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Burgruine Falkenstein
 

Deutschland höchstgelegene Burgruine befindet sich auf 1.277m Seehöhe.

1280 von Graf Meinhard II. von Tirol erbaut, galt sie als eindrucksvolles Machtsymbol und als Drohgebärde gegen das Herzogtum Bayern.

Allerdings war Falkenstein aufgrund seiner extremen Exponiertheit von keinerlei militärischer Bedeutung. Tatsächlich war die Burg nicht einmal uneingeschränkt bewohnbar, da die Versorgung mit Lebensmitteln sehr beschwerlich war und das Trinkwasser in Zisternen gesammelt werden musste.

1646 wurde die schon damals halb eingestürzte Burg dem Verfall endgültig preisgegeben.

Beinahe wäre es aber geschehen, dass die Überreste Falkensteins einen neuen Aufschwung erlebt hätten! Aber eben nur beinahe...

1883 wollte König Ludwig II. darangehen die Ruine neu aufzubauen und durch ein noch imposanteres Schloss, als es Neuschwanstein schon war, zu ersetzen.
Doch durch die immer prekärere finanzielle Lage und schlussendlich dem Tod des Königs Ludwig II. wurde das Projekt fallen gelassen.

1889 zerstörte dann ein Blitzschlag auch noch das Übrige das von Falkenstein übrig geblieben war.