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Jochschrofen

und Ornach


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Jochschrofen
der Jochschrofen vom Steinpasssattel aus betrachtet - © Kauk

Schwierigkeitsgrad




T3 - anspruchsvolles Bergwandern


Charakter
Weg am Boden nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell braucht man die Hände für die Unterstützung des Gleichgewichtes. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr, Geröllflächen, weglose Schrofen
Anforderung
Gute Trittsicherheit notwendig. Gute Trekkingschuhe. Durchschnittliches Orientierungsvermögen. Elementare alpine Erfahrung



Gruppe
Allgäuer Alpen
Höhe
1600 m
Hütte(n)
Hirschalpe
Talort(e)
Oberjoch

     


T O U R E N I N F O




*** Normalanstieg von Süden ohne Probleme; Varianten - Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

Unterjoch (Obergschwend)

Ausgangspunkt für die Tour ist der Parkplatz in Obergschwend (1052 m, 2,50€ pro Tag). Dann kurz an der B310 entlang Richtung Lifte, über die Straßenbrücke und dann am Wegweiser rechts rein ins Skigebiet. Der Wanderweg verläuft zunächst unterm Zwergerllift über die Wiesen, der Weg ist nicht besonders ausgeprägt. Nach dem Lift weiter ansteigend geht es an den kleinen Kopf heran, auf dem sich die Bergstation befindet. Der Wanderweg umgeht diesen recht weitläufig in der Flanke. Ich bin weglos zur Lifttrasse und diese dann hoch. Hier ist der Untergrund durch weidende Tiere und Nässe etwas unangenehm, die Lifttrasse dann teilweise höher bewachsen und ziemlich schotterig. Man kann sich auch an die Umgehung halten und von hinten her über die Piste hochsteigen, allerdings ist das deutlich mehr Weg.

An der Bergstation hält man sich nach Norden auf die freie Fläche im Wald zu und steigt diese empor, kaum steil, eine erste Stufe. Danach etwas flacher an die nächste Grasflanke heran, hier im Sommer Weidezäune und auch eine Lawinensprengseilbahn befindet sich hier. Am besten durchsteigt man die Flanke auf den Punkt zu, wo sie sich oben im Wald zu einem Grat zusammenschnürt. Das Gras ist hier schon deutlich steiler, feucht und es gibt loses Geröll unterm Gras. Am Grat hinein in den Wald und problemlos durch das Totholz empor auf einen kleinen Kopf. Dann rechts halten und kurz hinab unter Bäumen in den nächsten Einschnitt.

Hier wartet die Schlüsselstelle der Tour. Eine steile Flanke, auf den ersten Blick vom Kopf vorher abweisend und unangenehm. Allerdings löst sich das dann ganz passabel auf. Am besten gelingt der Aufstieg zur darüberliegenden Grasflanke auf der Kante, die von links nach rechts zu dem Baum hochzieht. Man erreicht sie entweder direkt vom Sattel über schmierige Tritte oder in der Flanke links sollte auch eine Umgehung möglich sein um von hinten auf die Kante zu gelangen. Nach oben hin nehmen gute Tritte und Griffe eher ab (I), es ist dann gut, dass die Grasflanke erreicht wird. Diese ist wieder weniger steil und gut zu begehen. Oben raus hält man sich wieder Richtung Grat. An der Schulter entweder ganz zum Grat hoch oder in der Flanke zu den Felsen an der Grathöhe. Danach befindet man sich auf der mit einem Kreuz bestandenen Hochfläche des Ornach (1543 m). Über den breiten Wiesenrücken gegen Südwesten ansteigend zum schmucklosen Gipfel des Jochschrofens.
Autor: Kauk, Kalle






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