Impressionen der letzten beiden Touren (Mutschen & Alpbigiglenstöckli)  (gelesen 431 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Kauk

  • alpic.Mitglied
  • Beiträge: 1.629
Fast zwei Jahre lag meine letzte Skitour zurück, da ich den letzten Winter komplett auslassen musste. Nachdem sich der Bergsommer bis ins Neue Jahr zog und mich im Anschluss die jeweils fehlende Freizeit zum passenden Zeitpunkt ausbremste, war es letzten Sonntag (12. Februar) und Dienstag (14.) endlich soweit: Auffellen, fertig, los! Ich besuchte zwei in aller Regel eher stille Gipfelziele in den Schweizer Ostalpen. Beide sind einfache Skitouren, die vor allem mit einem großartigen Landschaftserlebnis punkten können.

Am Sonntag ging ich von Wildhaus (1090 m) im Toggenburg auf den Mutschen (2122 m) mit Abstecher auf den Roslenfirst (2150 m). Der Mutschen befindet sich in erster Reihe des Alpstein nordwestlich über dem Rheintal und überragt dieses fast 1700 Meter. Der Roslenfirst ist etwas weiter nach Norden gelegen und bildet einen schönen Aussichtspunkt auf das Innere des Alpstein. Die Abfahrt vom Mutschensattel (oder alternativ dem Roslenfirst, da der Mutschen selbst per Fußaufstieg über die meist freigewehte NW-Flanke erreicht wird) ist nicht optimal, die teilweise guten Skihänge im schmalen Hochtal sind oft von flacheren Passagen unterbrochen. Unten raus muss bei ungünstigen Verhältnissen lange rausgeschoben werden, ggf. wartet noch ein Gegenanstieg um die Abfahrt fortsetzen zu können. Dafür hält sich im schattigen Tal bei guten Bedingungen der Pulverschnee recht lange. Der Mutschen wird allerdings nicht unbedingt oft besucht, ich musste ca. ein Drittel spuren (möglicherweise auch dem Triebschnee geschuldet, aber dort wo keiner war, waren auch nicht unbedingt mehr Spuren). Landschaftlich ist das Hochtal beeindruckend (und lawinengefährlich), links und rechts erheben sich hohe Flanken und tritt man oben in den Sattel oder auf die Gipfel und blickt umher, kann man nur begeistert sein. (Link zum Hikr-Bericht)

Die zweite Tour führte mich am Dienstag von Obstalden-Hüttenberge (1030 m) auf das Alpbigiglenstöckli (1958 m). Dessen kleiner Bruder der Firzstock bekommt wesentlich mehr Besuch, was an der perfekten Abfahrt liegt. Am Alpbigiglenstöckli ist der untere Teil des Aufstiegs gleich, oben raus ziehen sich einige Hänge und Rücken doch etwas mehr in die Länge. Sind die Verhältnisse für die teilweise steile und bewachsene NW-Flanke am Alpbigiglenstöckli aber gut, ist der Aufstieg dort ein Traum mit überwältigenden Impressionen. (Link zum Hikr-Bericht)

Offline Lampi

  • alpic.Mitglied
  • Beiträge: 1.192
    • Touren by Lamл[tm] bis Ostern 2011
Sehr schön, insbesondere das schöne Wetter am Samstag habe ich auch mehr als nur zur Genüge ausgekostet: http://touren.lampatzer.de/kurzberichte/20170211rappensee/








  • hilfreich

Offline Graddler

  • Steigler
  • alpic.Mitglied
  • Beiträge: 485
Der letzte Beitrag passt allerdings nicht wirklich unter die Überschrift "Skitouren - Schweiz - Mutschen und Alpbigiglenstöckli".
  • hilfreich

Schlagworte: mutschen | alpbigiglenstöckli |