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Forum für Lechtaler, Allgäuer, Tannheimer, Ammergauer Alpen und Wettersteingebirge  |  Alpin  |  Sommer/Herbst in den Bergen (Moderatoren: Kalle, oliver)  |  Thema: Blachenspitz (weglos) 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Blachenspitz (weglos)  (Gelesen 4012 mal)
Kalle
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d´r Jochtappar


« am: 14, Jun, 2006, 21:55:20 »

heute war als feierabendtour die blachenspitz (1965m) dran. die blachenspitz ist der abschluss der verlängerung des gehrenspitzgrates gegen osten und durch keinen weg erschlossen!

bild 1: blachenspitz-gipfelkreuz mit ausblick gegen osten hinunter in den reuttener talkessel

bild 2: der aufstieg auf die blachenspitze erfolgt im weglosen gelände über sehr steile grashänge


* DSC01430.jpg (61.12 KB, 602x452 - angeschaut 625 Mal.)

* DSC01434.jpg (77.12 KB, 602x452 - angeschaut 622 Mal.)
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Kalle
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d´r Jochtappar


« Antworten #1 am: 14, Jun, 2006, 21:58:27 »

bild 3: die jagdhütte unterhalb der blachenspitz, unweit der gehrenalpe

bild 4: kleine "flugshow" auf der gehrenalpe Daumen


* DSC01438.jpg (43.51 KB, 602x452 - angeschaut 976 Mal.)

* DSC01440.jpg (20.05 KB, 602x452 - angeschaut 631 Mal.)
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Kristian
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« Antworten #2 am: 20, Jun, 2006, 16:28:48 »

@ Kalle, wie gelangt man denn am schnellsten auf die Blachenspitze. Vom Frauensee oder gibt es noch eine Möglichkeit weiter hinaufzufahren.
Möchte das in den nächsten Tage mal als Feierabendtour machen und dachte dabei an den gesamten Ostgrat der Gehrenspitze, da mir eben die Blachenspitze noch fehlt.

Mit Blachenspitze, Westerkienberg und Gilmenkopf wäre dann meine Tannheimersammlung komplett.
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Kalle
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d´r Jochtappar


« Antworten #3 am: 20, Jun, 2006, 16:44:43 »

@Kristian

am besten wäre es, mit dem bike bis zu der materialseilbahn der gehrenalpe (wängle) zu fahren... (ich nehme an, das meintest du mit "weiter hinaufzufahren"?) und dann aufstieg zur gehrenalpe. rechts der hütte führt ein pfad nach oben in den wald (achtung: das ist kein markierter steig, sondern nur ein viehtrieb!), dem folgst du bis zu der kleinen jägerhütte (5 minuten ab gehrenalpe). von dort über die kleine grasfläche steil durch den wald empor bis zu den schrofenansätzen.

hier musst du nun ein wenig nach einem durchgang durch die schrofen suchen und über steilgras und etwas loses geröll durch eine grasige rinne links unter dem gipfelstock hinauf und dann nach rechts auf den grat hinaus. zum gipfel der blachenspitze dann noch über einen kleinen kopf am grat und dann siehst du eh schon das kreuz.

am übergang von der blachenspitze zu kleiner und großer gehrenspitze gibt es dann ein paar schrofenköpfe zu überwinden im I. (stellenweise vielleicht II. schwierigkeitsgrad).  an der kleinen gehrenspitze dann steilstes grasgelände. vom übergang von der kleinen auf die große gehrenspitze dann entweder über den grat (reitgrat) oder kurz nach norden ein paar meter unter den grat hinab und dort wieder im steilgras den grat umgehen.

mir kam damals die umgehung des grates besser vor, da das gestein am grat sehr brüchig ist und teilweise bei meinen überschreitungen weggebrochen ist... also aufpassen! aber da brauch ich mir bei dir wahrscheinlich keine gedanken zu machen Wink
« Letzte Änderung: 20, Jun, 2006, 16:48:29 von kalle » Moderator informieren   Gespeichert

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Kristian
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« Antworten #4 am: 28, Jun, 2006, 17:21:45 »

so. gestern abend habe ich mir dann diese Gratüberschreitung geholt.
Ich dachte jetzt sind es dann nur noch zwei in den Tannheimern die mir noch fehlen, aber da ist ja schon wieder ein Gipfel aufgetaucht.

