Bergsport und Corona?

Kreativer Umgang mit Bikeverbotsschildern  (gelesen 18371 mal)

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Offline kalle

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Re:Kreativer Umgang mit Bikeverbotsschildern
« Antwort #30 am: 16. Sep 2013 - 11:20 Uhr »
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Offline eganahl

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Re:Kreativer Umgang mit Bikeverbotsschildern
« Antwort #31 am: 16. Sep 2013 - 13:39 Uhr »
Hallo Kalle,

kleine Ergänzung zu Deinem Schild, aufgenommen als ich letzte Woche die MTB-Marathonstrecke über Alpspitze - Bärenmoosalm - Breitenberg nachgefahren bin. Wollte auch das Schild fotografieren doch es ist etwas unleserlich geworden. :down:
Sehr schlecht ist die Strecke vom Himmelreich hinunter zur Fallmühle, deshalb bei der letzten Runde über die Bärenmoosalm, der Weg ist dort schon fast zu perfekt  ;D

MfG
Egon
« Letzte Änderung: 16. Sep 2013 - 14:06 Uhr von eganahl »
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Offline bergler1962

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Re:Kreativer Umgang mit Bikeverbotsschildern
« Antwort #32 am: 07. Nov 2013 - 21:50 Uhr »
http://tirol.orf.at/news/stories/2613360/

Konfliktpotential ist gegeben.
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Offline Bergfex33

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Re:Kreativer Umgang mit Bikeverbotsschildern
« Antwort #33 am: 07. Nov 2013 - 22:48 Uhr »
Ja, find ich dann beim 3tten mal ganz ok.

LG
Bergfex33
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Offline kalle

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Re: Kreativer Umgang mit Bikeverbotsschildern
« Antwort #34 am: 12. Nov 2015 - 02:24 Uhr »
Mal gespannt, was hierbei rauskommt...

Mountainbiker klagt gegen Schild in Blaichach
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Offline Andi

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Re: Kreativer Umgang mit Bikeverbotsschildern
« Antwort #35 am: 12. Nov 2015 - 12:46 Uhr »
Als aktiver Mountainbiker kann ich dem Schild sogar etwas Positives abgewinnen, denn es ist kein Verbots- sondern nur ein Hinweisschild. Zwar bezweifle ich den ersten Satz "Weg zum Radfahren nicht geeignet.", jedoch kann ich mit einer Bitte wie im zweiten Satz schon etwas mehr anfangen, als mit einem Verbot.

Wir Mountainbiker sind doch absolut rücksichtsvoll und kompromissbereit.

Wenn hier wirklich viel los ist, dann sollte der abfahrtsorientierte Downhillbiker wohl einsehen, dass ein vernünftiges und sicheres Zusammenleben mit Wanderern nicht mehr möglich ist und woanders hin ausweichen. Allerdings wird hier auch derjenige eingeschränkt, der das Mountainbike allein als ökologisches und effizientes Fortbewegungsmittel am Berg verantwortungsvoll nutzen will. Wenn es einem nicht um puren Fahrspaß geht, kann man überall so fahren, dass Wanderer nicht belästigt werden - in kritischen Situationen eben Schrittgeschwindigkeit.

Gegen absolute, kompromisslose Verbote müssen sich Mountainbiker aber entschieden wehren.

So ein Schild wie hier lässt so einen Kompromiss immerhin zu. Wenn ich diese Weg unbedingt fahren will, kann ich es immer noch "zu Unzeiten" tun, wenn kaum mehr jemand unterwegs ist, z.B. um 22 Uhr an einem Hochsommertag.
Wenn viele Menschen zusammenkommen und Konfliktpotenzial gegeben ist, sehe auch ich es ein, dass gewisse Regelungen notwendig werden können. Trotzdem egal ob als Wanderer oder Biker - der erhobene, besserwisserische Zeigefinger am Berg ist doch immer etwas lästig, finde ich.

