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ca. 7000 bis 8000
vor Christus |
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Jäger und Sammler
durchstreifen das Gebiet des Außerfern |
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ca. 1800 v. Chr. |
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Mehrere
bronzezeitliche Streufunde von Waffen und Geräten. Allerdings
ist aus den Funden zu erkennen, dass das Außerfern eher als
Durchzugsland genutzt wurde, als das hier eine dauerhafte
Ansiedlung stattgefunden hätte. |
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ca. 1500 v. Chr. |
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In Schattwald wird
der einzige bronzezeitliche Bestattungsfund von ganz Tirol
gemacht. Leider zerfällt der Fund sofort zu Staub und es bleibt
nur eine 15cm lange Lanzenspitze erhalten. |
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15 v. Chr. |
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Römische Legionen
ziehen durch das Außerfern. |
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45 n. Chr. |
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Die Römer bauen die
Reichsstraße Via Claudia Augusta um einen Truppenaufmarsch in
die feindlichen Gebiete im Norden Europas zu erleichtern.
Ausgrabungen bei Lermoos und Biberwier bestätigen dies.
Die bei Lermoos freigelegte Via Claudia ist als Fund noch über
Tirol hinaus einzigartig. |
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4. bis 5.
Jahrhundert |
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Bei Grabungsarbeiten
wird im September 1948 in Weißenbach ein Skelett entdeckt.
Untersuchungen zufolge stammte dieser Bestattungsfund aus dem
Zeitraum zwischen dem 4. und 5. Jahrhundert. Es handelte sich
dabei aber um einen Mann aus der einfachen Bevölkerung. Somit
handelt es sich hierbei wohl um den ersten bekannten
Außerferner. |
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ca. 1000 |
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Erste
Siedlungstätigkeit im Außerfern. Aus dem Raum zwischen Lech und
Iller, also aus dem Allgäu, kamen damals die ersten Hirten um
hier ihr Vieh zu weiden. Mit der Zeit machten sich dann die
ersten sesshaft und begannen mit der Rodung der Aulandschaft. |
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1020 |
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"Larinmoos" wird
erstmals urkundlich erwähnt. Allerdings nicht als eine Siedlung,
sondern als Grenzgebiet. Deshalb ist die Nennung von Lermoos als
erste Außerferner Ansiedlung umstritten.
Das Gebiet um Lermoos war im Besitz von den Herren von
Starkenberg und den Stiften von Füssen sowie Steingaden und
Schwangau. |
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1094 |
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Breitenwang scheint
erstmals urkundlich auf. |
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1095 |
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Erstmalige Nennung
Pinswangs. |
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1137 |
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Am 4. Dezember stirbt
Kaiser Lothar III. auf dem Rückweg eines Kaiserzuges aus Rom in
Breitenwang. |
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ca. 1200 |
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Über den Hauptkamm
der Lechtaler Alpen kommen bayrische Kolonisten und lassen sich
in sogenannten Schwaighöfen in den Seitentälern des Lechtales
nieder. |
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1250 |
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In Pinswang wird die
Höhlenburg "Schloss Loch" erbaut. |
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1263 |
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Die Festung Vilsegg
wird erstmals urkundlich erwähnt. |
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1266 |
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Graf Meinhard der II.
hat als erster Landesherr die Hoheit über das damalige
Außerfern. Meinhard gab seine Besitzungen dann an seinen Sohn
Heinrich weiter, welcher das Territorium massiv vergrößerte.
Heinrich übergab diesen Grundbesitz später als Erbe an seine
Tochter Margarete "Maultasch" weiter.