Bin von der Gehrenalpe geradeaus zur Blachenspitze aufgestiegen und habe deren Gipfel von Ostern erreicht. Weiter unten im Gratverlauf Richtung Frauensee stand aber noch ein Gipfel, welcher in der Karte keinen Namen hat. Aber vielleicht  ist das die Auerspitze???

Da ich erst um 18 Uhr in Lechaschau los bin wollte ich jedoch was schnelles machen, mit Möglichkeit die Tour jederzeit abzubrechen, falls es an diesem Tage zu einem zweiten Gewitter kommen sollte (was dann auch passierte)
Also von der Blachenspitze rüber zum nächsten Gipfel (laut Gipfelbuch Auerspitze -durchgestrichen, Blachenspitze durchgestríchen und dann. ES IST IMMER NOCH DIE KL: GEHRENSPITZE Hammer Hammer)

Nun ja von dieser, wie sie auch immer heißen mag, runter in die Scharte und rauf auf die Große Gehrenspitze.

Im Westen näherte sich ein blutroter Sonnenball dem Horizont bei ansonsten fast schwarzem Himmel, während über dem Lechtal ein Gewitter anrückte.
Leider hatte ich keinen Foto dabei und wegen dem Wetter war Eile geboten.

Gegen 21.15 wieder am Bike unterhalb der Gehrenalpe.

Vielleicht kennt ja jemand den gesamten Gratverlauf vom Frauensee bis zur Blachenspitze.
Wichtig wäre mir nur der Zustieg, da ich keine Lust habe zu lange durchs Unterholz zu kriechen. Oben am Grat wirds schon weitergehen. Wirklich schwer sieht der nicht aus. Und vielleicht weiß auch jemand, wie die Berge in richtiger Reihenfolge heißen. (ist scheinbar umstritten)



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Kalle
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d´r Jochtappar


« Antworten #5 am: 28, Jun, 2006, 19:34:47 »

den "gipfel" den du da erwähnst, das ist das Turejöchle oder Durrejöchle... die benennung variiert da ein bißchen... auf dem war ich auch noch nie oben, aber der aufstieg da rauf müsste von der sulztalhütte (oberhalb des frauensee) aus erfolgen. ich glaub aber, dass das eine ziemliche latschenkriecherei ist Undecided

hab leider nur eine aufnahme vom winter... der zacken ganz links ist es, vom hahlekopf aus aufgenommen...

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charly
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« Antworten #6 am: 28, Jun, 2006, 20:43:32 »

gibt es da nicht einen alten - GAMS Steig - vom sulztal - zur Gehra ?

mein schwiegervater - in Spe - der war füher -wöchentlich im sulztal .....und wird den weg wohl kennen , müsste ihn mal befragen !

wobei ich schon weis , das da auch die grünröcke etwas nachgeholfen haben , das man den nicht mehr findet , einmal haben sie - von der gehra - den anfang mit grassamen begrünt  Huh Daumen runter , und den steig halt nie mehr ausgeschnitten !

aber ein gutes forum...das ist in der lage , alles zu hinterfragen  Grin
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ich muss nicht .....ich darf , auf die berge !
Kristian
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« Antworten #7 am: 29, Jun, 2006, 17:01:15 »

Zitat
wobei ich schon weis , das da auch die grünröcke etwas nachgeholfen haben , das man den nicht mehr findet , einmal haben sie - von der gehra - den anfang mit grassamen begrünt



Das darf doch nicht war sein.  Grin Grin Grin Grin Grin

Gut, wenns voll durch den Wald geht, muß man den Weg ja nicht gerade in der Brunft begehen.

Im Juni/Juli sind die Grünröcke erfahrungsgemäß recht friedlich. Erst wenn  die Erdachse wieder senkrecht steht und die Schatten länger werden, fangen einige von ihnen zu spinnen an.

Wobei man sicher nicht alle über einen Kamm scheren darf.

Im Moment hat wohl der ganze Berufsstand mit einem Imageproblem zu kämpfen.

