Klamm - Gaistal - Wegverzweigung bei der Tillfussalm - Niedere Munde - Hohe Munde (West- u. Ostgipfel) - Rauthhütte - Kalvarienberg - Klamm
Hohe Munde von der Oberhofer Alm aus gesehen
Ausgangspunkt für diese Tour ist der
Parkplatz am Eingang ins Gaistal (EUR 4,- pro Tag/PKW). Von dort in etwa eineinviertel Stunden durch das
Gaistal bis zur
Wegverzweigung nahe der Tillfussalm. Nach links dem Fahrweg leicht abwärts folgend über den Bach und auf dem beginnenden Steig linkerhand in den Wald empor. In Serpentinen unschwierig über den Weg 8a hinauf in den Sattel der
Niederen Munde.
aussichtsreicher Sattel der Niederen Munde
die Westflanke der Hohen Munde mit eindrucksvollen Abstürzen gegen Süden
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Hin und wieder kann man an der Westflanke ein Edelweiss bewundern, hierbei gilt aber: Stehen lassen, damit der Nächste sich auch daran erfreuen kann!!!
Erfreuen kann man sich aber auch an der eindrucksvollen Aussicht nach Nordwesten, hier setzt sich die Zugspitze mit dem Platt ins rechte Bild.
Mit zunehmender Höhe schnürt sich die Westflanke zu einem Grat zusammen. Das Gelände wird zusehends anspruchsvoller. Vor dem Erreichen des Gipfels muss noch tief hinab in die Südwestwand ausgewichen werden, wo einen Kletterei im I. Schwierigkeitsgrad und jede Menge Stahlseile und Eisenbügel erwarten. Die Kraxelei ist aber sehr anregend. |
erster Kontakt mit Seilsicherungen und Eisenbügeln, das Gelände ist aber noch zahm
hier sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ein unbedingtes Muss
ein wenig Kletterfertigkeit muss man hier schon an den Tag legen
die Pflanzen lassen sich von dem steilen Gelände nicht beeindrucken
Der (West)Gipfel der
Hohen Munde ist oftmals gut besucht, wobei der Hauptteil des Besucherstromes über den Ostgipfel, den sogenannten
Mundekopf, hier heraufkommt.
Nach einer ausgiebigen Rast auf dem sehr aussichtsreichen Gipfel geht es auf Schutt hinunter in eine Geländemulde und jenseits dieser wieder hinauf zum Plateau des
Ostgipfels, welches eher unschön von einer Barracke, Antennen und Lawinenverbauungen bestanden ist.
Der weitere Abstieg erfolgt über eine steile Grasflanke, welche von Schrofen durchsetzt ist (bei Nässe sehr rutschig!). In unzähligen Serpentinen kommt man der einzigen Einkehr des Tages, der
Rauthhütte, nur langsam näher.
Abstieg über den Ostgrat
die Rauthhütte ist zwar schon zu sehen, sie rückt aber nur langsam näher
Ab der Rauthhütte über einen steilen Fahrweg nach Norden hinab. Direkt in der Kehre zweigt ein kleiner Fussweg in Richtung
Klamm/Kalvarienberg ab, welcher uns durch den Wald hinunter zum Ausgangspunkt führt.
Fazit: anspruchsvolle, alpine Tour die Kletterfertigkeit, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraussetzt
Höhendifferenz: ca. 1700 Höhenmeter Gesamtanstiege
Wegdistanz: ca. 18 km
Gehzeiten: ca. 9 - 10 Stunden