Der Weg ist das Ziel: Falsches Fahrverhalten zerstört mehr als nur Trails  (gelesen 2833 mal)

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Offline eganahl

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    • Bergtouren in den Allgäuer- Lechtaler- und Ammergauer-Alpen
Steffen Arora freier Journalist für diverse Wochen- und Monatszeitungen hat zum in Innsbruck heiß diskutierten Thema "Biken in den Bergen" einen recht interessanten und lesenswerten Artikel mit viel Hintergrundwissen geschrieben.

http://derstandard.at/2000064248979/Der-Weg-ist-das-Ziel-Falsches-Fahrverhalten-zerstoert-mehr-als?ref=nl&userid=210050&nlid=1

Gruß
Egon
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Offline Lampi

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An der Aktion vom Fabio (der ist beim Moutainbike etwa das, was beim Klettern der Jan Hojer ist) stört mich mehr, dass mal wieder mit dem Hubschrauber aufgestiegen wird.

Den Aufstieg mit dem Heli hätte er ruhig aus dem Video draußen lassen können. Ich glaub gern dass die Abfahrt allein hart genug ist. Aber es zeigt nur, dass er sich das leisten kann.
Denkt auch an die die das nachmachen - die Abfahrt schafft vermutlich kaum einer, aber es gibt genug Geldscheißer, denen alles egal ist und sich mal gemütlich hochfliegen lassen, um dann eine Forststraße runterzudüsen.
So hat die Seuche mit dem Heliskiing auch angefangen. Das muss jetzt nicht auch noch auf die Mountainbike- Szene übergreifen. Der Nebeneffekt ist, dass man im "Nur Abfahrt"- Modus gleich mal das Zehnfache an Höhenmetern abfährt und natürlich auch zehn mal so viel Wege kaputt macht.
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Offline Xander

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Der-Weg-ist-das-Ziel-Falsches-Fahrverhalten-zerstoert ....

Es sind schon die bikes, das Fahrverhalten ist da nur die Sahne auf dem Haufen.

Es ist traurig wie auch in diesem Artikel dem appeasement der Vorzug gegeben wird, wohl wissend dass man gegenüber der Spaßgesellschaft in der Marktwirtschaft einen schwachen Stand hat. Und wohl wissend dass rücksichslos überall runtergeheizt wird wo es Spaß verspricht, allen Lippenbekenntnissen zum Trotz.

Mit den akku-bikern wird eine Regelung kommen und ich hoffe sie wird sehr restriktiv. Alles andere hilft nicht mehr, will man die Berge wenigstens so kaputt wie sie eh schon sind der Nachwelt erhalten.

Dummerweise stehen die Berge auf verlorenem Posten. Der jetzt olympische DAV wird bald noch mehr auf Wachstum setzen und nach der nächsten Olympiade gehts dann erst richtig ab.

Die Zeiten in denen per AV - Führer Berggeher auf rücksichtsvolles Verhalten geeicht werden konnten sind lange vorbei. Spätestens mit den Bikern und Boardern kamen Leute ins Gebirge für die die Berge nicht mer bedeuten als ein Rail im Funpark oder ein trail für den facebook-Auftritt.
Jetzt kommen noch Hallenkletterer, Eisenweg Abenteurer, Gleitschirmflieger und wenn auch immer ich vergessen haben mag dazu.

Für Nostalgiker, Freie-Berge-Liebhaber etc. wird es da zunehmend eng, ganz egal wie: momentan sieht es so aus als würden die Lenkungskonzepte ausgeweitet. Damit werden Einschränkungen für alle einhergehen. Aber vielleicht haben wenigstens ein paar Tiere und Pflanzen was davon.

Ich fände es gut, könnte man sich endlich zu einem flächendeckenden Verbot durchringen das mtb Fahren nur auf ausgewiesenen Trails und Wirtschaftswegen erlaubt. Dann haben Mensch und Tier wenigstens die Möglichkeit sich darauf einzustellen.