Siehe hierhttp://www.bergsteigen.at/ (Forum/Humor/Jägerfeindlichkeiten
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Kalle
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d´r Jochtappar


« Antworten #8 am: 29, Jun, 2006, 19:56:16 »

haha... der ist gut Daumen

Zitat
christophersn 
Was tut ein Jäger, wenn er aus Versehen eine Kuh geschossen hat? - Er steckt ihr einen Hasen ins Maul und sagt, sie hat gewildert!
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Hawkeye
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Der mit dem süssen schwarzen Vogel ;-))


« Antworten #9 am: 29, Jun, 2006, 20:06:52 »

Mah...der ist doch alt Grin

es gibt noch mehr von der Sorte  Daumen

http://www.bergsteigen.at/

Forum/Bergsteigerforum/Humor
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datschigs Grüssle



80 Millionen Deutsche können nicht bergsteigen.
Wir können es auch nicht, aber wir versuchen es wenigstens.
http://www.sektion-alpen.net/
Kalle
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d´r Jochtappar


« Antworten #10 am: 17, Aug, 2006, 10:48:57 »

...den "jägersteig" von der sulztalhütte zur gehrenalpe kenne ich übrigens Grin den bin ich erst kürzlich bei meiner "tannheimer durchquerung" gegangen und der ist nun wirklich schon ziemlich verwachsen und großteils nicht mehr tadellos zu erkennen. für ortsunkundige nicht empfehlenswert, da man sich im bereich des feuerschrofens auch noch ziemlich in den schrofen versteigen und es mitunter dann brenzlig werden kann...
« Letzte Änderung: 17, Aug, 2006, 10:56:27 von kalle » Moderator informieren   Gespeichert

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Kalle
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d´r Jochtappar


« Antworten #11 am: 28, Sep, 2007, 17:24:10 »

So, die Oma von der Nadja ist ja eine Wänglerin und hat jetzt eine Luftbildaufnahme erworben. Auf dieser Luftbildaufnahme sind auch die ganzen alten Flurnamen eingetragen.

Es hat sich herausgestellt, dass ich auch einen aus der ganzen Reihe stets falsch benannt hatte: den Kopf östlich der Blachenspitze (Kristian fragte in einem vorangegangenen Beitrag danach). Es handelt sich lt. dem Luftbild um die Kleine Blachenspitze.

Bei dem Turejöchle handelt es sich um eine abgeflachte, von Latschen bewachsene und von einer orangen Signal- bzw. Markierungsstange bestandenen Erhebung unterhalb der Kleinen Blachenspitze.


Gruß
Kalle


* gehrengrat1.jpg (96.46 KB, 650x408 - angeschaut 369 Mal.)

* gehrengrat2.jpg (96.36 KB, 650x488 - angeschaut 363 Mal.)
« Letzte Änderung: 28, Sep, 2007, 17:27:02 von Kalle » Moderator informieren   Gespeichert

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nuddy
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« Antworten #12 am: 29, Sep, 2007, 15:58:59 »

Hi,
Hab die ganze Überschreitung zur Gehrenspitze am 19.11.1986 gemacht, angefangen bei Punkt 1157m, Costarieskapelle, glaube ich (Zustieg vom Süden). Eine sehr schöne Tour, keine besonderen Vorkommen, ausser dass, am Anfang, ein Schäferhund lange Zeit mitgelaufen ist! (Und das der Abstieg ziemlich weit war!)
Gordon
« Letzte Änderung: 29, Sep, 2007, 16:00:40 von nuddy » Moderator informieren   Gespeichert
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d´r Jochtappar


« Antworten #13 am: 30, Sep, 2007, 13:17:50 »

Servus Gordon

Das ist in der Tat eine interessante Routenwahl. Bis jetzt habe ich den Grat immer in einen oberen (bis Blachenspitze) Teil und einen Unteren geteilt.

Gruß
Kalle

PS: hast übrigens eine tolle Webseite mit wirklich eindrucksvollen Aufnahmen Daumen
« Letzte Änderung: 30, Sep, 2007, 13:19:56 von Kalle » Moderator informieren   Gespeichert

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