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Birkental


Vor allem im Herbst ist der Marsch durch das Birkental eine landschaftlich eindrucksvolle Tour unterhalb der Leilachspitze zum Joch über der Landsberger Hütte

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Birkental
   am Eingang in das Birkental bei Rauth

Anspruch

T2 - Bergwandern
Charakter
Durchgängiger Pfad. Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen
Anforderung
Etwas Trittsicherheit ratsam. Trekkingschuhe sind empfehlenswert. Elementares Orientierungsvermögen

Gruppe
Allgäuer Alpen
Höhe
1915 m
Hütte(n)
Landsberger Hütte
Talort(e)
Nesselwängle (Rauth), Weißenbach, Tannheim

 



KOORDINATEN   47.4557 • 10.5755 | WETTER | WEBCAMS | TOURENKARTE | ANFAHRT (GoogleMaps)


T O U R E N I N F O




*lange aber in ihrem Charakter leichte Bergtour, nur im Bereich des Krottentales und unterhalb der Landsberger Hütte ist etwas Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorteilhaft
Nesselwängle (Rauth)

Der Weg durch das Birkental ist eine ideale Tour für alpine Einsteiger mit solider Konditionsbasis. Von Rauth führt der breite Fahrweg die ersten Kilometer in das idyllische Birkental hinein. Nach etwa einer halben Stunde endet dann der Forstweg und nach links hinunter führt ein kleiner Pfad in den Wald hinab. Wenig später verengt sich der Steig, führt aber gut gesichert durch den weiten Tobel des Krottentales. Im leichten Auf und Ab weiter hinein in das Tal, welches zur Linken von den Abstürzen der Leilachspitze und an der rechten Seite von der Krinnenspitze begleitet wird. Nach ca. einer dreiviertel Stunde kommt man zu der auf einem schönen Talboden gelegenen Höflishütte. Rechts der Hütte, welche nicht bewirtschaftet ist, weiter über den Boden und zum Ende hin in leichter Steigung unter den Latschen dahin weiter taleinwärts.

Der Wald lichtet sich zusehends und bald stehen nur noch vereinzelte, meist alte und knorrige Bäume am Wegesrand. Der Weg wird zusehends steiler und leitet in weiten Kehren auf eine Geländekante hinauf. Man befindet sich nun im Gebiet des sogenannten Gappenfelder Notländes wo es auch schon wieder abflacht und in mäßiger Steigung sich zum Lachenjoch hinaufzieht. Kaum hat man das Östliche Lachenjoch überschritten, erblickt man unter sich die Landsberger Hütte auf dem Geländerücken unmittelbar vor den Abstürzen der Lachenspitze und dem kleinen, namengebenden See davor, der Lache selbst. War der Weg im Birkental noch schön und sehr gut zu begehen, so wandelt sich dies auf der nach Tannheim zugeneigten Seite der Tour ein wenig. Unterhalb der Landsberger Hütte wird es recht rutschig. Zur Sicherung ist hier allerdings eine Kette gespannt, die dem Wanderer über die kniffligeren Passagen weiterhilft. Am Traualpsee führt wieder ein gemütliches, ebenes Stück Weg vorbei. Am Hüttengebäude der Traualpe vorüber, den Staudamm zu seiner Linken lassend, hinunter über den zu Beginn sehr gerölligen Steig.

Nachdem wir den relativ breiten Kessel hinabgestiegen sind und den ausgetrockneten Bach über einen Steg überquerten, treffen wir auf den großen Stein, welcher die Erinnerungstafel der bei einem Hubschrauberabsturz am 19. August 1992 getöteten Flugärztin trägt. Viele auf den Fels gelegten Steine zeugen von der regen Anteilnahme. Zuletzt steigt man weiter in Richtung Vilsalpsee ab und wandert an dessen Ufer zum Gasthaus Vilsalpsee hinaus. Ab hier verkehren regelmäßig Busse oder kleine Touristenzüge. Ab Tannheim selbst können dann die regulären Öffentlichen Verkehrsmittel für eine Rückfahrt nach Nesselwängle (Haltestelle Rauth) genutzt werden.

Erweiterungsmöglichkeiten


Leilachspitze
Lachenspitze
Schochen(spitze)


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