Anpassung der Tempolimits im Bezirk Reutte  (gelesen 2133 mal)

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Offline Lampi

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Re: Anpassung der Tempolimits im Bezirk Reutte
« Antwort #10 am: 24. Mai 2018 - 09:47 Uhr »
Ich bin nun kein Biker, aber es ist immer das Gleiche. Man ist unfähig, gegen einzelne Übeltäter vorzugehen oder auch nur zu bequem, diese zu ermitteln. Man geht dann vor wie vor 100 Jahren - hat ein Schüler einen Streich gespielt, dann wurden notfalls alle hunderte Schüler der Schule übers Knie gelegt.

Kletterer trifft es seit Ende der 80er, Mountainbiker seit etwa dem Jahr 2000 (2-m- Regel) und jetzt sind die Motorradfahrer dran. Es stimmt halt doch:

Alles was Spaß macht, ist entweder verboten, unmoralisch oder es macht dick. (Edward A. Murphy)

Und weil wir ja alles überwiegend gesetzestreu sind und nicht unmoralisch werden wollen (Pfui!), werden wir uns wohl oder übel gleich erschießen müssen oder in 5 Jahren an Verfettung verrecken. Es bleibt der Rest gut funktionierender de-individualisierter Staatsbürger. :down: Aber vielleicht ist gerade das gewünscht.  :down:

Dabei wäre die Lösung so einfach wie sonst kaum zu haben. Niedrigere Lärmgrenzwerte für alle und Verbannung von Rennmaschinen (die heute ohne Schalldämpfer zulassungsfähig sind) auf die eigens für sie vorgesehenen Rennpisten. In der Schweiz geht das doch auch.
« Letzte Änderung: 24. Mai 2018 - 09:55 Uhr von Lampi »
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Offline sven86

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Re: Anpassung der Tempolimits im Bezirk Reutte
« Antwort #11 am: 24. Mai 2018 - 09:56 Uhr »
Es ist so bitter, weil genau die genannten 10% die anderen Biker genauso dumm da stehen lassen. Tut mir leid, aber am Ende werden nur Fahrverbote helfen.

In Fahrverboten am Wochenende sehe ich derzeit die einzige Lösung. Am Kesselberg in den bayerischen Voralpen gibt es das auch schon. Kenne die rechtliche Lage in Österreich nicht, aber wieso sollte das dort nicht auch gehen?

Alternativ könnte ich mir eine Motorad-Maut vorstellen. Durch die Einnahmen könnten die Anwohner entschädigt werden.
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Offline kalle

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Re: Anpassung der Tempolimits im Bezirk Reutte
« Antwort #12 am: 24. Mai 2018 - 11:51 Uhr »
In Fahrverboten am Wochenende sehe ich derzeit die einzige Lösung. Am Kesselberg in den bayerischen Voralpen gibt es das auch schon. Kenne die rechtliche Lage in Österreich nicht, aber wieso sollte das dort nicht auch gehen?

Alternativ könnte ich mir eine Motorad-Maut vorstellen. Durch die Einnahmen könnten die Anwohner entschädigt werden.

Die rechtliche Grundlage würde vermutlich schon ausreichen, aber der Wille der Touristiker steht dem entgegen.
Eine Motorrad-Maut würde ich persönlich als verfehlt bezeichnen, würde sie doch den Lärm und die Belästigung der Anwohner nur legitimieren (Stichwort: "Wir haben das bezahlt...!")
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Offline Kristian

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Am 3.6.2018 auf dem Rückweg von einen Skitourenwochenende in der Ortlergruppe. Laufend Staumeldungen. Am Brenner wird ja die Mautstelle Sterzing als Einlassbremse in Fahrtrichtung Süd benutzt. Das ist ja soweit bekannt. Warum aber nach Norden??
Stau auch an der Mautstelle Schönberg.
Dichter, aber flüssiger Verkehr am Reschenpass. Sogut wie keine träumenden Touris, sondern Transitreisende die zu fahren und ein Ziel vor Augen haben.  :)
Die üblichen Staumeldungen am Fernpass im Radio.
Wer vom Tiroler Oberland in Richtung Oberallgäu fährt, spart von Imst bis Weißenbach ca 18 Kilometer.Ich denke auch für viele Einheimische ist die Hahntenjochstraße als Ausweichroute wichtig. Allderings tun die Behörden wohl alles, um diese unattraktiv zu machen. Von Imst hinaus unnötig lange 30 km/h Begrenzung, dann bis zum Pass hinauf Tempo 60. Da ist man auch mit dem Auto schnell mal drüber. Wie die Sch... hausfliegen standen die Kalkmützen mit der Laserpistole herum. Gleich drei mal zwischen Imst und Elmen. Also immer gut aufpassen und auch mal andere warnen!

Treffen wird es neben den Motorradfahrern vor allem die Einheimischen die vom Lechtal in Richtung Innsbruck fahren. Aber haben die nicht nach mehr Kontrollen gerufen? Obs wirklich den Lärm reduziert? Motorräder dröhnen auch langsamer noch mehr, als ein Auto.

Trotzdem ist die Hahntenjochstraße eine gute Alternative zum Fernpass.

Lästig waren allerdings auch die Motorradfahrer. Ein Autofahrer hat kaum noch die Chance, einen langsameren Vordermann zu überholen. Ständig drängen kolonnenspringende Motorradfahrer hinein. Außer man fährt so dicht auf, dass  zwischen einem und dem Vordermann kein Bike mehr hineinpasst.

Trotzdem: Am Hauptreisenachmittag in 3.15 Std. von Stilfserjoch-Franzenhöhe bis Hindelang gut durchgekommen ohne geblitzt zu werden und ohne einen Biker gestreift zu haben :-)


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