Offline Kristian

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Die Provinz Cuneo (Piemont) wirbt u.a. mit Mountainbiken. Im Allgäu, Außerfern, Kleinwalsertal  würde ein Bild in einem offiziellem  Medium,  wie auf diesem Prospekt einen kleinen Sturm der Entrüstung von üblicher Seite(Jäger, Öko´s, Moralapostel) auslösen, so wie vor Jahren in Hindelang geschehen, als bei einem Bikerennen neben der Alten Jochstraße auch „offtrail“ über eine Viehweise gefahren wurde. Nach einem Viehtrieb bei Regen sieht eine Viehweide allerdings schlimmer aus. Aber soviel Logik hat niemand interessiert. Nun gut, eine Viehweide lebt auch davon dass sie benutzt und hin und wieder auch ein bisschen umgegraben wird. Erst das führt zu der Artenvielfalt an Blumen und Gräsern. Bleibt jegliche Belastung aus, setzt bald die Verbuschung ein. Zuviel Belastung zerstört allerdings auch. Nun frage ich mich, angesichts der Mountainbikedebatte, die wir derzeit führen, warum das in Piemont alles so stressfrei geht. Bei einem Urlaub im Val Stura und Val Ubaye fiel mir zudem das weitgehende Fehlen von Verbotsschildern, Schranken, Parkscheinautomaten usw. auf. Aktuell sinds die Biker, morgen wieder Kletterer, Skitourengänger, Biwakierer. Wir Einheimischen müssen damit wohl zurecht kommen. Der sportlich aktive Urlaubsgast ist angesichts der Diskussionen die wir hier führen wohl besser beraten, gleich dort hin zu fahren. Das bisschen mehr an Verkehr, das verkraften Fernpass, San Bernadino und Gotthard auch noch.   Schade eigentlich.
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Offline f2thelo

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Es sind schon die bikes, das Fahrverhalten ist da nur die Sahne auf dem Haufen.

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Für Nostalgiker, Freie-Berge-Liebhaber etc. wird es da zunehmend eng, ganz egal wie: momentan sieht es so aus als würden die Lenkungskonzepte ausgeweitet. Damit werden Einschränkungen für alle einhergehen. Aber vielleicht haben wenigstens ein paar Tiere und Pflanzen was davon.

Ich fände es gut, könnte man sich endlich zu einem flächendeckenden Verbot durchringen das mtb Fahren nur auf ausgewiesenen Trails und Wirtschaftswegen erlaubt. Dann haben Mensch und Tier wenigstens die Möglichkeit sich darauf einzustellen.

Tut mir leid, aber da muss ich leider vehement widersprechen. Was im Winter die Tourenski, ist im Sommer (für mich und wohl auch viele andere) das Rad. Und wenn ich derartige Rufe nach Restriktionen und Verboten lese oder höre, muss ich ehrlich gesagt kotzen!

Ich trete ohne Akku da hoch wo ich will und trage mein MTB auch da hoch wo ich will. Ich nutze nie bis ganz selten irgendwelche Lifte und bin immer rücksichtsvoll und höflich wenn ich Wanderer auf den Wegen treffe. Hier muss man einfach sagen: Arschlöcher gibt es wie immer im Leben auf beiden Seiten, mal sind's irgendwelche Deppen mit Fullface auf alpinen Pfaden, die ohne Rücksicht auf Verluste runterballern, oft sind's halt auch die Wanderer, die trotz Höflichkeit und einem netten Gruß nix können ausser zu meckern und zu pöbeln.

Ich kann dieses hofieren und loben der Wanderer natürlich verstehen: Sie sind größtenteils Touristen, bringen Geld und sind folglich gern gesehen. Ich als böser Rowdy, nutze keinen Lift, lasse keine Kohle da, besitze die Frechheit mein Rad selber und aus eigener Kraft die Berge hoch zu treten oder tragen und wage es dann noch die selben Wege nutzen zu wollen wie die zahlende Kundschaft. Ja Pfui - wo kommen wir denn dahin?

