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Kreuzeck


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Kreuzeck
der schöne Grasgrat leitet hinaus zum Kreuzeck

Schwierigkeitsgrad




T2-3 - anspruchsvolles Bergwandern


Charakter
Weg am Boden nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell braucht man die Hände für die Unterstützung des Gleichgewichtes. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr, Geröllflächen, weglose Schrofen
Anforderung
Gute Trittsicherheit notwendig. Gute Trekkingschuhe. Durchschnittliches Orientierungsvermögen. Elementare alpine Erfahrung



Gruppe
Allgäuer Alpen
Höhe
2376 m
Hütte(n)
Spielmannsau, Kemptner Hütte
Talort(e)
Oberstdorf (Spielmannsau)

 


T O U R E N I N F O



Kemptner Hütte

Zunächst gehts von der Kemptner Hütte (1844 m) den bekannten Weg Richtung Mädelejöcher, an der ersten Abzweigung (1862 m) geht es aber bereits nach links. Zunächst noch moderat über hügelige Wiesen hält man sich an der nächsten Abzweigung (1939 m) eher links. Nun quert der Weg in meist angenehmer Steigung und mit wenigen Zwischenabstiegen die Flanken des Muttlerkopfs und unter dem Krottenspitzengrat zum Fürschießersattel (2208 m). Schwierigkeiten bereiten eigentlich nur die Erosionsflächen, an denen die Grashänge in den Sperrbachtobel abgeschmiert sind und der Weg teilweise nicht mehr Weg ist. Seilsicherungen können dabei helfen. Bei Nässe wäre eine Begehung durchaus schwierig zu nennen, da die steilen Grasflanken meist schonungslos in den Tobel hinabführen. Zudem müssen einige eingeschnittene Bachläufe gequert werden, im Frühsommer sollte hier noch mit Altschnee gerechnet werden. Ansonsten ist der Weg durchgehend ausreichend breit und problemlos begehbar.

Nach dem Fürschießersattel wartet die Schlüsselpassage der Tour, die auch vermutlich die schwierigste Stelle beim Übergang zum Prinz-Luitpold-Haus darstellen sollte. Es geht sehr steil auf einem abschüssigen, gerölligen Pfad hinab in das Kar unterhalb des Krottenspitzgrats. Hier sind zwar Seilsicherungen angebracht, doch sind die teilweise lose. Geklettert werden muss nicht, eine Portion Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sollte aber nicht fehlen, besonders mit dem großen Mehrtages-Rucksack. Danach quert man das Kar leicht ansteigend zum Märzlesattel (2201 m). In der Querung muss auch bis in den Sommer hinein mit Altschneefeldern gerechnet werden, die Schlüsselpassage dürfte recht bald durch ihre Exposition schneefrei sein.

Am Märzlesattel beginnt eine schöne Kammwanderung im Grasgelände. Über mehrere Köpfe geht es schließlich hinauf aufs Kreuzeck. Normalerweise hält sich der Weg an der Grathöhe, weicht teilweise in die steile Westflanke aus. Am ersten hohen Gratkopf empfiehlt es sich auf der Höhe zu bleiben und nicht den Weg knapp unterhalb auf der Ostseite zu nehmen. Sie ist oben in Auflösung begriffen, felsig und brüchig. Kurz vor dem eigentlichen Gipfel wird ein weiterer Gratkopf unterhalb gequert, man sollte ihn dennoch auf Pfadspuren besteigen, da man von ihm aus die einzige Möglichkeit hat, einen guten Blick auf den Bettlerrücken zu werfen.
Autor: Kauk

Erweiterungsmöglichkeiten


Rauheck





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