Das Lechtal wird an Tirol angeschlossen. |
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1278 |
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Reutte wird erstmals
urkundlich erwähnt. |
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1288 |
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Heiterwang wird
erstmals urkundlich erwähnt. |
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1293 |
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Erstmalige
urkundliche Erwähnung der Festung Ehrenberg. |
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1294 |
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Forchach kommt aus
dem Besitz eines schwäbischen Ritters in den Besitz des Stiftes
St. Magnus in Füssen. |
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1298 |
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In Urkunden scheint
zum Ersten mal das "iudicium Erenberch" auf, also das Gericht
Ehrenberg. |
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1300 |
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Die Herren von
Hohenegg erhalten Vilsegg als Lehen von der Fürstabtei Kempten. |
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1315 |
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Bei einem Kampf um
die Höhlenburg "Schloß Loch" gewinnen die Tiroler Landesfürsten.
Somit wird Pinswang ein Tiroler Ort.
Die Herren zu
Rettenberg schenken ihre Besitzungen bei Elbigenalp dem Stift
Stams. |
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1327 |
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Die Siedlung Vils
wird durch Kaiser Ludwig dem Baiern zur Stadt erhoben. |
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1333 |
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Das Kloster der
Herren von Rettenberg erwirbt das Gebiet des heutigen
Vorderhornbach und gibt es zur Rodung frei. |
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1342 |
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Jungholz kommt zum
Tannheimer Tal und damit in Folge zu Tirol. |
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1348 |
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Das Lechtal wird der
Verwaltung durch das Gericht Ehrenberg unterstellt. |
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Mitte 14.
Jahrhundert |
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Die von ihren
Landesherren unterdrückten und somit vertriebenen Walser
besiedeln das obere Lechtal. Diese als tüchtige Bauern bekannten
Siedler wurden von den Grafen von Montfort angeworben und mit
allerlei Rechten ausgestattet.
Auch im Tannheimer Tal kommt es zu einer Siedlungswelle aus dem
benachbarten Allgäu. |
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1354 |
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Am 7. Dezember wird
Ehrenberg an Herzog Albrecht II. von Österreich verpfändet. So
kommt das damalige Außerfern zu Österreich - und bleibt in der
Folge auch bei Österreich.
Somit kann das Außerfern mit Fug und Recht von sich behaupten
bereits 9 Jahre länger als das übrige Tirol österreichisch zu
sein. |
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1363 |
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Tirol, und somit auch
das Außerfern, kommen erstmals unter die Herrschaft der
Habsburger, dessen Oberhaupt zu dieser Zeit Herzog Friedrich IV.
war. |
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1405 |
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Aufgrund eines
Streites über das Recht auf einen Viehtrieb entbrennt ein Streit
zwischen Füssen und Vils.
Daraufhin besetzen die Füssener die Stadt Vils und plündern
diese. |
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1406 |
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Über das Lechtal
marschieren die Appenzeller gegen Ehrenberg. Nach einem Sieg
unterhalb von Elbigenalp stoßen sie in das Tannheimer Tal vor.
Ehrenberg macht sich für eine Schlacht bereit.
Allerdings kommt es nicht mehr dazu. Aufgrund einer Bedrohung
der eigenen Heimat kehren die Schweizer wieder dorthin zurück. |
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1427 |
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Bach wird erstmals
urkundlich erwähnt.
Der Ort Namlos wird der Gemeinde Berwang angeschlossen. Dies
bleibt bis zum Jahre 1949 so. |
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1430 |
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Berwang und Namlos
werden dem Gericht Ehrenberg unterstellt. |
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1432 |
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Herzog Friedrich IV.
"mit der leeren Tasche" erwirbt Teile des Gemeindegebietes von
Nesselwängle. |
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1453 |
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Streitigkeiten um die
Besitzungen bei Nesselwängle werden beigelegt. Der Augsburger
Bischof verzichtet auf die Ansprüche und somit fällt
Nesselwängle dem Tiroler Erzherzog Sigmund "dem Münzreichen" zu.
Von jetzt an sind die Nesselwängler Tiroler. |
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1456 |
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Der Ort Mittewald
wird durch eine Lawine zerstört. An einer anderen Stelle bauen
die Überlebenden einen neuen Ort auf, den sie "Lähn" nennen. |
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1464 |
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Die Reuttener bauen
eine Brücke über den Lech und eröffnen eine Zollstelle.
