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Neuschwanstein


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Neuschwanstein
Schloss Neuschwanstein

Schwierigkeitsgrad


T1 - Wandern
Charakter
Weg in gutem Zustand. Falls vorhanden, sind exponierte Stellen sehr gut gesichert. Absturzgefahr kann bei normalem Verhalten weitgehend ausgeschlossen werden
Anforderung
Keine, meist auch mit Turnschuhen geeignet. Orientierung problemlos, in der Regel auch ohne Karte möglich

Gruppe
historische Bauten
Höhe
943 m
Talort(e)
Hohenschwangau



T O U R E N I N F O



Das Schloss Neuschwanstein wurde ab 1869 vom bayerischen König Ludwig II. als idealisierte Vorstellung einer Ritterburg aus der Zeit des Mittelalters errichtet. Der König lebte jedoch nur wenige Monate im Schloss, er starb noch vor der Fertigstellung der Anlage. Heute ist Neuschwanstein das berühmteste der Schlösser Ludwigs II. und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Es wird jährlich von etwa 1,5 Millionen Touristen besucht. Das oftmals als „Märchenschloss“ bezeichnete Neuschwanstein ist nahezu ganzjährig für Besucher geöffnet.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde ein »Castrum Swangowe« im Jahre 1090. Damit gemeint waren die im Mittelalter an der Stelle des heutigen Schlosses Neuschwanstein stehenden zwei kleinen Burgen: Die aus einem Palas und einem Bergfried bestehende Burg Vorderhohenschwangau und ein befestigter Wohnturm namens Hinterhohenschwangau.



Hohenschwangau

Der übliche Anstieg erfolgt über die sogenannte Jugendstraße, mit Startpunkt bei den großen (gebührenpflichtigen) Parkplätzen im Südwesten der Ortschaft Hohenschwangau. Die asphaltierte Strecke führt durch lichten Wald gegen Osten auf den Höhenzug oberhalb der Pöllatschlucht.

Hoch über Schwangau, dort wo sich heute das Prunkschloss des unglücklichen Bayernkönigs erhebt, stand in alten Zeiten eine Ritterburg. Hundert Jahre oder mehr war sie verfallen, und in ihrem zerbrochenen Gemäuer hausten Eulen und Fledermäuse. Die Menschen erzählten sich, dass dieser Ort von Urzeiten her verflucht sei, und mieden ihn deswegen. Da wählte ihn ein seltsames Paar als Zufluchtsort: ein entlaufener Mönch, der die Kasse seines Klosters gestohlen hatte, und ein Weib. Lange waren diese zwei zusammen durch die Welt geirrt, hatten nirgends Ruhe und Glück gefunden und wurden nun wie von einem Zauber in die alte Ruine gezogen. Hier schienen sie sicher und ungestört. Nur dem eigenen Gewissen kann man halt die Tür nicht verschließen. Nach einer schweren Gewitternacht stürzte sich der unseligen Mann in wilder Raserei in die Pöllatschlucht. Eine Zeitlang noch blieb das Weib allein in der trostlosen Einsamkeit. Als sie jedoch den Weg zu den Menschen zurück nicht mehr finden konnte, folgte sie dem ungetreuen Mönch in den Tod und sprang gleich ihm vom Felsen in die tosende Schlucht hinab.

Lange Zeit wagte es kein Mensch, den Burgfelsen zu betreten. In dem alten Gemäuer wandelte nämlich lange die Gestalt eines Mönches in weißer Kutte, schritt den kurzen Weg zur Pöllatschlucht und stürzte sich allemal Schlag Mitternacht mit lautem Aufschrei hinunter. Der Geist halte in dem verfallenen Schloss Umschau nach seinem Schatz, erzählten die Leute, und entzündeten damit immer wieder die Begierde von Schatzsuchern.

Ein paar arme Forggener wollten ihr Glück in der Ruine machen. Neun Nächte lang gruben sie beim Schein von Kienlichtern und Pechfackeln in den Kellern der Burg. Da endlich stießen sie auf einen Raum, in dem eine wunderschöne Frau in Nonnentracht auf einer Schatztruhe saß. "Nehmt und betet, fürchtet aber den Pudel nicht!" soll sie den Schatzsuchern mit milder Stimme gesagt haben, ehe sie entschwand. Aber die Truhe war viel zu schwer, als dass man sie hätte forttragen können. Die Schlösser waren kunstvoll geschmiedet, der Schlüssel aber fehlte. Da erinnerte sich einer, dass die Salbeiwurzel eine "Springwurzel" für alle Schlösser sei. Richtig, sie öffnete auch die Schatztruhe.
Was aber daraus hervorkam, war ein schwarzer Pudel mit rollenden roten Augen. Vor diesem aber erschraken die Forggener trotz der Warnung so sehr, dass sie das Weite suchten.

Erst später sei in einer schrecklichen Gewitternacht der Fels geborsten, auf dem die alte Burg stand. Der größte Teil des Gemäuers sei samt dem Schatz in der Erde versunken.





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