Die Berge sind für alle da. Ende Gelände. Auch für Bergfreunde auf zwei Rädern, die keinen Bock auf "Liftgeballere" und Konsumgesellschaft haben.

PS: Laut AZ mehren sich übrigens die Stimmen die besagen, dass die Radler doch gar nicht so schlimm für Wald und Wege sind wie immer alle behaupten und dass alles nur aufgebauscht wird.

https://www.all-in.de/immenstadt-sonthofen/c-rundschau/gibt-es-im-oberallgaeu-probleme-mit-mountainbikern-und-wanderern_a5001629

Ride on - egal ob auf Ski oder Rad!
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Offline Xander

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Tut mir leid, aber da muss ich leider vehement widersprechen. Was im Winter die Tourenski, ist im Sommer (für mich und wohl auch viele andere) das Rad.

Der Vergleich hinkt doch leider total: Die Schäden für Fauna und Flora sind marginal, hinsichtlich "Verkehrsaufkommen" liegen mehrer 100% zwischen den Sportarten und die Gefährdung Dritter beschränkt sich im Wesentlichen auf die eigene Truppe so man nicht solo geht und evtl. die Bergwachtler die einen ausgraben müssen.

Und wenn ich derartige Rufe nach Restriktionen und Verboten lese oder höre, muss ich ehrlich gesagt kotzen!

Verständlich ... aber es ist nun mal Fakt dass Mensch nicht alles darf was möglich ist. Leider raffen das die wenigsten wenn es die eigenen Interessen betrifft. Ich benutze mein Rad mit Absicht nur für den Zustieg, der Rest geht per pedes obwohl ich schon Bock hätte auf mehr. Aber das kollidiert halt damit dass ich es nicht bringe einfach rücksichtslos alles zusammenzufahren nur weils halt rockt.

Ich trete ohne Akku da hoch wo ich will und trage mein MTB auch da hoch wo ich will. Ich nutze nie bis ganz selten irgendwelche Lifte und bin immer rücksichtsvoll und höflich wenn ich Wanderer auf den Wegen treffe.

Das ehrt dich ja, trifft aber nicht auf die Masse zu. Die dappt inzwischen motorisiert durch die Welt und darüber hinaus ist es eigentlich wurst weil mit den Rädern machst halt mehr kaputt als zu Fuß ganz egal ob da noch nein Motor dabei hilft.

Hier muss man einfach sagen: Arschlöcher gibt es wie immer im Leben auf beiden Seiten, mal sind's irgendwelche Deppen mit Fullface auf alpinen Pfaden, die ohne Rücksicht auf Verluste runterballern, oft sind's halt auch die Wanderer, die trotz Höflichkeit und einem netten Gruß nix können ausser zu meckern und zu pöbeln.

Ja, kann ich bestätigen.  Ist voll lustig wenn man schon extra vorsichtig ist und wird dann noch angepöbelt. Auf der anderen Seite bestätigt es eben das latent vorhandene Gefühl des Bedroht-seins der Fußgänger.

Ich kann dieses hofieren und loben der Wanderer natürlich verstehen: Sie sind größtenteils Touristen, bringen Geld und sind folglich gern gesehen. Ich als böser Rowdy, nutze keinen Lift, lasse keine Kohle da, besitze die Frechheit mein Rad selber und aus eigener Kraft die Berge hoch zu treten oder tragen und wage es dann noch die selben Wege nutzen zu wollen wie die zahlende Kundschaft. Ja Pfui - wo kommen wir denn dahin?

Ich glaube da täuschst du dich. In Kürze werden die bähh-biker einen Großteil des zahlenden Publikums stellen. Die Wanderer haben den Vorteil sich nicht so verhaltensauffällig durch die Natur zu bewegen. Sprich sie machen nicht so viel Lärm und nicht so viel kaputt.

Die Berge sind für alle da. Ende Gelände. Auch für Bergfreunde auf zwei Rädern, die keinen Bock auf "Liftgeballere" und Konsumgesellschaft haben.