Tannheim wird Sitz eines Niedergerichtes. |
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1471 |
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Reutte bekommt das "Niederlagsrecht"
und die Waren "müssen" von nun an im Ort zwischengelagert
werden. |
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1488 |
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Reutte erhält das
Recht einen Wochen- und zwei Jahrmärkte abzuhalten. |
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1489 |
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Das Dörfchen Reutte
wird von dem Habsburger Erzherzog Sigmund "dem Münzreichen" am
5. Juni zum Markt erhoben. |
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1490 |
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Erzherzog Sigmund
"der Münzreiche" übergibt sein Amt an
Maximilian I. Dieser
Maximilian war wohl der bedeutendste Landesfürst für das
Außerfern, traf man ihn doch häufig in diesem Gebiet an, als er
seiner Leidenschaft, dem Jagen und dem Fischen, nachging. Die
Region um den Plansee war die vom Kaiser am häufigsten
frequentierte, da hier der Heiterwanger See mit seinem
Fischreichtum lockte und er an den Ufern des Plansee der Jagd
nachgehen konnte. |
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1500 |
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In alten Urkunden
wird für diese Zeit von einem Bergbaugebiet im Bereich des
Seebensees berichtet. |
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1509 |
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In Pflach entsteht
ein Messingwerk, wo "zuvor die Eisenschmieden standen".
Das vormalige Eisenbergwerk wurde von der Patrizierfamilie der
Hochstetter betrieben und war damals das Bedeutendste in ganz
Westösterreich. |
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1511 |
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Eine
Bergmann-Gewerkschaft erhält die Schürfrechte am Biberwierer
Schachtkopf. Daraus entwickelt sich der größte Bergbaubetrieb
des Außerfern. |
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1519 |
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Ferdinand I.
übernimmt von seinem Onkel
Maximilian I.
die Regierungsangelegenheiten für Tirol. |
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1520 |
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Lermoos erhält ein
Warenlager, auch Ballhaus genannt. |
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1525 |
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Vils wird aufgrund
seiner Grenzlage in den Bauernaufstand mithineingezogen. |
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1535 |
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Marodierende
Landsknechte ziehen wiederholt durch das Außerfern. |
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1544 |
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Am Gaichtpass wird
eine Zollstelle errichtet. |
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1546 |
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Die Schmalkalden
fallen ins Außerfern ein und besetzen die Festung Ehrenberg, die
zu diesem Zeitpunkt lediglich mit 71 Mann besetzt ist. |
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1550 |
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Es wird mit dem Bau
einer Fahrstraße über den Gaichtpass begonnen. |
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1552 |
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Am 6. April kommt
Kaiser Karl V. ins Außerfern. Als er aber erfährt, dass Kurfürst
Moritz von Sachsen als Anführer einer protestantischen
Streitmacht gegen Ehrenberg vorrückt, kehrt dieser sofort nach
Innsbruck zurück.
Moritz von Sachsen besetzt Füssen und schlägt sich bei der
Wehranlage Kniepass durch. Die nun ungeschützte Streitmacht im
Kessel von Reutte wird frontal angegriffen und erleidet eine
verheerende Niederlage.
Zeitgenössischen Angaben zufolge dürfte es bei diesem Angriff
1.200 Tote und über 5.000 Gefangene gegeben haben. |
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1555 |
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Im Kreckelmoos bei
Reutte wird eine "Badehütte" durch Matthias Hengg errichtet.
Sechs Jahre später wird die "Hütte" durch ein "festes Haus"
ersetzt. Ab dem Jahr 1602 wächst es zu einem stattlichen
"Heilbad" heran und erfreut sich großer Beliebtheit.
Um das Jahr 1700 versiegt die Schwefelquelle leider aber und das
"Bad" wird aufgelassen.
