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Kratzer


Der Gipfel des Kratzers ist für alle zu empfehlen, denen am Heilbronner Weg zuviel Trubel ist; Ruhe und herrliche Rundumsicht inklusive, sofern man trittsicher ist und im weglosen Gelände unterwegs sein mag.
Zitat: Kauk

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Kratzer
am Gipfel des Kratzers - © Kauk

Schwierigkeitsgrad




T4 - Alpinwandern


Charakter
Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen, einfache Firnfelder und apere Gletscherpassagen
Anforderung
Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden



Gruppe
Allgäuer Alpen
Höhe
2427 m
Hütte(n)
Kemptner Hütte
Talort(e)
Holzgau

 


T O U R E N I N F O



ab Kemptner Hütte

Der Tag war noch jung,.. [...] ...und wieder zurück ins Untere Mädelejoch gelaufen. Noch vor erreichen des Jochs am Wegweiser nach rechts Richtung Mädelegabel/Heilbronner Weg. Immer den schwachen roten Markierungen und dem meist deutlichen Weg folgend, teilweise in kurzer Kraxelei im Fels geht es aufwärts um den Kratzer herum. Ziel ist ein Geröllfeld mit großen Brocken unterhalb der Doppelscharte zwischen Kreuz- und Mittelgipfel. Hier vom Weg ab, durch das Geröllfeld zu einer Graszunge, die aus der linken Scharte weit hinabzieht. Über sie steigt man in einem leichten Rechtsbogen über wenig steiles, gut gestuftes Gras hinauf. Im oberen Drittel warten dann einige geröllige Rinnen, man hält sich am besten auf der rechten Seite, setzt den Rechtsbogen fort und zieht zu dem Felsblock in der Scharte hin. Unter diesem dann Querung nach links oben in die Scharte, hier ist das Gelände jetzt deutlich bröseliger. Die Querung ist aber gutmütig, teilweise lassen sich Pfadspuren erahnen. In der Scharte kann man auf der anderen Seite auf einem ausgeprägten Band zum Ansatz des Mittelgipfels (2428 m) gehen, die Besteigung wird als heikel beschrieben, eine Route ließ sich auf Anhieb nicht erkennen. Also zurück zur Scharte und auf Pfadspuren dem Kreuzgipfel zu. An der ersten Felsnase die sich einem in den Weg stellt und die Spuren scheinbar aufhören, sollte man sich nicht verleiten lassen, einfach auf den Grat zu klettern, sondern problemlos um die Nase herumzuqueren. Von dort geht es einfach in eine kleine Scharte vor dem Gipfelaufschwung. Diesen wieder auf Pfadspuren und mit etwas Gespür für die passende Route über einfachen Fels hinauf und schnell zum Gipfelkreuz am reichlich zerborstenen Gipfel. Abstieg wie Aufstieg.
Autor: Kauk

Erweiterungsmöglichkeiten


Kemptner Hütte
Mädelegabel
Muttlerkopf

weitere Tourenbeschreibungen im Forum


  • 'Zeigt der Kratzer seine Rippen...' - als Faustregel für Skitouren-Geher; von Kristian
  • Kratzer (Kreuzgipfel) ab Holzgau; von Kauk
  • Heilbronner Weg mit Mädelegabel und Kratzer ab Rappenseehütte; von Kauk
  • am Kratzer-Kreuz- und Mittelgipfel ab Holzgau; von Bergfex33 (mit jeder Menge Steinböcken!)






  • Ein unersättlicher Drache soll einmal im Tal der Trettach gehaust haben. Seine Lieblingsspeise waren dabei die Menschen der Gegend, sodass viele alteingesessene Familien aus den Tälern rund um Oberstdorf fortzogen. Eines Tages kam aber ein gelehrter Venediger in eine Oberstdorfer Wirtschaft und versprach den in der Gaststube sitzenden Bauern, sie von dem Drachen zu befreien. Er wolle es ihnen zu Dank tun, denn die Oberstdorfer seinen allzeit freundlich gegen seinesgleichen gesinnt gewesen.

    Das war den Bauern freilich recht und so fragten sie ihn, ob sie nicht von einem sicheren Platz aus zusehen dürften, wie er mit dem Untier verfahre. Das Kapuzenmännle willigte ein und bestellte die Bauern auf die Zwingbrücke bei Dietersberg, wo der Weg nach Gerstruben die Trettach quert. Da es mitten im Sommer war, floss das Gewässer recht spärlich und wand sich lediglich als dünnes Rinnsal durch das Tal hinaus.

    Da schwoll auf einmal das Rinnsal zu einem Hochwasserstoß in mächtigem gelbbraunem Schwall an, gerade so als über dem Kratzer ein heftiges Unwetter niedergegangen wäre. Mit dem Wasser aber kam der Venediger im Flussbett auf dem Drachen dahergeritten. Wie ein Wurm schlängelte sich der durch alle Windungen des Flusses. Lammfromm gehorchte er den lauten Zurufen des winzigen Reiters, der in einer fremden Sprache dem Untier allerhand wüste Beschimpfungen zu sagen schien. Die seltsame Reise ging die Iller hinunter und von dem furchterregenden Drachen wurde nie wieder etwas gehört.








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