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Die Höhlenburg
entstand um das Jahr 1250 und dürfte von den Herren von Hohenegg
erbaut worden sein.
Um 1315 wurde die Festung von den Tiroler Landesfürsten erobert
(die Hohenegger waren der Fürstabtei Kempten zugehörig).

Somit war das Schloß Loch ein vorgeschobener Außenposten von
Ehrenberg geworden und gleichgestellt mit den Vorwerken Kniepass
und Roßschlög (Roßschläg).
1328 dürften die Hohenegger nochmals einen Rückeroberungsversuch
gestartet haben, welcher aber scheinbar nicht zum gewünschten
Ergebnis führte.
Über den weiteren Verlauf der Geschichte des "Schloss Loch" ist
so gut wie nichts mehr überliefert und so sind lediglich
Spekulationen darüber vorhanden.
Eine dieser Spekulationen besagt, dass die Höhlenburg in
späterer Zeit als Raubritterburg genutzt worden wäre und die
Augsburger Kaufleute zwischen 1423 und 1435 einen Feldzug gegen
das Raubrittertum im benachbarten Allgäu vollzogen hätten, wobei
auch die Höhlenburg ein Ziel gewesen sein könnte.
Die Burg könnte demnach bei einem solchen Feldzug zerstört
worden sein. Aber es ist eben bloße Spekulation und fehlt hier
jegliche geschichtliche Absicherung. |