1719 rettet der damalige Bürgermeister von Reutte das
Schwefelbad und lässt es großzügig zu einem Kurhaus ausbauen. |
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| 1566 |
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Die Pest löscht einen
Großteil der Bevölkerung von Forchach aus. |
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| 1602 |
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Maximilian III. ist
nun neuer Herrscher über das Außerfern. Er kauft das Gericht
Aschau hinzu und treibt den Bau der Festungsanlage Ehrenberg
maßgeblich voran. |
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| 1605 |
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Der Amtssitz des
Pflegers von Ehrenberg wird von der Burg nach Reutte herunter
verlegt. Somit wird der Ort Reutte erstmals zum Bezirkshauptort. |
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| 1610 |
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Der Tiroler
Landesfürst Maximilian III. erwirbt das Gericht Aschau. Aschau
übt aber weiterhin seine eigene Gerichtsbarkeit aus. |
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| 1611 |
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Die Pest wütet im
Außerfern. |
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| 1619 |
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Eine kaiserliche
Streitmacht von 12.000 Mann zieht über Reutte nach Füssen. |
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| 1628 |
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Das einzige Kloster
des Außerfern wird von Erzherzog Leopold V. gegründet. Er
übergibt es den Franziskanern. |
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| 1630 |
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Der Tiroler
Landesfürst Erzherzog Leopold V. verhandelt mit dem kaiserlichen
Feldherren Wallenstein in Reutte. Kurz darauf besucht auch ein
Abgesandter des dänischen Königs, Kronprinz Christian, den
Außerferner Ort. |
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| 1632 |
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Erzherzog Leopold V.
hält auf der Festung Ehrenberg einem Angriff der Schweden stand.
Noch im selben Jahr verstirbt dieser aber und so fällt die
Regentschaft an dessen Gattin Erzherzogin Claudia.
Die Festung Fort Claudia erinnert noch heute an ihre
Regierungszeit. Ihre beiden Söhne Erzherzog Ferdinand Karl und
Sigmund Franz waren ihre Nachfolger, erlangten aber keine
Bedeutung.
Nochmals greifen die Schweden am 29. Juli die Truppen von
Leopold V. an, zerstören dabei die Vorwerke Roßschlög und
Kniepass und plündern danach den Markt Reutte. |
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| 1633 |
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Wieder wird das
Außerfern von der Pest entvölkert. Etwa 10 - 40% der Bevölkerung
wird durch die Seuche dahingerafft. Das Sterben endet erst im
Jahre 1635. |
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| 1634 |
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Die Hungersnot
während des Dreißigjährigen Krieges erreicht im Außerfern ihren
traurigen Höhepunkt. Es wird berichtet, dass die Menschen Gras
essen. Auch Hunde, Katzen, Mäuse und verendetes Vieh wird
verspeist.
Der Überlieferung zufolge fand man verhungerte Menschen mit
einem Grasbüschel im Mund. |
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| 1639 |
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Das Fort Claudia wird
erbaut. |
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| 1642 |
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Auf der Höfener
Platte wird eine Flachsrösterei und -brechlerei gegründet. Im
Jahre 1825 wird nach der Verlegung nach Reutte das "Reuttener
Textilwerk" daraus hervorgehen. |
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| 1660 |
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In der Lechtaler
Gemeinde Häselgehr wird eine Bierbrauerei gegründet. |
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| 1664 |
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Bei Elmen reißt eine
Lawine 40 Männer mit in den Tod. |
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| 1665 |
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In diesem Jahr endet
die Herrschaft der in Tirol ansässigen Habsburger, da der
Regierungssitz in Innsbruck aufgelassen wird. Das Außerfern wird
von nun an vom Kaiser in Wien aus regiert. |
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| 1668 |
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Der spätere
Großherzog Cosimo III. von Toskana wird in einer Sänfte über den
Fernpass kommend durch das Außerfern getragen. |
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| 1689 |
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Eine Lawine die auf
den Weiler Lähn niedergeht zerstört 11 Häuser und tötet 21
Menschen. |
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| 1701 |
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In Reutte wird
erstmals ein "Chirurgio" angestellt. Ein Gelehrter der für die
Leider der Bevölkerung zuständig ist und im Krankheitsfall die
"Maroden" (Kranken) heilen soll. |
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| 1703 |
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Von Innsbruck aus
rücken die Truppen des Kurfürsten von Bayern gegen Ehrenberg
vor. Ehrenberg ist zu diesem Zeitpunkt allerdings ohne Besatzung
und so werden die kriegsunerfahrenen Gerichtsuntertanen auf der
Festung aufgestellt.
