Anpassung der Tempolimits im Bezirk Reutte  (gelesen 2199 mal)

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Offline kalle

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Anpassung der Tempolimits im Bezirk Reutte
« am: 01. Mär 2017 - 18:59 Uhr »
Wieder einmal werden wegen einigen Unbelehrbaren alle in die Schranken verwiesen...

Ab April gelten im Außerfern teilweise neue Tempolimits, maßgeblich um die Geschwindigkeit und die Lärmbelastung durch die Motorradfahrer zu drosseln.
Vorläufig handelt es sich dabei um ein Pilotprojekt. Sollte sich das Maßnahmenpaket aber bewähren, bleibt es eine dauerhafte Lösung.

Ob dies letztendlich ausreicht, die mit dem Limit belegten Strecken für Motorradfahrer unattraktiver zu machen wird sich erweisen. Die Forderung nach einer Bemautung der viel befahrenen Strecken wird jedenfalls von vornherein abgewehrt.

Limits und Maßnahmen

Tempo 80

Umfahrung Tannheim
Gewerbegebiet Weißenbach
Forchach (dort wo die Umfahrung am Gemeindegebiet vorbeiführt)
Elmen (erste Einfahrt bis Abzweig Hahntennjoch)

Tempo 60

Gaichtpass
Hahntennjochstrasse (Abfahrt bei Elmen bis vermutlich Bschlabs)

Rüttelstreifen

Bschlabs (mehrfach)

Geschwindigkeitskontrollen

Ausweitung der Geschwindigkeitskontrollen und Lärmmessungen durch die Exekutive
« Letzte Änderung: 01. Mär 2017 - 20:18 Uhr von kalle »
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Offline Chris

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Re: Anpassung der Tempolimits im Bezirk Reutte
« Antwort #1 am: 02. Mär 2017 - 12:46 Uhr »
Das ist immerhin ein Anfang. Ich kann damit als Autofahrer gut leben. Schade finde ich nur, dass das Namloser Tal von der Geschwindigkeitsbegrenzung ausgeschlossen ist. Dort sollte man auf jeden Fall auch überlegen, das erlaubte Höchtstempo zu reduzieren.
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Offline Lampi

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Re: Anpassung der Tempolimits im Bezirk Reutte
« Antwort #2 am: 02. Mär 2017 - 15:49 Uhr »
Nicht die Geschwindigkeit, sondern der reale Lärm sollte begrenzt werden.
Das würde den stinkenden Zweitakt- Knattern das endgültige Ende bereiten. Die sind auch bei Tempo 80 noch in den Südwänden der Roten Flüh zu hören, so dass man für die Seilkommandos schier ein Funkgerät braucht.
Es gibt Leute, denen es ums Fahren und nicht ums Krachmachen geht. Die bestraft man gleich mit und erreicht doch (fast) nichts.
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Offline Graddler

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Re: Anpassung der Tempolimits im Bezirk Reutte
« Antwort #3 am: 02. Mär 2017 - 18:40 Uhr »
Nicht die Geschwindigkeit, sondern der reale Lärm sollte begrenzt werden.
...

Ich denke beides muss begrenzt werden. Denn allein mit einer Lärmbegrenzung wird sich die hohe Zahl der schwereren Unfälle im Außerfern kaum reduzieren lassen.
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Offline Lampi

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Re: Anpassung der Tempolimits im Bezirk Reutte
« Antwort #4 am: 03. Mär 2017 - 13:40 Uhr »
Ich würde es jedem selber überlassen, sein Leben an einem Baum oder einem Felsen auszuhauchen.
So lange ich ich die Sauerei nicht wegmachen muss.

