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Füssener Kalvarienberg


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Füssener Kalvarienberg
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Schwierigkeitsgrad


T2 - Bergwandern
Charakter
Durchgängiger Pfad. Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen
Anforderung
Etwas Trittsicherheit ratsam. Trekkingschuhe sind empfehlenswert. Elementares Orientierungsvermögen

Gruppe
Ostallgäu
Höhe
953 m
Hütte(n)
keine od. saisonal nicht bewirtschaftet
Talort(e)
Füssen

 


T O U R E N I N F O



Das Gefährt kann bei einem der Parkplätze am Lechfall abgestellt werden. Von dort per pedes der Fahrstraße für etwa 150 Meter in nordöstlicher Richtung die Kurve hinunter folgend, steht an der gegenüberliegenden Fahrbahnseite ein fünfziger Schild. Genau dort beginnt auch der Weg hinauf zu unserem heutigen Ziel.

Die Blüten an Sträuchern und Blumen sprießen um die Wette, das Auge hat also am Wegesrand so einiges auszumachen und zu bewundern. Die Beschilderung ist immer tadellos und so gelangt man bald zu den ersten Gebäuden auf dem Kalvarienberg. Auf dem großen Platz angekommen, gibt es auch gleich was zu staunen. Eine überdimensionale Kreuzigungsszene steht der kleinen, gelben Marien-Kapelle gegenüber, die schon der Bayernkönig Ludwig II. gerne besuchte. Eine alte Aufnahme aus dieser Zeit gibt es hier zu sehen. Die neben dem Weg stehenden kleinen Kapellengebäude des weiteren Verlaufes sind alles Stationskapellen eines Kapellenkreuzweges. Bauliche Teile des Kalvarienberges wurden zu jener Zeit errichtet, als das Schloss Hohenschwangau renoviert wurde. Viele Maler fanden hier noch eine zusätzliche Beschäftigung.



Am höchsten Punkt des Kalvarienberges angelangt, beeindruckt die Kreuzigungsszene und der künstliche Aufbau des Berges. Ein in den Fels geschlagener Tunnel leitet zu einer kleinen Kapelle durch den Berg hindurch. Aber auch der Ausblick hinunter auf die alte Stadt Füssen ist interessant, genauso wie die Gipfelschau in die umliegende Bergwelt. Im Osten fallen die Seen und die Königsschlösser ins Auge. Das tiefe Blau tritt in einen schönen Kontrast mit dem Grau der Felsen des Säulings und des Tegelberges.

Der Abstieg erfolgt gegen Osten, wo sich als Schaustück ein Kapellenbau eng an die Felswand schmiegt und von alten, knorrigen Bäumen umstanden wird. Schnell geht es dann über die vielen Stufen hinab auf den Fahrweg, welcher nach rechts zurück in Richtung Ziegelwies hinausleitet. Bei interessanten Bauten am Weg, könnte man denken man wäre bei den Hobbits gelandet, welche ihre runden Eingänge zu ihren Wohnhöhlen von wildem Efeu umranken lassen. Der breite Fahrweg gabelt sich später, wobei zum weiteren Abstieg die rechte Strecke verfolgt werden sollte. Vorbei an einem weiteren kleinen, interessanten Pavillon. Einem Unterstand, der wie ein etwas zu groß geratener hölzerner Regenschirm dasteht. Von dort über einen kleinen Fußweg hinunter zur Straße und zurück zum Parkplatz.



Wer dann noch Lust hat, kann sich ausgiebig den Lechfall, sowie den Magnustritt anschauen. Der Sage nach, wollte Magnus ja über die Schlucht springen. Wenn man aber den Absprungwinkel genau betrachtet, wäre der gute Mann leider im Lech gelandet und wohl nass geworden. Darüber schweigt die Geschichte... ;-)






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