Die Angst der Bauern und Handwerker, die nun gegen eine Armee
von Soldaten kämpfen sollen, ist aber einfach zu groß. Schon als
sie die feindlichen Truppen aus der Ferne hören fliehen sie. Der
Pfleger von Ehrenberg muss die Festung kampflos übergeben.
Um die Festung zurückzuerobern bringen die Tiroler Kanonen auf
den über der Festung thronenden Schlossberg. Nachdem ein
Kanonenkugelhagel auf die bayrischen Besatzer niedergeht
flüchten diese kampflos.
Eine Feuerkatastrophe wütet in Reutte. 52 Häuser, die Kirche und
das Kloster werden ein Raub der Flammen. |
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| 1704 |
|
Ein weiterer
Großbrand in Reutte. |
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| 1711 |
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Kaiser Karl VI. reist
durch das Außerfern. |
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| 1724 |
|
Abermals wütet ein
Großbrand in Reutte. |
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| 1726 |
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Der Schlossberg wird
befestigt und bis zum Jahre 1741 zu einer riesigen Wehranlage
ausgebaut. |
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| 1735 |
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Auf der Kög (Reutte)
wird das erste "bürgerliche Krankenhaus" eröffnet. |
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| 1750 |
|
Im Bereich des
Gaichtpass wird eine neue Straße in die überhängenden Felsen
gesprengt. |
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| 1767 |
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Die Brüder Carl Josef
und Ignaz Dominik Falger errichten in der Nähe von Reutte eine
Papiermühle. |
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| 1772 |
|
Im Tannheimer Tal
werden erstmals Kartoffel angebaut. |
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| 1777 |
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Kaiser Joseph II.
nächtigt im Gasthof Krone in Reutte. |
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| 1782 |
|
Kaiser Joseph II.
lässt Ehrenberg auf. 1783 wird die Festung dann um 1.700 Gulden
versteigert.
Am 7. Mai fährt Papst Pius VI. bei Schneegestöber in Reutte ein.
Vom Balkon der heutigen Bezirkshauptmannschaft erteilt er der
wartenden Menge seinen Segen um eine Viertelstunde später die
Weiterfahrt anzutreten.
Die Straße von Pinswang, am Lech entlang, bis nach Füssen wird
dem Verkehr übergeben. |
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| 1790 |
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Am 19. März ist der
Dichter Goethe in Reutte zu Besuch. |
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| 1793 |
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Bei einem
Lawinenabgang in der Nähe des Dorfes Häselgehr werden 7 Menschen
getötet. |
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| 1796 |
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Am 17. September
wehren die Schützen des Tannheimer Tales einen französischen
Angriff erfolgreich ab. Seither wird im Hochtal der 17.
September als Talfeiertag gefeiert. |
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| 1800 |
|
Im Juli ziehen
französische Truppen plündernd und brandschatzend durch Vils und
Pinswang. Ein Waffenstillstandsvertrag teilt das Außerfern in
Besatzungszonen auf. |
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| 1801 |
|
Das gesamte Außerfern
wird vertraglich wieder an Österreich angegliedert. |
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| 1803 |
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Vils kommt zu Tirol.
