit an der straße zum "gasthof rehbach" oder direkt daran. über einen feldweg und kleinen fußweg zu den "zehrerhöfen" und am obersten hof zwischen den gebäuden durch und auf einem karrenweg weiter über wiesen. am lauf eines kleinen baches entlang durch eine hohlgasse und zu einem gatter. weiter nach rechts durch wald in stetiger steigung und auf einen großen steilhang. auf kleinem pfad über diese weidefläche zum kamm. nach rechts dem gratverlauf folgend durch schrofen und über kleine sattel zu einer weggabelung.

auf den zinken führt eine kleine, drahtseilgesicherte steiganlage durch ein felsenfenster. von der weggabelung in wenigen minuten zum gipfel (1613m). für die überschreitung wieder zu der weggabelung absteigen und durch ein weiteres felsenfenster in nordöstliche richtung (orografisch links, wenn man vom gipfel des zinken herunter kommt). wer nicht durch das felsenfenster passt  Wink, kann dieses rechts unterhalb des schrofens umgehen.

danach in eine einschartung und rüber auf die westseite des berges. über einen kleinen, teilweise schmierigen steig geht es dann quer unterhalb von felstürmen in stetigem auf und ab und häufigen kurzen (leicht)kletterpassagen unter den gipfelstock des sorgschrofen hinüber. über einen kleinen, seilgesicherten steig den sehr steilen graslatz zum gipfelkreuz (1636m) empor.

für eine "echte" überschreitung sollte man normalerweise nach jungholz absteigen. ich hatte jedoch meinen roller im bereich rehbach geparkt und musste deshalb wieder den selben weg retour, den ich aufgestiegen bin.

faszinierend an diesem gipfelstock sind vor allem die vielen hoch aufragenden zacken und türme, die den ganzen gratkamm schmücken. immer wieder wachsen kleine, verkrüppelte fichten an den steilhängen und wirken so richtig urig. ebenso der ausblick in das allgäuer alpenvorland, wie auch zu den tannheimer bergen und allgäuer alpen, ist sehr reizvoll. weit im süden sind die gipfel des hochvogels und des hohen ifen zu erkennen.

alles in allem eine sehr tolle tour auf einen nicht all zu hohen berg, der aber seine "reize" gekonnt in szene setzt Grin für einen geübten alpinisten sicherlich eine sehr interessante bergfahrt. mir hat es jedenfall eine menge spass gemacht Wink

gesamtdauer: ca. 3 stunden ab zehrerhöfe

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und hier wieder ein paar visuelle eindrücke der tour:

bild 1: am kamm unterhalb des zinken-gipfelstockes

bild 2: aufstieg durch dieses felsenfenster zum zinken-gipfel


* DSC00308.jpg (96.19 KB, 482x642 - angeschaut 1464 Mal.)

* DSC00317.jpg (88.97 KB, 482x642 - angeschaut 1462 Mal.)
« Letzte Änderung: 11, Mai, 2006, 20:36:21 von kalle » Moderator informieren   Gespeichert

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d´r Jochtappar


« Antworten #1 am: 11, Mai, 2006, 20:24:34 »

bild 3: gipfelkreuz des zinken

bild 4: ausblick auf den wegverlauf und den gipfel des sorgschrofens


* CIMG5189.jpg (59.78 KB, 482x642 - angeschaut 1427 Mal.)

* CIMG5187.jpg (77.77 KB, 642x482 - angeschaut 1396 Mal.)
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d´r Jochtappar


« Antworten #2 am: 11, Mai, 2006, 20:27:49 »

bild 5: am weg auf der westseite des berges hinüber zum sorgschrofengipfel

bild 6: blick hinunter nach jungholz und zum gipfel der reuter wanne


* DSC00347.jpg (82.33 KB, 642x482 - angeschaut 1400 Mal.)

* DSC00355.jpg (96.55 KB, 642x482 - angeschaut 1383 Mal.)
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d´r Jochtappar


« Antworten #3 am: 11, Mai, 2006, 20:30:47 »

bild 7: am gipfel des sorgschrofen (im hintergrund der edelsberg und die alpspitze)

bild 8: blick hinunter zu den zehrerhöfen und dem gasthof rehbach


* DSC00326.jpg (86.33 KB, 482x642 - angeschaut 1351 Mal.)

* DSC00329.jpg (85.2 KB, 642x482 - angeschaut 1324 Mal.)
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d´r Jochtappar


« Antworten #4 am: 11, Mai, 2006, 20:33:33 »

bild 9: blick zurück zum gipfel des zinken (rechts im hintergrund der gipfel des wertacher hörnle)

bild 10: das zweite felsenfenster, unterhalb des zinkengipfel


* CIMG5192.jpg (91.49 KB, 642x482 - angeschaut 1301 Mal.)