Die Polizei (oder der Gemeindevollzugsdienst) ist mit gerichtsfesten Lärmmessgeräten auszustatten, bei Überschreitung sollte ein kurzfristiges Fahrverbot (nur für einige Stunden) mit Sofortvollzug verhängt werden, wie wenn jemand bei Nacht ohne Licht fährt. Jedes Motorrad und Auto verlässt das Werk so, dass es auch gefahren werden kann, ohne die anderen Leute zu belästigen. Und man kann mit geeigneter Wahl des Gangs auch mit 60 km/h zu laut unterwegs sein.
« Letzte Änderung: 03. Mär 2017 - 13:54 Uhr von Lampi »
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Offline Chris

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Re: Anpassung der Tempolimits im Bezirk Reutte
« Antwort #5 am: 03. Mär 2017 - 16:31 Uhr »
Ich würde es jedem selber überlassen, sein Leben an einem Baum oder einem Felsen auszuhauchen.
So lange ich ich die Sauerei nicht wegmachen muss.

... und solange er mich nicht mitreißt, was mir im Namloser Tal, im Bschlaber Tal und auf der Straße zwischen Steeg und Warth schon beinahe passiert ist. Und immer waren es Motorradfahrer, die rücksichtslos auf der falschen Straßenseite gefahren sind, um mit Vollgas über die kurvenreichen Straßen zu fahren. Deshalb: Runter vom Gas!
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Offline sven86

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Re: Anpassung der Tempolimits im Bezirk Reutte
« Antwort #6 am: 10. Mär 2017 - 12:50 Uhr »
Die Eindämmung der Motorradseuche wäre ohne weiteres machbar, wenn man dies wollte. Alleine der politische Wille scheint nicht da zu sein. Das Lechtal profitiert ja von den Bikern, so sieht man sie doch oft in den Gasthäusern draußen sitzen und auch sorgen sie für Übernachtungen, vermutlich mehr als dies bei den nicht lärmenden Bergsteigern der Fall ist. Auch die immer zahlreicheren Lechweggeher - die oft nur wenige Meter neben der Lechtalstraße in ihren Kolonnen marschieren - scheint der Motorradlärm ja nicht allzusehr zu stören.
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Offline kalle

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Re: Anpassung der Tempolimits im Bezirk Reutte
« Antwort #7 am: 15. Mai 2018 - 20:17 Uhr »
Xund leben ohne Dröhnen
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Offline kalle

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Re: Anpassung der Tempolimits im Bezirk Reutte
« Antwort #8 am: 22. Mai 2018 - 11:03 Uhr »
Auszüge aus der Diskussion in Stanzach:

...Der Exekutive sei in einigen Fällen von lauten Rennmaschinen die Hände gebunden... [...] ....[man] wies auf Zulassungen mancher Modelle hin, bei denen eine Lärm­emission von 100 Dezibel erlaubt sei und ein Eingreifen unmöglich mache...

...Zwiespalt zwischen Lärm und notwendigen Einnahmen im Tourismus... [...] ...eine derartige Plakette (Umweltpickerl, Lärmpickerl) nicht auch sinnvoll für den Alpenraum oder eben eine Naturparkregion sein...

...bestehende Geschwindigkeitsbeschränkungen wie [an] den Aufstiegen am Gaichtpass und bei Elmen, durch ein Überholverbot noch mehr Wirkung zu verleihen...

...[Werbe]Versprechungen [des Naturparks Tiroler Lech] einer Idylle seien schlicht und einfach nicht mehr wahr...

...Wochenendfahrverbot für Motorräder [als letztes Mittel]...

...Ziel- und Quellverkehrslösung... [...] ...um das dauernde, ziellose Hin- und Herfahren vieler Motorradfahrer zu unterbinden (er meint das häufig mehrmalige Passauf- und Passabfahren)... [...] ...Biker, die eine Buchung im Naturpark vorweisen könnten, wären dann herzlich willkommen...
Quelle: Tiroler Tageszeitung

Offline Schorsch_KFB

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Re: Anpassung der Tempolimits im Bezirk Reutte
« Antwort #9 am: 23. Mai 2018 - 09:48 Uhr »
Es ist so bitter, weil genau die genannten 10% die anderen Biker genauso dumm da stehen lassen. Tut mir leid, aber am Ende werden nur Fahrverbote helfen.
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