Allerdings ergeben sich durch das Machtgerangel zwischen Bayern
und dem Hause Habsburg mehrfach Besitzänderungen. 1816 kommt
Vils dann endgültig zu Tirol und somit auch zu Österreich. |
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| 1805 |
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Am 26. Dezember wird
das Außerfern mit Tirol kampflos an Bayern übergeben. |
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| 1806 |
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Die Bayern rücken ins
Außerfern ein. In einem Umsturz im April 1809 wird die bayrische
Verwaltung beseitigt. Kurz darauf kommt Tirol unter der
Herrschaft Napoleons aber nochmals zu Bayern. 1814 wendet sich
aber das Kriegsglück von Napoleon ab und das Außerfern, jedoch
ohne das Gericht Vils, und das übrige Tirol werden wieder mit
Österreich vereinigt. |
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| 1809 |
|
Am 12. August
entbrennt im Tannheimer Tal ein Gefecht zwischen den Franzosen
und den Tannheimer Schützen. Die Franzosen müssen hier eine
bittere Niederlage einstecken: 34 Tote und einen Verwundeten!
Die Tannheimer hingegen haben "nur" 2 Tote und einen Verwundeten
zu beklagen. |
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| 1810 |
|
Das Tannheimer Tal
wird für mehrere Monate von bayrischen Truppen besetzt. |
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| 1811 |
|
Die politische
Gemeinde Pfafflar entsteht. |
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| 1816 |
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Im ganzen Außerfern
gibt es Missernten. Am Markt Reutte verdreifacht sich der
Getreidepreis. |
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| 1820 |
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Der Lechaschauer
Josef Anton Nauß besteigt als erster im Rahmen von
Vermessungsarbeiten die Zugspitze. |
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| 1824 |
|
Der Ort Nesselwängle
droht von einer Mure verschüttet zu werden. |
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| 1825 |
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In Reutte entsteht
eine Leinenfaktorei. |
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| 1832 |
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Bei einem Großbrand
in Zöblen werden 2 Häuser und die Kirche ein Raub der Flammen.
Die Holzgauer Wetterspitze wird erstmals durch Falger und Knittl
bestiegen. |
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| 1833 |
|
Ein Brand zerstört
die Kirche von Kaisers. |
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| 1835 |
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Zöblen kann sich von
dem Verband mit Tannheim trennen und wird eine eignständige
Gemeinde. |
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| 1841 |
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In Elbigenalp kommt
die kleine Anna Knittel zur Welt. Später einmal werden sie viele
unter dem Namen "Geierwally" kennen. |
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| 1843 |
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König Maximilian II.
von Bayern besucht mit seiner Gattin Maria und seinen Söhnen
Ludwig II. und Otto Berwang. |
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| 1846 |
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Eine Hungersnot
droht. Schlechte Witterung und Umweltkatastrophen suchen den
Bezirk heim. Die Kartoffeln beginnen wegen der hohen
Niederschläge bereits im Boden zu faulen. 1847 setzt sich die
Miesere fort. Noch einmal macht die Fäulnis die Kartoffelernte
zu Nichte. Auch die Viehzucht bringt keinen Gewinn mehr.
Großbrand in Reutte. Sieben Häuser, die Kirche und das Kloster
liegen in Schutt und Asche.
Kaiser Ferdinand I. "der Gütige" verleiht den Weißenbachern das
Recht an jedem 26. September einen Markt abzuhalten. |
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| 1849 |
|
Die
Bezirkshauptmannschaften werden in Österreich eingeführt. Das
Landgericht Reutte gehört nun zu der Bezirkshauptmannschaft Imst.
Die Bezirkshauptmannschaft Imst umfasst die Gerichtsbezirke Imst,
Silz und Reutte. |
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| 1850 |
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Kaiser Franz Joseph
I. kommt nach Reutte. |
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| 1851 |
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Wieder fällt die
Kirche und der Pfarrhof von Kaisers den Flammen zum Opfer. |
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| 1853 |
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Der erste Tierarzt
verrichtet in Reutte seinen Dienst. |
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| 1861 |
|
Die Postverbindung
zwischen Reutte und dem Tannheimer Tal wird eingerichtet.
Zunächst noch wöchentlich, wird aber ab dem Jahre 1881 täglich
das Hochtal angefahren. |
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| 1863 |
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Ein verheerender
Großbrand in Nesselwängle legt 42 Häuser in Schutt und Asche. |
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| 1868 |
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Die heute noch
gültige Einteilung der Bezirkshauptmannschaft wird im Bezirk
Reutte eingeführt.