Wenn das so stimmen soll sind die Berge auch für die kommenden Generationen da und müssen dementsprechend geschützt werden. Als Individualist bist du halt eh gekniffen, denn um solche Leute geht klar zu allerletzt bei dieser Frage. Ich sag' ja, besonders zum kotzen wird das irgendwann für die Einheimischen.
Aber ist auch so ein bisschen wasch mir den Peöz aber mach mich nicht naß denken: einerseits die Touris rippen bis auf den letzten Cent, andererseits soll sich für einen selbst nix ändern.


PS: Laut AZ mehren sich übrigens die Stimmen die besagen, dass die Radler doch gar nicht so schlimm für Wald und Wege sind wie immer alle behaupten und dass alles nur aufgebauscht wird.

https://www.all-in.de/immenstadt-sonthofen/c-rundschau/gibt-es-im-oberallgaeu-probleme-mit-mountainbikern-und-wanderern_a5001629

Ride on - egal ob auf Ski oder Rad!

Das ist jetzt überhaupt kein Argument, nur ein Indiz dafür dass schon ausreichend viele Leute ein "bike" herumstehen haben, sich evtl. damit auch mal rauswagen, sich damit eher identifizieren können und wenig begabt darin sind Dinge kritisch und unvoreingenommen zu hinterfragen und eigenes Tun zu reflektieren.

Spätestens in diesem Sommer werden die motorisierten Deppen überall anzutreffen sein. Jedem der nicht emotional in dem Thema drinhängt muss klar sein dass Regelungen her müssen. Und wenn man die Optionen durchdenkt gibt es halt alle Maßnahmen die heute im Straßenverkehr eben auch schon gang und gäbe sind.
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Offline Kristian

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Kann man das Ganze nicht entspannter sehen? Geht woanders auch. Siehe Piemont, aber auch Balkan. Schon das weitgehende Fehlen von Verbotsschildern, Schranken, Parkautomaten  wirkt sympathisch und führt dazu, dass ich dort lieber und großzügiger in der Freizeit mein Geld ausgebe, als in der Heimat und der unmittelbaren Nachbarschaft.
E-Bike: Einerseits lächerlich, anderseits eine tolle Möglichkeit, nicht nur für ältere Bergsteiger, sondern auch für Kletterer, Biwakierer und Skitourengänger schwere Ausrüstung über lange Forststraßen in entlegene Täler zu transportieren. Ich habe noch keins.
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Offline Lampi

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http://www.alpic.net/forum/mtb/t5902/?action=dlattach;attach=62456;image
MADE MY DAY!!!
Inwieweit ein E-Bike Dreck macht ("haltet Berge sauber") erschließt sich mir nicht. Schließlich ist kein lärmender und stinkender Verbrenner im E-Bike.
« Letzte Änderung: 12. Apr 2018 - 08:14 Uhr von Lampi »
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Offline Xander

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Nun frage ich mich, angesichts der Mountainbikedebatte, die wir derzeit führen, warum das in Piemont alles so stressfrei geht. Bei einem Urlaub im Val Stura und Val Ubaye fiel mir zudem das weitgehende Fehlen von Verbotsschildern, Schranken, Parkscheinautomaten usw. auf. Aktuell sinds die Biker, morgen wieder Kletterer, Skitourengänger, Biwakierer. Wir Einheimischen müssen damit wohl zurecht kommen. Der sportlich aktive Urlaubsgast ist angesichts der Diskussionen die wir hier führen wohl besser beraten, gleich dort hin zu fahren. Das bisschen mehr an Verkehr, das verkraften Fernpass, San Bernadino und Gotthard auch noch.   Schade eigentlich.

Hast du schon eine Antwort auf die Frage warum das so streßfrei geht? Und für wen überhaupt?
Ich kann mir vorstellen dass die Verkehrsdichte ein Thema ist, vielleicht auch wie ausgeprägt das Umweltbewusstsein der Einheimischen und deren Verbundenheit mit der Natur, die Zusammensetzung was so an Touris dort aufschlägt.

