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Senkelekopf


Für ausdauernde Kinder ist die Wanderung durch den Wald mit einigen Attraktionen gespickt (Mühlrad, Hütte, Spielplatz, Klangraum, Gipfelkreuz, Nagelfluhfelsen, stille und verwunschen anmutende Waldgebiete, usw.). Die Strecke beläuft sich auf rund 7 km und ist mit ausreichend Spiel- und Staunpausen in etwa 4 bis 5 Stunden zu machen.

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Senkelekopf
das "Gipfelkreuz" am Senkelekopf - © Graddler

Schwierigkeitsgrad


T2 - Bergwandern
Charakter
Durchgängiger Pfad. Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen
Anforderung
Etwas Trittsicherheit ratsam. Trekkingschuhe sind empfehlenswert. Elementares Orientierungsvermögen

Gruppe
Ostallgäu
Höhe
1047 m
Hütte(n)
Alpe Beichelstein
Talort(e)
Roßhaupten

     


T O U R E N I N F O




*** Forstwege, im unmittelbaren Umfeld des Senkelekopfes Fußwege

Heute ging es mit der Familie in das Waldgebiet zwischen Roßhaupten und Seeg, zum Senkelekopf. Vom Wanderparkplatz am Sulzberger Weiher vorüber, hinab in Richtung Lobach und Senkelehütte. Das monotone Rattern des Mühlrades auf halbem Weg zur Hütte, lädt zum Verweilen ein. Trotz des starken Rauschens, welches der Föhnsturm verursachte, hatte der Klang dieses Gewerkes wohl eine beruhigende Wirkung und so steht auch Pia gebannt vor dem wasserschaufelnden Etwas.

Der Forstweg führt weiter bergab der Lobach entlang bis zu dem Waldhaus (830 m). Ein Spielplatz und ein Ort mit allerlei Holzklanginstrumenten macht es schwierig, Pia von dort wieder wegzulocken und den "Aufstieg" zum Senkelekopf in Angriff zu nehmen. Zunächst noch auf steiler werdenden Fahrwegen, führt zum Schluss nur noch ein Fußweg durch die gegliederten Nagelfluh-Platten. Am Geländerücken angekommen geht es durch dichtes Dickicht hinauf zum "Gipfelkreuz" (1047 m) mit Bank.

Hinweis: als Einkehrziel könnte hier die westlich gelegene Alpe Beichelstein angesteuert werden

Weiter gegen Ostnordost wird es dann noch einmal richtig abenteuerlich und der Laubbelag am Waldboden lässt die Wanderung über die teils steilen Nagelfluh-Stufen auch schon mal zur Rutschpartie werden. Hier oben bringt der Föhn auch die kahlsten Baumriesen ins Wanken und setzt damit noch einmal ein Schäufelchen "Outdoor-Feeling für Fortgeschrittene" drauf. Bald treffen wir wieder am Fahrweg ein und hinüber über die Mini-Schlucht der Lobach geht es auf einem schmalen Steiglein durch den Wald hinauf zu den freien Weideflächen nördlich des Zwieselberges.



An mehreren Geräteschuppen vorüber auf Wiesenwegen zum Eggeleforst. Dem mäandernden Bachlauf folgend auf einem kleinen Weg in den Waldgürtel, wird der Weg bald breiter und führt kerzengerade als Forstweg zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

Aufstiegsvariante von Süden

Als Parkmöglichkeit bietet sich der Parkplatz der Beichelsteinalpe an. Von dort zunächst auf der Straße in Richtung Osten zu dem Weiler Unterer-Langegg und ansteigend nach Oberer-Langegg. Am Ende der Asphaltstraße über einen Fahrweg an der kleinen Kapelle oberhalb der Häuser vorüber und in einer ausholenden Kehre in den Sattel bei der Senkelealpe. Weiter auf dem Alpweg, nördlich des Alpgebäudes vorbei gegen Osten zum bewaldeten Höhenzug des Senkelekopfes.
Der Abstieg folgt bis zur Alpe dem bekannten Weg und leitet stets entlang der Höhenkante gegen Westen hinaus, bis zu einer Weggabelung. Gegen Süden hinab zu dem beliebten Ausflugsziel der Beichelsteinalpe, wo es einen schönen Ausblick von der geräumigen Terrasse aus zu erkunden gibt. Zuletzt über den asphaltierten Alpweg in einer viertel Stunde zum Parkplatz hinab.





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