Was ich allerdings überhaupt nicht verstehe, dass auch völlig einsame und fast vergessene Fahrwege immer mehr für Mountainbiker gesperrt werden - ohne ersichtlichen Grund. Als Bergsteiger hält man sich brav an alle Verbote, befährt für Kfz gesperrte Fahrwege immer brav mit dem Rad, wird regelmäßig von zig Jägern, "Einheimischen", Waldbesitzern, Reichen die gleicher vor dem Gesetz sind oder sonstigen "Moglern" mit Dieselruß vergast und wird dann auch noch bestraft. Die Zeiten des Bikers sind hart - er gehört mit zu den Hauptverlierern im Nutzungskonflikt um den Berg.
Fazit: Ich kann den Unmut des Bikers verstehen, sehe aber Tausende andere Verbotsschilder ohne Daseinsberechtigung gegen die man viel dringender klagen müsste.
« Letzte Änderung: 12. Nov 2015 - 13:04 Uhr von Andi »
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Offline Andi

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Re: Kreativer Umgang mit Bikeverbotsschildern
« Antwort #36 am: 12. Nov 2015 - 13:01 Uhr »
"Grenzen respektieren" - das wäre doch eigentlich auch mal ein guter Gedanke für die Kunstschneefraktion, expansive Liftbetreiber oder fragwürdige Praktiken in der Jagd. Nur blöd, dass unsere Gesellschaft sich immer so schwer tut "Grenzen zu respektieren", wenn es um Geld-, Lobbyinteressen und kapitalistisches "Wachstum" geht.
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Offline Andi

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Re:Kreativer Umgang mit Bikeverbotsschildern
« Antwort #37 am: 12. Nov 2015 - 13:16 Uhr »
Ja, find ich dann beim 3tten mal ganz ok.

LG
Bergfex33

Finde ich völlig daneben, dass ein wahrscheinlich friedliebender, rücksichtsvoller Sportler auf seiner Feierabendstrecke nicht mehr biken darf.

"Mens sana in corpore sano" - was ist bei uns nur aus den Idealen des römischen Dichters Juvenal geworden!!!???

Einen Staat, dem der untüchtige, fette Couchpotatoe, der nach der Arbeit nach Hause geht, Cola trinkt, RTL-Trash-TV zur Verblödung kuckt... lieber ist, den kann ich eigentlich nicht für voll nehmen. Ist nur die Frage, welche Gesellschaftsschicht langfristig den größeren sozialen und wirtschaftlichen Schaden anrichtet.
« Letzte Änderung: 12. Nov 2015 - 13:18 Uhr von Andi »
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Offline AndreasMM

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Re: Kreativer Umgang mit Bikeverbotsschildern
« Antwort #38 am: 12. Nov 2015 - 17:23 Uhr »
In der Schweiz, insbesondere in Graubünden, hat ein Umdenken stattgefunden. Da werden Trails ausgeschildert und sogar speziell für das MTB ausgebessert, z.B. Pass de Viola, Scalletapass etc.

Wenn schon Sorge besteht, dass ein Allradfahrzeug einen überholt und einen auf MTB- Verbot aufmerksam macht, verliert man die Lust überhaupt noch solch ein Gebiet aufzusuchen. Wer hat schon Lust auf Talhatscher.
Im Schwarzwassertal ging ein Glück alles gut, freundliche Holzarbeiter mit Traktoren.

Servus
Andreas
« Letzte Änderung: 12. Nov 2015 - 18:00 Uhr von AndreasMM »
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Offline Kristian

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Re: Kreativer Umgang mit Bikeverbotsschildern
« Antwort #39 am: 12. Nov 2015 - 18:05 Uhr »
Zitat
Mal gespannt, was hierbei rauskommt...
Vermutlich gar nichts, da es sich nicht um ein Verbotsschild sondern um eine Empfehlung oder eine Bitte handelt. Ich schätze, dass die Klage abgewiesen wird.

Ich weiß auch nicht, was ich davon halten soll. 

Ein Allgäuer Biker hätte es einfach ignoriert und fertig. Viele sind es eh nicht, da die Abfahrt für die Meisten zu anspruchsvoll ist (mir auch)


Wegen mir hätte es das nicht gebraucht. Die, die es drauf haben, sollen da runter scheppern, den meisten Leuten ist das egal und ein paar Ökooberlehrer  regen sich auf, weil es das Wild traumatisiert, die Erosion fördert, Rauhfußhühner verwirrt und den Wald beleidigt.
Hin und wieder wird ein Nörgeltouri aufgeschreckt " ...Das is n Fußweech!!!...  ;D.


Jetzt kann es durchaus sein, dass man darüber berät, auch amtliche Verbote  einzuführen, die dann zwar weniger sein werden  als die jetzigen Empfehlungen, dafür aber scharf.


Auf jeden Fall gut, dass kein Einheimischer geklagt hat


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