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Steineberg


Der Steineberg bildet eine eindrucksvolle Felskanzel über dem Gunzesrieder Tal aus. Dabei stürzt die Gipfelabdachung gegen Norden und Osten teils als senkrechte Wandflucht über etwa 30 Meter in die Tiefe. Gegen Süden fällt das Gelände waldreich und steil ab, wird allerdings von isoliert aufragenden Felstürmen geziert. Der auffälligste Turm ist dabei sicher die sogenannte Kirche westlich der Grathöflealpe.

Als Wegpunkt der Europäischen Weit- oder auch Fernwanderwege E4 und E5 bildet der Steineberg auch den Auftakt der Überschreitung der Nagelfluhkette gegen Westen aus. Zusammen mit dem benachbarten Stuiben zählt der Steineberg wohl auch zu den am häufigsten besuchten Zielen in der langgezogenen Gipfelreihe. Mit der Anstiegsmöglichkeit über die Gipfelleiter hat der Berg beim Groß der Bergtouristen zusätzlich an Attraktivität gewonnen.

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Steineberg
die pultförmige Gipfelabdachung des Steineberges

Schwierigkeitsgrad


T2-3 - anspruchsvolles Bergwandern
Charakter
Weg am Boden nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell braucht man die Hände für die Unterstützung des Gleichgewichtes. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr, Geröllflächen, weglose Schrofen
Anforderung
Gute Trittsicherheit notwendig. Gute Trekkingschuhe. Durchschnittliches Orientierungsvermögen. Elementare alpine Erfahrung

Gruppe
Allgäuer Alpen
Höhe
1683 m
Hütte(n)
Alpe Oberberg
Talort(e)
Gunzesried, Immenstadt

   


T O U R E N I N F O




*** Viel begangener Steig. Im Gipfelbereich Trittsicherheit und bei Benutzung der Gipfelleiter Schwindelfreiheit wichtig.

Immenstadt Mittag (Bahn) Bärenkopf
Von Immenstadt über den Mittag auf stark frequentiertem Steig an dem Gedenkkreuz nahe des Bärenkopfes vorüber - gegen Westen immer dem Gratrücken folgend an die Nordflanke des Steinebergs heran - entweder über die Leiter senkrecht zum Gipfel (Schwindelfreiheit erforderlich) oder die Felsfluh nördlich umgehend hinauf zum Gipfeldach (Trittsicherheit wichtig).

Gunzesried (Reute) Alpe Oberberg Bärenkopf
Ab dem kleinen kostenlosen Parkplatz südlich von Reute bei Gunzesried zunächst gegen Norden der Straße folgend bis zu den Häusern weiter nördlich. Dort dem Fahrweg gegen Westen folgend hinauf zur Almhütte Käser und über eine Geländestufe zur darüber gelegenen Alpe Oberberg. Weiter gegen Westen durch ein kleines Wiesentälchen zum Sattel (mit Gedenkstätte) nördlich des Bärenkopfes, welcher in wenigen Minuten "mitgenommen" werden kann.
Von dort weiter wie zuvor beschrieben.



Erweiterungsmöglichkeiten


Mittag (Bahn)
Stuiben

Tourenbeschreibungen im Forum


  • Reute - Alpe Oberberg - Bärenkopfsattel - Steineberg - Grathöflealpe - Dürrehornalpe - Reute
  • Nagelfluhkette: Von Immenstadt bis auf den Hochhädrich - eine 14-Gipfel-Tour
  • Steineberg als Skitour von Gunzesried


  • "...So erlegte der Immenstädter gräfliche Jäger Jakob Wechs bereits 1760 den letzten einheimischen Bären auf der Kuppe zwischen Mittag und Steineberg, die seither 'Bärenköpfle' heißt..."
    (Immenstadt)
    Allgäuer Bergnamen, Thaddäus Steiner
    ...1882 ereignete sich ein Felssturz mit „zimmerhohen Blöcken“, welche sich ihren Weg gegen das Gunzesrieder Tal hinab bahnten...
    aus "Die Allgäuer Alpen - Land und Leute" von Max Förderreuther (1908)





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