Kann man das Ganze nicht entspannter sehen? Geht woanders auch. Siehe Piemont, aber auch Balkan. Schon das weitgehende Fehlen von Verbotsschildern, Schranken, Parkautomaten  wirkt sympathisch und führt dazu, dass ich dort lieber und großzügiger in der Freizeit mein Geld ausgebe, als in der Heimat und der unmittelbaren Nachbarschaft.
E-Bike: Einerseits lächerlich, anderseits eine tolle Möglichkeit, nicht nur für ältere Bergsteiger, sondern auch für Kletterer, Biwakierer und Skitourengänger schwere Ausrüstung über lange Forststraßen in entlegene Täler zu transportieren. Ich habe noch keins.

Wer? Ich? Es gibt auch andere entspannte Regionen, nimm' Garda. Nur fahre ich da garantiert nicht hin und gebe mein Geld für die Art Halligalli und Raubbau aus.

E-bikes sind total geil, ich konnte mich auch nicht durchringen habe aber schon seit Jahren eines auf dem Schirm. Eben gerade für lange Zustiege, warum auch nicht solange es der Untergrund (teer oder Kies) zulässt?

Nicht geil ist es, wenn man unterhalb der Kegelköpfe Leute trifft die ihr E-bike durch den Wald raufschieben, dann über die Krokusbewachsene Wiese fahren um dann festzustellen dass sie nicht durch den Tobel kommen und dann wieder umgekehrt über die Wiese treten.

Wenn also keine Regeln irgendwelchen Irren Grenzen setzen sorgt das nur dafür dass sich die Leute da draussen anfangen sich zu prügeln. Soweit war es vor ein paar Jahren auch zwischen Snowboardern und Skifahrern... im Locarnese haben sie Wege und sogar extra angelegten Trail teilgesperrt weil die Downhiller die Wege so schneller beschädigen als sie wieder in Stand gesetzt werden können.

Neben der Flora die kaputtgefahren wird kannst da täglich tot, bzw. meist erst halbtot gefahrenes Kleingetier aufsammeln. Die biker checken das gar nicht, dafür sind sie zu schnell vorbei oder es ist halt egal.

Nee, sorry Entspannung ist da bei mir nicht. Verantwortungsbewusstsein ist schließlich auch keins da.

Offline Kauk

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Grundsätzlich denke ich schon auch, dass jeder machen dürfe was er will...ich möchte das ja auch.

Allerdings denke ich schon, dass es dort Verbote bedarf, wo der gesunde Menschenverstand ausgeschaltet wird. Ein Pro-Biker der mit seinem Rad umgehen kann (diese sieht man oft in coolen Videos), der darf meinetwegen auch in Gipfelregionen rumkurven. Wer sich nur mit Mühe mit dem E-Bike irgendwo hinschleppt, wo er mit einem normalen Rad nie landen würde, dem gehört es einfach verboten.

Fahrradverbote auf Forstwegen etc. finde ich persönlich auch nervig, denn das sind meist regelrechte Straßen und wenn der Vollernter da rumfährt macht er mehr kaputt als die Biker.

Wo der (unfähige) Biker meiner Meinung nach viel mehr kaputt machen kann, ist auf Wanderwegen. Während der Wanderer nur ca. alle 50cm einen Fußabdruck hinterlässt, zieht das Bike eine durchgehende Furche (auch wegen der geringeren Auflagefläche im Gegensatz zum Fuß, höhere Geschwindigkeit, höheres Gewicht durch Bike). Ist es dann noch feucht, leidet der Weg teilweise deutlich. So erlebt letzte Jahr kurz nach der Schneeschmelze am Piesenkopf, als im Moor ein Biker meinte dort fahren zu müssen, sah sehr übel aus...dagegen waren die Fußabdrücke zahlreicher Wanderer harmlos. Hier muss man doch den Verstand einschalten und auf so eine Tour verzichten! Funktioniert das nicht, müssen auch Verbote her. Gerade in einer Tourismusregion wie dem Allgäu, in der voll aufs E-Bike gesetzt wird.

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