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Forum für Lechtaler, Allgäuer, Tannheimer, Ammergauer Alpen und Wettersteingebirge  |  Alpin  |  Sommer/Herbst in den Bergen (Moderatoren: Kalle, oliver, Max)  |  Thema: Klammspitzrunde 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Klammspitzrunde  (Gelesen 4878 mal)
Kalle
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d´r Jochtappar


« am: 13, Sep, 2007, 18:20:07 »


Vergangenen Montag musste ich den einzig brauchbaren Tag seit längerem für eine ausgedehnte Bergtour nutzen.

Durch das lange Sägerbachtal zum Bäckenalmsattel und weiter über einen steilen Aufschwung zur Hirschwanghütte...

...die Hirschwanghütte mit dem nächsten Gipfelziel, dem Grubenkopf, welcher aber nicht direkt am Weg liegt und somit einen Abstecher darstellt...

...Ausblick vom Grubenkopf in Richtung Westen zu Firstberg (rechts) und dem dahinterliegenden Forggensee, im Hintergrund die Tannheimer Gruppe und am linken Bildrand der Geiselstein, der Gabelschrofen und die Krähe...

...wie an diesem Tag noch oft zu sehen, tummelt sich auch am Feigenkopf ein Gamskindergarten...

...Rückblick vom Feigenkopf auf Grubenkopf und Forggensee...

...das weitläufige Plateau bei der Hirschwanghütte ist der einzig ebene Fleck auf dieser Tour...

...auf schmalem Steig und über einige Graterhebungen geht es in Richtung Klammspitze. Hin und wieder muss auch mal in den Fels gegriffen werden und an einer kurzen Passage wurde sogar eine Kettensicherung eingerichtet...

...Ausblick von der Klammspitze auf das bereits absolvierte Wegstück. Etwas links der Bildmitte ist der Bäckenalmsattel zu erkennen...
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Kalle
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d´r Jochtappar


« Antworten #1 am: 13, Sep, 2007, 18:50:49 »


...Ausblick auf den Kessel, welcher der Klammspitze östlich eingelagert ist. Der erkennbare Steig zieht zu den Brunnenkopfhäusern hinaus...

...und hier noch eine Aufnahme des Gipfels der Großen Klammspitze (1924m), dem höchsten Punkt der heutigen Tour...

...beim Abstieg, bei welchem man ab und an vielleicht mal in den Fels greifen muss, habe ich dieses überdimensionale Felsenfenster entdeckt Shocked Cheesy...

...Ankunft bei den Brunnenkopfhäusern, im Hintergrund ist der Hennenkopf zu sehen. Nach dem Brunnenkopf das nächste Ziel der Tour...

...der Brunnenkopf ist nicht schwer, lediglich auf den letzten 20 Metern leitet ein Seilgeländer am schmalen Grat zum Gipfelkreuz hinaus...

...nachdem die lange Querung, vorbei an dem brüchigen Dreisäulerkopf, absolviert ist, zeigt ein Wegweiser den Aufstieg zum Hennenkopf an. Der Gipfel des Hennenkopfes liegt etwa 170 Meter über dem Quergangsniveau und ist leicht zu erreichen...

...beim weiteren Übergang gelangt man zum Laubeneck, welches man auf schmalem und teilweise abgebrochenem Steig unterhalb seiner eindrucksvollen Ostwand passiert. Danach folgt ein kurzer Aufstieg zum Latschenkopf. Von dort kann noch der hier im Bild gezeigte Teufelstättkopf "mitgenommen" werden...

...am Abstieg kommt man beim Pürschlinghaus (August-Schuster-Haus) vorbei. An dessen Terrasse gelangt man zum Quergang, welchem man bis zu einer Weggabelung folgt, um dann über den Weg Nr.232 zum Schloß Linderhof abzusteigen. Dort angekommen muss dann noch über den Forstweg zum Sägertalparkplatz zurückgelaufen werden.

Insgesamt wäre die Tour wohl besser auf 2 Tage aufzuteilen, da sie für einen einzelnen Tag schon sehr lang ist. Es müssen beinahe 30 Kilometer Wegstrecke zurückgelegt werden, da sind die fast 1600 Anstiegsmeter nur Nebensache.

Trotzdem war es eine sehr eindrucksvolle und vor allem nie langweilige Tour (einzig der Anstieg durch das Sägertal ist vielleicht etwas eintönig, wenn man ihn so wie ich schon kennt Grin). Ideal, wenn es auf den "höheren Bergen" schon heruntergeschneit hat Daumen
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Bergland
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« Antworten #2 am: 14, Sep, 2007, 10:28:44 »

Gratulation zu dieser Gewalttour. Für mich als "Genussbergsteiger" wäre das eine Tour für 2 Tage. Die Kinderstube für Gemsen auf dem Feigenkopf ist im zeitigen Frühjahr einer der letzten Balzplätze für den Birkhahn. Letztes Jahr hat das Bayerische Fernsehen darüber berichtet.
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Kalle
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d´r Jochtappar


« Antworten #3 am: 14, Sep, 2007, 19:45:55 »

...Die Kinderstube für Gemsen auf dem Feigenkopf ist im zeitigen Frühjahr einer der letzten Balzplätze für den Birkhahn. Letztes Jahr hat das Bayerische Fernsehen darüber berichtet.