Der Zollanschlussvertrag zwischen Österreich und dem Königreich
Bayern wird unterzeichnet. |
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| 1875 |
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Anselm Klotz aus
Stockach bezwingt als erster die Parseierspitze von der
Lechtaler Seite aus. |
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| 1879 |
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König Ludwig II. und
seine Mutter Maria besuchen das Tannheimer Tal.
Die Muttekopfhütte wird errichtet. |
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| 1880 |
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Eine Feuersbrunst
zerstört in der Gemeinde Elmen 13 Häuser. |
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| 1881 |
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Das
Prinz-Luitpold-Haus wird im Gebiet des Hochvogels errichtet. |
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| 1882 |
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18 Häuser samt Kirche
werden in Nesselwängle ein Raub der Flammen. |
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| 1888 |
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Der Gemeindename des
vormaligen "Lech in der Aschau" wird in Lechaschau umgewandelt. |
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| 1892 |
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Die Tannheimer Hütte
am Fuße des Gimpels wird vom Alpenverein erworben und großzügig
ausgebaut. |
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| 1894 |
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Eine
Telegraphenverbindung zwischen dem Tannheimer Tal und Reutte
wird hergestellt.
Die letzten Bewohner von Pfafflar ziehen nach Boden hinunter,
seither ist Pfafflar nur noch Sommersiedlung. |
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| 1896 |
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Am Aggenstein wird
die Pfrontner Hütte (heute Bad-Kissinger-Hütte) errichtet. |
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| 1899 |
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Der "Jubiläumsweg"
wird anlässlich des 25jährigen Bestehens des Alpenvereines
angelegt. |
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| 1900 |
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Der Jochpass von
Hindelang nach Oberjoch und dem Tannheimer Tal wird feierlich
eröffnet. |
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| 1901 |
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Das Elektrizitätswerk
Reutte wird gegründet. Es wird mit dem Bau des Kraftwerkes
Plansee begonnen.
Als erste Außerferner Gemeinde erhält Jungholz erstmals
elektrischen Strom. |
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| 1902 |
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Georg Schretter wird
zum Alleineigentümer eines kleinen Ziegel- und Kalkwerkes. 1904
entdeckt Schretter im Falltal ein Kalkmergelvorkommen. Schnell
erwirbt er die Abbaurechte und beginnt bald mit der
Zementproduktion.
Bei den Postämtern Biberwier, Ehrwald und Lermoos werden
Telefonverbindungen nach Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald und
andere grenznahe Orte aufgebaut. |
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| 1903 |
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Das Elektrizitätswerk
Reutte eröffnet das Kraftwerk Plansee. Dadurch kann nun auch die
Region Reutte mit elektrischem Strom versorgt werden.
Bis auf ein einziges Haus zerstört eine Feuerkatastrophe den
gesamten Elmer Weiler Martinau. |
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| 1904 |
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In Reutte wird durch
den Nesselwanger Johann Röck eine Brauerei gegründet. |
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| 1905 |
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Die Lokalbahn "Reutte
- Schönbichl" wird in Betrieb genommen. |
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| 1909 |
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Der Plansee erhält
sein erstes Dampfschiff.
Der Gaichtpass mit seiner heutigen Straßenführung wird gebaut.
Die ersten Postomnibusse verkehren im Sommer zwischen Imst und
Reutte. |
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| 1910 |
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Hochwasserkatastrophe
am Lech. |
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| 1911 |
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Am 20. August wird
die Telefonverbindung von Imst nach Reutte in Betrieb genommen. |
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| 1912 |
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Wieder
Hochwasseralarm am Lech.