* DSC00357.jpg (95.97 KB, 482x642 - angeschaut 1280 Mal.)
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« Antworten #5 am: 01, Jul, 2007, 19:55:10 »

Heute waren wir auf diesem kleinen aber feinen Berg. Von Unterjoch auf den Zinken, rüber zum Sorgschrofen und dann weiter einen Rundweg über die Älpele-Alp und dem Bärenloch, das wir nicht fanden, was immer das auch sein mag, zurück nach Unterjoch.


* Zinken.jpg (74.12 KB, 700x525 - angeschaut 878 Mal.)

* Sorgschrofen.jpg (89.25 KB, 700x549 - angeschaut 879 Mal.)
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« Antworten #6 am: 01, Jul, 2007, 19:58:10 »

Auf dem Weg vom Zinken zum Sorgschrofen belauschten wir die Unterhaltung dieser Gesellen.


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« Antworten #7 am: 02, Aug, 2007, 19:59:48 »

Habe die Tour gestern mit meinem 13 Jahre alten Sohn übernommen und hätte mir (und vor allem ihm) beim Übergang und vor allem am letzten Steilaufschwung vor dem Sorgschrofen eine etwas üppigere (Draht-)Seilsicherung gewünscht. Teilweise ziemlich ausgesetzte, wenn auch leichte Kletterei in unangenehmem Gras/Geröll-Gelände ohne jede Sicherung.
Aber ein entsprechender Hinweis ist am Zinken ja angebracht und man sollte ihn vermutlich einfach nur ernst nehmen  Cool
Jedenfalls sicher nichts für einen reinen Wanderer, der übrigens durchaus auch den ersten Teil des Abstiegs vom Sorgschrofen Richtung Jungholz als unangenehm empfinden könnte. Auch hier leichte Kletterei, allerdings ausreichend gesichert und kaum exponiert
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« Antworten #8 am: 06, Aug, 2007, 18:08:40 »

Noch ein Tipp für Leute, die von Unterjoch aufsteigen. Gleich gegenüber von den Tennisplätzen auf der anderen Seite der Bundesstraße linker Hand ein kleiner Privatparkplatz mit einem Kässchen, in das 50 Cent für den ganzen Tag zu werfen sind. Ist auch nicht weiter zur Kirche in der Ortsmitte als vom öffentlichen und viel teureren Parkplatz
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servus
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« Antworten #9 am: 06, Aug, 2007, 19:49:27 »

Zitat
Teilweise ziemlich ausgesetzte, wenn auch leichte Kletterei in unangenehmem Gras/Geröll-Gelände ohne jede Sicherung.


Wir haben am 1.Juli den wohl schräg bergauf führenden Pfad übersehen, sind geradeaus weiter, hier sah es auch ausgetreten aus und sind dann schon leicht hinter dem Standort des Gipfelkreuzes direkt zu diesem hochgeklettert. Da mussten wir schon sehr konzentriert sein, ein Ausrutscher könnte an dieser Stelle böse enden. Diese abenteuerliche Variante wird wohl immer wieder mal "gewählt", es ist zwar kein deutlicher Pfad mehr zu erkennen, wohl aber Trittspuren. Eine unübersehbare Markierung wäre hier hilfreich.
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« Antworten #10 am: 02, Jan, 2008, 23:25:17 »

Wer die "echte" Überschreitung und zugleich eine Rundtour machen will, dem möchte ich folgenden Routenverlauf empfehlen:
Startpunkt am großen Parkplatz bei den Liften südlich von Unterjoch (meines Wissens kostenfrei). Weiter: Steineberg - Zehrerhöfe - Zinken - Sorgschrofen - Abstieg nach NO (kurz Drahtseile) bis kurz vor die Bergstation des Jungholz-Liftes - Knick nach SW - Alpele - weiterer Abstieg über Karrenweg durch Wald hinunter auf Forststrasse - auf dieser Richtung SW zurück nach Unterjoch, das man bei der Kirche erreicht.
Wir haben diese Route schon im Winter bei Schneelage gemacht. Schneeschuhe sind zumindest im ersten Teil (Aufstieg Zinken) oft nicht nötig, da gut gespurt. Beim Übergang wären beinahe Steigeisen nötig gewesen; die vorhandene Spur war schon etwas vereist. Beim Abstieg vom Sorgschrofen nach den Drahtseilen je nach Schneelage u.U. Schneeschuhe sinnvoll. Die Tour ist dann ein gutes Training für das Gehen im verschneiten/vereisten Gelände. Zudem mit schöner Aussicht auf die umliegenden Berge !  Daumen

Grüße vom Graddler
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Grüße vom Graddler
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