Justament am Hennenkopf habe ich ein weibliches Exemplar, also ein Birkhuhn, entdeckt. Leider war die flüchtende Seltenheit für meine Kamera bzw. für mich zu schnell Cry

Trotzdem eine schöne Begegnung Daumen

Gruß
Kalle
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Die_Grenzgaenger
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Josch und Sasa am Gipfelkreuz vom Wilden Mannle


« Antworten #4 am: 30, Sep, 2007, 21:26:49 »

Heute haben wir auch die Klammspitzrunde in Angriff genommen, aber in abgespeckter Form.
Wir sind wie in der Laudahn-Tour Nr.6 aus dem Buch "Die schönsten Wanderungen Ammergauer Alpen" an der Diensthütte nach der Brunnenkopfhütte abgestiegen. Die Wegbeschreibung von Günther Laudahn ist aber schon gute 10 Jahre alt und so hat sich einiges verändert. Der verwachsene Pfad an der Links-Kehre des Weges zum Schloss Linderhof ist erst nach langem suchen zu finden.  Huh Desweiteren ist die beschriebene Abkürzung zum Parkplatz Sägertal von der weiter unten gelegenen Forststrasse nach Linderhof gar nicht mehr auf zu finden.  Daumen runter So sind wir halt bis kurz vor Schloss Linderhof abgestiegen und wieder zurück zum Parkplatz Sägertal gelaufen. War aber eine knappe Stunde umweg.
Den Verhältnissen entsprechend waren die Wege sehr schmierig und teilweise schlammig. Einzelne Abschnitte waren auch schneebedeckt, was aber keine grössere Schwierigkeit dargestellt hat, weil diese eigendlich nur in ungefährlichen Gelände waren.
Ansonsten kann man die abwechslungsreiche Rundtour nur wärmstens empfehlen. Sollte diese aber in ihrer Länge nicht unterschätzen. Eine Wanderung mit bärigem Ausblick in das Ammergauer Gebirge.  Cool

Wir haben für die kürzere Variante ca. 7,5 Stunden Gehzeit gebraucht.

Grüsse Die_Grenzgaenger

So sieht der erste Vorgeschmack auf den Winter aus.


* Blick vom Feigenkopf zur Klammspitze.jpg (24.42 KB, 426x568 - angeschaut 1693 Mal.)
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Wer nähere Informationen zu den von uns geschilderten Touren benötigt, möge doch eine PN an uns richten.

"Heute ist die gute alte Zeit von Morgen" (Karl Valentin)
alex
Gast
« Antworten #5 am: 18, Okt, 2008, 20:09:15 »

hallo

wollte heute auch die runde in angriff nehmen.

leider war ab dem bäckenalmsattel nur noch matsch, durch den schmelzenden schnee, auf und neben dem weg. aus diesem grund bin ich nach dem grubenkopf wieder durch das sägerbachtal hinaus zum parkplatz geschlendert...

der abstieg war dann teilweise, bedingt durch den rutschigen untergrund, nur noch ein balanceakt und ein kampf gegen die schwerkraft  Wink

werd dann mal nächstes jahr die tour in angriff nehmen...

alex
« Letzte Änderung: 05, Sep, 2010, 18:50:01 von alex » Moderator informieren   Gespeichert
alex
Gast
« Antworten #6 am: 05, Sep, 2010, 19:02:28 »

werd dann mal nächstes jahr die tour in angriff nehmen...


hallo!

nun ja - hat dann doch zwei jahre gedauert... Wink letztes jahr irgendwie vergessen keine Ahnung

heute wie damals matsch, matsch und matsch, aber aufgrund der regenfälle in der letzten zeit war dies ja zu erwarten un man konnte sich darauf einstellen. meine alten schuhe, welche normalerweise nur noch im winter zum einsatz kommen, hat's gefreut Tongue

selbe runde wie die grenzgänger im jahr 2007. von der bäckenalm bis zum feigenkopf glitschig und dementsprechend vorsichtig muss man seine tritte setzen. auf dem weiteren wegverlauf war der weg größtenteils trocken.

bis zur klammspitze herrliche ruhe. von dort bis zur brunnenkopfhütte war ich mehr neben (um platz für den gegenverkehr zu machen) als auf dem weg Sad aus diesem grund würde ich das nächste mal außerhalb der ferienzeit und unter der woche diese runde gehen. als sonnenaufgangstour eignet sich die klammspitze sicher auch bestens!

ein paar aufnahmen zur tour würde es hier geben.

schöne grüße und einen ruhigen wochenstart,
alex



vom bäckenalmsattel in richtung linderhof ("spotlights"):


* 01.jpg (137.12 KB, 700x467 - angeschaut 641 Mal.)
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