In den Räumlichkeiten des "Gasthof zur Rose" errichtet Adolf
Beck eine Brauerei. |
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| 1913 |
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Die Eisenbahnlinie
von Garmisch nach Reutte wird eröffnet, die "Außerfernbahn" ist
fertiggestellt. |
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| 1918 |
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Der Betrieb der
Baumwollspinnerei und Baumwollweberei wird an die Kleinmünchner
Baumwollspinnereien verkauft. |
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| 1921 |
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Am 21. Juni wird das
Metallwerk Plansee gegründet.
Die Pfrontner Hütte (heute Bad-Kissinger-Hütte) wird am 27.
Dezember aufgrund von Unachtsamkeit ein Raub der Flammen. |
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| 1922 |
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Der Vilsfall bei
Schattwald wird zur Stromgewinnung genutzt und das neue E-Werk
eröffnet. Im Tannheimer Tal gibt es erstmals elektrisches Licht.
Die Gimpelhütte wird erbaut. |
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| 1925 |
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Josef Fritz sen. und
sein Sohn Josef Fritz jun. legen den Grundstein für das
Unternehmen "Holzindustrie Fritz" in Reutte. |
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| 1926 |
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Die Zugspitzbahn bei
Ehrwald wird feierlich eröffnet. |
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| 1927 |
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Neubau der Brücke
über den Lech bei Lechaschau. |
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| 1929 |
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Die Landsberger Hütte
wird errichtet. |
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| 1930 |
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Das Luftschiff "Graf
Zeppelin" überfliegt am 10. September das Tannheimer Tal.
Am 8. Oktober ereignet sich ein Erdbeben der Stärke 8 nach der
12teiligen Richter-Skala. Epizentrum ist Namlos. Beinahe alle
Häuser des Ortes werden beschädigt.
Gramais kommt in den Genuss von elektrischem Strom. |
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| 1933 |
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Die
Tausend-Mark-Sperre des Hitler-Regimes bringt den gerade erst
aufblühenden Fremdenverkehr gänzlich zum Erliegen. |
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| 1934 |
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Ein Güterweg nach
Kaisers wird angelegt.
Mehrere Anschläge der Nationalsozialisten schädigen die
heimische Wirtschaft und bedrohen Menschen aus der
Zivilbevölkerung. |
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| 1944 |
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Am 3. August tobt ein
Luftkampf über Lermoos.
Im Hotel Forelle und im Hotel Ammerwald werden Außenstellen des
KZ Dachau eingerichtet. Hier werden vorwiegend Häftlinge aus
höheren Kreisen interniert. |
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| 1945 |
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Am 22. Februar wird
Reutte von den Amerikanern bombardiert. Acht Opfer unter der
Zivilbevölkerung sind zu beklagen.
Am 28. April überschreiten amerikanische Soldaten die Grenze bei
Vils.
Am 29. April sprengen deutsche Truppen die Lechbrücke bei
Lechaschau und die Gemstobelbrücke am Gaichtpass. Bei Grän wird
ein erbitterter Kampf um die Enge geführt. Die Amerikaner
schießen den Ort Grän in Brand, woraufhin 15 Häuser ein Raub der
Flammen werden. 23 Menschen finden den Tod und 5 kommen mit
schweren Verletzungen davon.
Am 1. Mai besetzen die Amerikaner die Fernpasshöhe.
Am 2. Mai bricht um 16.45 Uhr der deutsche Widerstand zusammen.
Am 8. Mai tritt der deutsche Raketenforscher Wernher von Braun
und sein Team in Reutte zu den Amerikanern über.
Eine Feuersbrunst zerstört fünf Häuser und die Kirche von
Vorderhornbach. |
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| 1948 |
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Bei Grabungsarbeiten
in Weißenbach wird ein Skelett gefunden. Nach den Untersuchungen
stellt sich heraus, dass man hier auf ein spätrömisches Grabmahl
gestoßen ist.
In Jungholz wird der erste Außerferner Skilift in Betrieb
genommen. |
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| 1949 |
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Der erste Berwanger
Skilift wird in Betrieb genommen.
Die Gemeinde Berwang wird verkleinert. Namlos mit Kelmen wird zu
einer eigenständigen Gemeinde. |
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